ÖPC-Medaille Nummer sechs - Gasteiger diesmal Vierte, Langläufer Kurz 14.
Whistler - Auch am Donnerstag hat es in Whistler bei den X.
Paralympics Medaillenzuwachs im österreichischen Team gegeben.
Claudia Lösch eroberte bei den sitzenden Athletinnen Abfahrtsbronze,
nachdem sie schon Slalomgold geholt hatte. Damit hielt das ÖPC-Team
bei den noch bis zum Sonntag laufenden Spielen bei je zwei Medaillen
in Gold, Silber und Bronze. Das Ergebnis der Herren-Abfahrt stehend
u.a. mit dem Riesentorlauf-Silbernen Robert Meusburger stand am
Donnerstag vorerst noch aus.
Die 21-jährige Lösch musste sich auf der selektiven und extrem
welligen Strecke bei einer Fahrzeit von knapp eineinhalb Minuten den
US-Amerikanerinnen Alana Nichols und Laurie Stephens um 6,58 bzw.
1,63 Sekunden geschlagen geben. Deren Landsfrau Stephanie Victor
verwies die ÖPC-Athletin aber klar auf Rang vier. "Der größte Sieg
ist heute sicher, dass ich heil ins Ziel gekommen bin", meinte die
Niederösterreicherin. "Es war sehr schwierig zu fahren."
Für die Oberösterreicherin Sabine Gasteiger und ihren Guide
Stefan
Schoner reichte es nicht zu ihrer dritten Medaille, in der Abfahrt
der sehbehinderten Sportlerinnen wurde es Rang vier. Es gewann die
Kanadierin Viviane Forest, auf Bronze fehlten Gasteiger 1,82
Sekunden. Dass Rennen musste wegen schwerer Stürze öfters
unterbrochen werden.
In der Herren-Abfahrt der sitzenden Aktiven landete der
Salzburger
Reinhold Sampl auf Platz zehn, der Vorarlberger Dietmar Dorn wurde
15. Der Vorarlberger Philipp Bonadimann belegte Rang 18, ein
Vorrücken um einen Platz wegen der Disqualifikation eines Läufers
schien aber noch möglich. Bei den sehbehinderten Athleten hielt sich
der Tiroler Christoph Prettner gut, er furh auf Rang sechs.
Bei den Nordischen wurde der Tiroler Michael Kurz bei den
stehenden Langläufern über 10 km im klassischen Stil 14. Bei den
sitzenden Athleten belegte sein Salzburger Landsmann Manfred Lehner
Platz 31. (APA)