"Jerusalem ist keine Siedlung, es ist unsere Hauptstadt"
23. März 2010, 10:24
Israels Ministerpräsident trifft heute den US-Präsidenten - Zuvor sprach er vor Lobbygruppe AIPAC - Clinton fordert Siedlungsstopp
Washington - Alles wieder gut zwischen Washington und Jerusalem. Nach zwei Wochen relativer Eiszeit bewegt man sich jetzt umso heftiger aufeinander zu - diesmal sogar auf höchster Ebene. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu trifft heute mit US-Präsident Barack Obama zusammen. Beide Länder haben ihre Absicht signalisiert, die jüngste Krise in den bilateralen Beziehungen beizulegen. Auslöser war die israelische Genehmigung für den Bau von 1.600 Wohnungen in Ostjerusalem.
Nach einem Gespräch Netanyahus mit Außenministerin Hillary Clinton hieß es in der israelischen Delegation, die Begegnung habe in freundlicher Atmosphäre stattgefunden. Beide Seiten seien entschlossen, die jüngsten Spannungen wegen des Baus neuer Wohnungen in Jerusalem hinter sich zu lassen. Der Sprecher des US-Außenministeriums, P. J. Crowley sagte, Netanyahu und Clinton hätten über erforderliche Maßnahmen zur Verbesserung der Atmosphäre gesprochen.
"Jerusalem ist keine Siedlung, es ist unsere Hauptstadt"
Netanyahu hat den geplanten Bau neuer Siedlungen in Jerusalem verteidigt. Die Juden hätten die Stadt vor 3000 Jahren gebaut und würden das auch weiterhin tun, sagte er am späten Montagabend (Ortszeit) vor Tausenden von applaudierenden Vertretern der konservativen Lobbygruppe American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) in Washington. "Jerusalem ist keine Siedlung, es ist unsere Hauptstadt", betonte Netanyahu und hob das Recht hervor, dort auch Baupläne haben zu dürfen. Gleichzeitig beschwor er den Friedensprozess in der Region.
Die jüdischen Viertel in Jerusalem seien verwobene Teile der Stadt, die im Fall jeder Friedenslösung in Besitz Israels blieben. Seiner Regierung sei durchaus bewusst, dass auch die Palästinenser dort lebten. "Wir wollen sie nicht regieren. Wir wollen, dass sie dort als unsere Nachbarn in Würde und Frieden leben", sagte Netanyahu. Er unterstrich die Bedeutung weiterer Friedensverhandlungen. Frieden könne nicht von außen kommen, sondern nur durch direkte Verhandlungen, in denen Vertrauen aufgebaut werde. "Präsident Abbas, kommen Sie und wir verhandeln über den Frieden", rief Netanyahu an die Palästinenserführung gerichtet.
Warnung vor atomarem Iran
Der israelische Regierungschef warnte eindringlich vor der nuklearen Bedrohung im Iran. Ein radikales iranisches Regime in Besitz von Atomwaffen könne ein Ende der Phase des Friedens der Atomstaaten bedeuten. Sollte Teheran tatsächlich die Atomwaffe bekommen, "wäre unsere Welt nie wieder dieselbe." "Wir haben das Recht, uns selbst zu verteidigen", betonte Netanyahu. Gleichzeitig unterstrich er die engen Bande zwischen seinem Land und den USA. "Während die Welt monumentalen Herausforderungen gegenübersteht, weiß ich, dass Amerika und Israel ihnen gemeinsam begegnen", sagte er.
Clinton kritisierte neue israelische Siedlungen
Clinton warf Israel vor, die Glaubwürdigkeit der USA als Friedensvermittler im Nahen Osten zu untergraben. In einer Ansprache vor dem American Israel Public Affairs Committee erklärte sie, die israelische Siedlungspolitik sei nicht im langfristigen Interesse Israels. "Neue Siedlungen in Ost-Jerusalem und im Westjordanland untergraben das gegenseitige Vertrauen", sagte Clinton, die vor Netanyahu auf der AIPAC-Konferenz geredet hatte. Die Verpflichtungen der US-Regierung zur Sicherheit und Zukunft Israels seien aber "felsenfest". (APA/apn)
arabisch wurde ost-jerusalem nur aufgrund eines angriffskrieges durch arabische armeen der den tod der gerade dem holocaust entkommenen juden und des neu gegründeten staates intendierte. jordanien vertrieb die juden aus ost-jerusalem und aus der altstadt und begann dies alles zu arabisieren. 1967 erlangte israel aufgrund eines defensivkrieges gegen seine arabischen nachbarn wieder herrschaft über ganz jerusalem. - wenn ich vor diesem hintergrund von siedlungen lese oder vom arabischen ost-jerusalem, muss ich die vorgetäuschte parteilosigkeit dieser zeitung schon in frage stellen.
arabischer angriffskrieg als Antwort auf Terroranschläge und Unterdrückung
lesen sie nach was sich die Hagana oder Irgun geleistet haben, noch VOR 48....
da wurden arabische Zivilisten getötet... man könnte sagen daß es wohl auf beiden seiten schuldige gibt, aber von den Opfern des Holocaust hätte man wohl mehr Verständnis für diese Problematik erwartet.
Allerdings von den Arabern zu erwarten daß diese sich unterdrücken, einsperren, demoralisieren und töten lassen ist etwas realitätsfremd, zumindest verstehen kann man schon daß Feuer mit Feuer bekämpft wird.
unglückselige Endlosschleife, verlieren tun die Araber, die haben nicht die USA auf ihrer Seite
Von den Opfern des Holocaust darf man sich erwarten dqss sie nie wieder wehrlos sein wollen und nie wieder anderen ausgeliefert sein wollen. Die Drohungen der Araber haben die Opfer des Holocaust - jene die übrigblieben - nicht auf die leichte Schulter genommen waren diese Araber doch Partner von Nazideutschland unter der Führung ihres Verbrechermuftis der mit eichmann zusammengearbeitet und die Vernichtung der Juden im damaligen Protektorat British Palestine geplant hat und auch umgesetzt hätte wenn er nur hätte können. Die araber hatten die Sovjets jahrelang an ihrer Seite und ca 300 Mio arab Brüder mitunter die reichsten der Welt an ihrer Seite. Die USA sind nur so lange an Israels Seite solange es oportun ist.
nachdem man zuvor die araber mit waffengewalt zu unterdrücken begonnen hatte
war die arabische Liga auch nichtmehr so gut auf Israel zu sprechen...
und wenn man lange genug mit Waffengewalt vertrieben und unterdrückt wird vergeht einem die Lust auf Dialog
was ja auch gerade den Opfern des Holocaust klar sein sollte...
erstaunlicherweise sind allerdings diese selbst nur wenig am Frieden interessiert, stattdessen wird eine "Narrenfreiheit" abgeleitet (und über die nachweislichen Terroranschläge von Hagana, Lechi, Irgun etc reden wir hier ja noch garnicht. Ist aber alles arabische Propaganda... ein Schuft wer glaubt daß Israelis arabische Zivilisten töten könnten, oder?) die dazu führt daß "gezielte Tötungen" welche sich kein anderer Staat herausnimmt einfach akzeptiert werden, solange es die "Opfer" sind....
So wie Sie das schreiben koennte man glauben dass Israel seit den oben angemerkten 3000 Jahren bis 1967 Ost-Jerusalem besessen hat...
Wenn Sie diesen Konflikt schon historisch aufarbeiten wollen, dann fangen Sie bitte nicht irgendwo in der Mitte an!
Und bevor Sie jetzt evtl. Ihren Horizont erweitern und mit dem Ausrufen des Staates Israel beginnen sei Ihnen gleich gesagt, dass die Britische Kolonialherrschaft der Punkt ist zu dem Sie zurueckspulen sollten...
das britische UN Mandat in Palästina war für sie Kolonialismus? mir kommt sowieso vor, das der einfluss des kolonialismus in diesem gebiet weit überschätz wird - war er doch eine folge des endes des osmanischen reiches nach dem 1. weltkrieg und dauerte nicht mal eine generation.
mein tipp für den grund des nahost-konfliktes: islamischer dhimmi status (der israel verneinen muss), islamischer antisemitismus und damit zusammenhängend nazikolaboration seit den späten 1930er jahren.
1.) das es ein UN Mandat war, dass Grossbritannien die "Administration" Palestinas gerechtfertigt hat macht die Sache keines wegs besser.
2.) unter der Britischen Herrschafft hat sich die Demographie von 78% Moslems, 11% Juden (11% rest) zu 67% Moslems, 33% Juden (rest ignoriert, Daten vom United Nations Partition Plan). Das Ende war das einseitige Ausrufen Israels als einen "Juedischen Staat" mit einer Juedischen Mehrheit von gerade mal 55%-45%.
Da fallt mir noch etwas zu Ihrem Gschichtl von Jerusalem ein: "1967 erlangte israel aufgrund eines defensivkrieges gegen seine arabischen nachbarn WIEDER herrschaft..." um die Herrschaft WIEDER zu erlangen muesste Israel sie vorher schon mal gehabt haben.. wann war denn das?
nein, der grund sind paramilitärische Organisationen für illegale Zuwanderung und Terroranschläge, welche seit beginn des britischen Mandats
im heutigen Israel operieren. Lesen sie es nach statt zu vermuten, Geschichte ist dokumentiert... auch wenn diesen Teil viele nicht so gerne lesen wollen...
Leugnung ändert die Realität nur in ihrer kleinen Welt, nicht in der intersubjektiv wahrnehmbaren (Objektivität gibt es nicht)
aha: komisch nur das karl marx schon mitte des 19. jahrhunderts folgendes schrieb. zuerst über die bevölkerungszahl:
"Dazu kommt noch, daß die ansässige Bevölkerung Jerusalems etwa 15.500 Seelen zählt, worunter 4.000 Muselmanen und 8.000 Juden sind."
und über die Lage der Juden: "Nichts gleicht aber dem Elend und den Leiden der Juden in Jerusalem, die den schmutzigsten Flecken der Stadt bewohnen, genannt Harêth-el-Yahud, im Viertel des Schmutzes zwischen Zion und Moria, wo ihre Synagogen liegen; sie sind unausgesetzt Gegenstand muselmanischer Unterdrückung und Unduldsamkeit, von den Griechisch-Orthodoxen beschimpft, von den Katholiken verfolgt und nur von den spärlichen Almosen lebend, die ihnen von ihren europäischen Brüdern zufließen."
Man kann ja Marx in vielen Themengebieten zitieren, aber wieso gerade hier? Marx war zwar auch Historiker, bekannt ist er aber fuer seine Taetigkeit in einer anderen Zunft. Weiters kann man bei dem gebohrenen Juden nicht eine gewisse Voreingenommenheit ausschliessen, seine sehr eigenwillig Bevoelkerungsdaten (in keiner Volkszaehlung haben weniger als 5000 Moslems in Jerusalem gelebt) sind da nicht gerade hilfreich...
eh, the same as it ever was
pack dich in braunes papier ein: die juden sind schuld, "am wirklichen antisemitismus"
ich sage, die alten nazis, ihre nachkommen hier und ihre politischen nachfolger in den arabisch-moslemischen ländern sind daran schuld, und die unrwa, die seit sechzig jahren mit unogeldern und deren strukturen eine solche propaganda weltweit verbreitet
Die jüdische Bevölkerungsmehrheit in Jerusalem ist älter als der Staat Israel selbst. Davor war Jerusalem ein Kaff. Wird Zeit dass die Internationale Staatengemeinschaft das auch mal anerkennt...
1. Kritik an Israel ist und bleibt Antisemitismus.
2. Israel hat das Recht sich auf Kosten der Nachbaren auszubreiten, weil die Geschichte Israel recht gibt.
3. Israel war immer schon dort wohin es heute will.
4. Alle Nachbaren sind Feinde und müssen weil sie so definiert sind, von mal zu mal bekämpft werden.
5. Aufsässige Nachbaren müssen dazu provoziert werden Ihre Armseligkeit zu manifestieren um als solche zu deskreditiert zu werden.
Antisemitismus ist derzeit noch "out" also muß Israelhass zur Kompensation her.
Israels Existenz wird von de arabern trotz der Geschichte des hebräischen Volkes und trotz UNO Beschluss nicht anerkannt. Die arabische Invasion mit Arabisierung und Islamisierung war kein Akt von Kolonialismus. Die Araber haben das recht Israel auszulöschen.
die Araber sind seit dem Paläolithikum dort. Sie stellen die sogenannte "Urbevölkerung" dar.
sie können ja offensichtlich nur israelische Propaganda nachkauen...
tut das eigentlich weh wenn man Dinge nachplappert die man nicht hinterfragt? ich finde das sollte es...
lernen sie sich selbst zu informieren, und nicht nachzubeten was die Medien palavern...
im Irakkrieg hat man erlebt wie wenig die Wahrheit so Leute wie sie interessiert, solange CIA und CNN Horrorgeschichten über Fabriken für Chemische Waffen erfinden...
man muss ihnen ja nichtmal beweise vorlegen, ihnen kommts nur drauf an WER etwas gesagt hat. das ist die gefährlichste form von unmündigkeit und hat uns in den 30ern und 40ern an den Rand des Abgrunds geführt...
"...Wir wollen, dass sie dort als unsere Nachbarn in Würde und Frieden leben"
also ich werfe keine Phosphorbomben auf meine Nachbarn wenn ich mit ihnen in Frieden leben will.
Für die Israelis sind die Palästinenser keine Menschen, umgekehrt ist es nicht anders. Die Palästinenser stehn aber wenigstens dazu.
In Nahen Osten wird sich nichts verändern,die Israelis werden die Pauken schlagen und die Palistinänser werden wieder büßen müssen das ist die gewalt sprache in Nahen Osten.
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