Reva Eletric Car

Indische Elektroautos rollen in der Slowakei ein

22. März 2010, 14:09

Reva Electric will bei den Nachbarn Elektroautos produzieren. 30.000 Fahrzeuge sollen vom Band laufen

Bratislava - Bei Sario, der staatlichen slowakischen Investitionsagentur, wollte man letzte Woche noch nichts Genaueres sagen, außer, dass es tatsächlich Gespräche gäbe. Und, dass Elektromobilität die Zukunft sei, insofern sei man in laufenden Verhandlungen. Diese dürften nun mit der indischen Reva Electric einigermaßen weit gediehen sein, wie slowakische Tageszeitungen berichten. Reva Eletric Car will demnach 60 Millionen Euro in eine Fabrik nahe der mittelslowakischen Stadt Banovce nad Bebravou (Banowitz) investieren. Die Slowaken - zuletzt arg gebeutelt durch eine hohe Arbeitslosigkeit von fast 13 Prozent - dürfen laut den Berichten 1.000 neue Arbeitsplätze erwarten.

Anzeichen der Erholung

Ein Aufschwung, der bitter nötig ist. Auch wenn die Automobilindustrie erste Anzeichen der Erholung zeigt, die Krise hat tiefe Spuren hinterlassen. Die Autoproduktion ist bei den Nachbarn im Vorjahr um fast ein Fünftel auf 463.140 Fahrzeuge geschrumpft. Damit verloren die Slowaken ihre Spitzenposition im Sektor (gemessen an den produzierten Fahrzeugen pro Einwohner) an Tschechien. Eine rasche Entscheidung darf also, schon um die Fahrzeugindustrie wieder anzuschieben, erwartet werden: Der Baubeginn des Werks sei binnen vier Monaten geplant, die Autoproduktion für die erste Jahreshälfte 2011. Jährlich wollen die Inder rund 30.000 Pkw produzieren.

Reva Electric Car Company, ein Unternehmen mit Sitz in Bangalore, wurde als Joint Venture zwischen der indischen Maini Group und AEV LLC aus Kalifornien gegründet (unterstützt von den US-Investoren Global Environment Fund und Draper Fisher Jurvetson). Die Fahrzeuge werden in 24 Ländern weltweit an die Konsumenten gebracht. Um sich dem erwarteten erhöhten Produktionsbedarf anzupassen, entsteht in Bangalore ein neues Montagewerk mit äußerst niedrigem Kohlenstoffausstoß und einer jährlichen Produktionskapazität von weiteren 30.000 Fahrzeugen. Bemüht ist man nach eigenen Angaben um die saubersten und umweltfreundlichsten Produktionsverfahren. In der Slowakei verhandle Reva über Staatsbeihilfe erklärte Peter Ziga, Staatssekretär im slowakischen Wirtschaftsministerium der Austria Presseagentur.

Struktur angeplasst

Die Krise habe die Autoindustrie verhältnismäßig glimpflich überstanden, sagt Milan Sikula von der slowakischen Akademie der Wissenschaften. "Wir haben Glück gehabt, dass unsere Industrie die Struktur ein bisschen angepasst hat. Bei uns werden teilweise die kleinen, sparsamen und ökologischeren Autos gebaut und die globale Nachfrage danach scheint gesichert zu sein." Dass die Autoindustrie überdimensioniert sei, wisse man aber nicht erst seit der Krise, gesteht Sikula: "Es wird riesige Umwälzungen geben." Neben der Tatsache, dass auch die Konkurrenz schon lange draufgekommen sei, dass sich ökologische und sparsame Modelle besser verkaufen, sieht Sikula weitere Wolken am Horizont: "Die wahre Konkurrenz sitzt in China. China ist heute der größte Erzeuger." Sikula erinnert an die riesige geplante Transportmagistrale von Asien nach Mittel-Europa, womit der Weg für die Konkurrenz schrumpfe. "Aber wir sind billig und gut in der Autoherstellung." (rb)

 

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solarenergy
00
Stromtankstellen

sollte es schon in allen Ortschaften geben!
www.elektrotankstellen.net

Die meisten Leute wissen noch immer nicht, daß zum Stromladen für Elektrofahrzeuge eine gewöhnliche Steckdose (230 Volt, 16 Ampere) genügt.

Ebenso Photovoltaik-Solarstromanlagen:
www.solarbundesliga.at

Ein Elektroauto kann mit dem Jahres-Ertrag von 20 Quadratmeter PV-Solarzellen
jährlich ca. 15.000 Kilometer umweltfreundlich zurücklegen.
("Dächer und Fassaden als Solarkraftwerke")

Girgl Galgenstein
00
Das Problem ist etwas anderes

nicht, dass die Menschen nicht wüssten, dass Strom, Strom ist und als solcher aus der Steckdose kommt, sondern, dass es praktisch keine Steckdosen für den Nahverkehr gibt. Elektrofahrzeuge sind Nahverkehrsfahrzeuge und somit z.B. ideal für Wien geeignet. Aber beobachten Sie einmal was Ihnen der Hausmeister erzählt, wenn Sie eine im Hofraum verfügbare Steckdose zum Aufladen Ihres Fahrzeugs verwenden. Es mag sich um Cent-Beträge handeln. Glauben Sie mir die Hausgemeinschaft läuft Amok, wenn Sie es versuchen.

Gerhard Müller
02
23.3.2010, 13:36
Und so machen es die Deutschen

einen Tuareg-Hybrid mit einem Durschnittsdieselverbrauch (den Werksangaben von 8,2l darf man nicht im Mindesten trauen) von über 10 l.

Das ist deutsche Ingenieurskunst von heute.

Dumme Autos für dumme Leute.

borake
00
23.3.2010, 11:23

da fällt mir dieser ausschnitt einer simpsons folge ein:

http://www.youtube.com/watch?v=0CqLw3atGGA

Gerhard Eigner
11
23.3.2010, 07:57
sieht aus wie so ein führerscheinloses Alkoholiker-Auto

Brooklyn 69
 
31
23.3.2010, 02:51
2 fragen:

erstens: za wos, bittascheen, soll ich kaufen ein elektro auto, wen ich von wien nach bregenz fahren will? 200km und dann muss ich wieviele stunden warten bis ich weiterfahren kann?
zweitens: can someone finally please tell me the REAL eccological footprint of mass production of car batteries v.s. teh eccological footprint of modern, responsible diesel technology? me thinks electric cars are barking up the wrong tree...

Dante Alighieri
00

Bitte bleiben Sie bei Deutsch, Ihr Englisch ist peinlich ^^

Luigi Serafini
00
23.3.2010, 19:01
"modern responsible diesesel technology"

gibt es nicht

dieselruß ist hochgiftig und für die mehrzahl aller atemwegserkrankungen verantwortlich.

die produktion von diesel aus erdöl verursacht kriege in den ursprungsländern des rohstoffes.

Gerhard Müller
00
23.3.2010, 11:28
Welcher Trottel

fährt denn mit dem Auto nach Vorarlberg ohne den Autoreisezug zu benutzen?

Alkolix
02
23.3.2010, 10:54
sie

sollten die batterien genausowenig im boden vergraben wie das alte motoröl

Brooklyn 69
 
20
23.3.2010, 11:37
es geht...

...nicht nur um die entsorgung der batterien, sondern vorallem um die HERSTELLUNG der batterien! What is the eccological footprint of car battery PRODUCTION, v.s. the use of new diesel technologie...

Dante Alighieri
00

Warum schreiben Sie hier in radebrechendem Pseudoenglisch?! Es ist doch offensichtlich dass das nicht Ihre Muttersprache sein kann.

Alkolix
00
23.3.2010, 12:11
diesel

muss auch erst hergestellt werden
und die ölförderung wird ja auch immer aufwendiger

diesel ist aufjedenfall keine langfristige lösung

no left child behind
02
23.3.2010, 10:07
nehmens den autozug

dann könnens gleich während der fahrt auftanken, wenn nötig

Miguel Rodrigez
11
22.3.2010, 21:24
Witzig!

Bei dieser Oberweite auf "vergrößern" zu klicken.

Wappen hea
00

bis auf den Basedow'schen Blick, der mir davor erspart blieb :(

lehrerlämpel
010
22.3.2010, 20:22
bald werden auch österreicher

als niedriglohnsklaven in der slowakei für asiatische unternehmen arbeiten. die zeiten, in denen die inder für uns billig die hemden genäht haben, sind bald vorbei.

investitionen in bildung, ausbildung, forschung und entwicklung!

Luigi Serafini
16
23.3.2010, 00:59
arbeitszeitverkürzung !

vermögenssteuer, höchstpension, verschiebung der steuerprogression nach oben hin, abschaffung von stiftungen, bedingungsloses grundeinkommen, einführung eines mindestlohnes .....
dann könnten wir leichtestens studiengebühren wieder abschaffen und den zugang für bildung allen ermögichen, auch den armen.

Shark Abuser
00

Genau falsch herum!!

Shark Abuser
00

Ehrlich gesagt habe ich nicht den Eindruck, daß die Inder mit kommunistischen Methoden so einen unglaublichen Aufstieg erreichen...

Eher im Gegenteil.

Um die indischen Strategien exakt zu kopieren und in Zukunft mithalten zu können, müssten wir den Großteil aller Steuern und Sozialleistungen abschaffen.

Korruption dürfte nicht mehr bestraft werden und kostenlose Bildung dürften wir uns maximal bis zum Volksschul Abschluß leisten.
Unsere Ausländer Politik müßte wesentlich strenger werden, und das Pensionssystem müßte ersatzlos gestrichen werden (außer für Beamte). Die staatliche Krankenversicherung ebenfalls.

Eventuell könnten wir so in Zukunft mithalten. Ist aber unrealistisch.
Wir gehen genauso unter wie der Ostblock.

Harald Schoenknecht
00
23.3.2010, 11:37

Ja eh, aber die Besitzenden werden diesen Forderungen nicht nachgeben, und wer das Geld hat der kauft sich die Meinung der Masse... so wie im Fall der Grundsteuer, wo mit der Angst um den armen kleinen Mann alles abgeblockt wird, gleichwohl man ein entsprechendes Gesetz freilich mit Freibetraegen oder dergleichen anpassen koennte. Aber die Stimme(n) der Vernunft werden nicht gehoert, weil die anderen Stimmen so laut schreien...

PeAcE

Luigi Serafini
00
23.3.2010, 18:59
der kleine mann

muss endlich lernen sich seine eigene meinung zu bilden. die reichen werden sich daran gewöhnen müssen nicht alles kaufen zu können.

Harald Schoenknecht
01
23.3.2010, 19:56

Ich wuenschte ich haette Ihren Optimismus...

Eine eigene Meinung zwischen all der Angst, die von den Medien transportiert wird... schwierig (IMHO).

PeAcE

Fisch^^Fisch
03
22.3.2010, 19:09

Das sind die Modelle, die dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen werden...

Kra Wuzikabuzi
05
22.3.2010, 18:15
ich empfehle diesen film

http://de.wikipedia.org/wiki/Who_... ric_car%3F

da staunt man und es kommen einem die tränen....

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