Österreicher-Konvoi kommt gut durch gefährdetes Gebiet

11. April 2003, 17:03
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Suche nach Vermissten geht weiter - Unterstützung von zahlreichen Militärs

Wien - Der Konvoi mit Europäern, die sich derzeit noch in den gefährdeten Gebieten Algeriens aufhalten und nicht verschwunden sind, kommt gut vorwärts.

Der Leiter der Sondermission des österreichischen Außenministeriums, Thomas Buchsbaum, rechnete am Freitag im Gespräch mit der APA damit, dass sie bereits in drei Tagen in Tunesien sein könnten. Die Suche nach den 29 Vermissten, unter ihnen acht Salzburger, ging indes weiter.

Die Nachrichtenagentur AP meldete inzwischen, dass zwei weitere Europäer verschollen sind. "Wir gehen dem derzeit nach, können es aber nicht bestätigen" sagte Buchsbaum. Bei den Personen, deren Nationalität nicht bekannt ist, dürfte es sich aber nicht um Österreicher handeln.

An der Suche nach den insgesamt 29 vermissten Europäern beteiligen sich schon seit längerer Zeit in einem Bezirk 6.000 Militärs. Es gibt jedoch immer noch keinerlei Hinweise. (APA)

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