Plastinierte Tiere im Saarland

18. März 2010 15:26
  • Artikelbild
    vergrößern 800x628
    Foto: apn photo/becker&bredel

    Gunther von Hagens und Ausstellungskuratorin Angelina Whalley vor "Samba"

  • Artikelbild
    vergrößern 800x574
    Foto: apn photo/becker&bredel

    Ein Detail der plastinierten Elefantenkuh

Neue Ausstellung von Gunther von Hagens zeigt den weltweit ersten plastinierten Elefanten

Neunkirchen - Der weltweit erste plastinierte Elefant ist am Donnerstag im saarländischen Zoo Neunkirchen enthüllt worden. Die 3,2 schwere Elefantenkuh "Samba" ist Star einer neuen "Körperwelten"-Ausstellung des umstrittenen Plastinators Gunther von Hagens. In der reinen Tier-Ausstellung werden neben "Samba" - dem laut von Hagens "gewaltigsten Lebewesen, das je plastiniert wurde" - unter anderem eine Giraffe, ein Braunbär, ein Gorilla, ein Riesenkalmar und ein Strauß gezeigt.

Weltweit touren verschiedene "Körperwelten"-Ausstellungen von Gunther von Hagens, die anatomische Studien des menschlichen Körpers in verschiedensten Zuständen präsentieren. (APA/red)

Kommentar posten
10 Postings
an kog
19.03.2010 09:20

Ich schau mir dann dereinst den plastinierten Gunther von Hagens an (erkennt man am Hut).

Wolfgang Erhart.
19.03.2010 16:31

Ich könnte mir schon vorstellen, dass der sich irgendwann selbst plastinieren läßt. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass der in einem Urnengrab beigesetzt wird (werden will).

Posten schadet der Gesundheit
07.03.2011 20:00
er hat selbst gemeint,

er wird das ganz sicher machen!

HansDampf
27.03.2010 00:05

Der träumt sicher von einem Mausoleum nach dem Vorbild der chinesischen Terrakottaarmee, nur in plastinierter Ausführung.

Seria
18.03.2010 20:57

unnötig wie ein Schnupfen. Plastinierte Menschen: Pietät und Geschmacklos! Leichenschändung

Wolfgang Erhart.
19.03.2010 16:36
Toleranz in BEIDE Richtungen!

Wenn man schon für die Kunst des Gunther von Hagens Toleranz einfordert, dann sollte man aber auch bitte die tolerieren, die mit dieser Art der Kunst einfach nichts anfangen können.

Ich gestehe zwar zu, dass das sicherlich Kunst ist, habe aber trotzdem ein mulmiges Gefühl dabei, einen aufgeschnittenen Menschen zu sehen, der vor soundsovielen Jahren tatsächlich gelebet hat. An der ganzen Thematik ist etwas, mit dem ich mich nicht auseinandersetzen möchte. Bin ich deswegen ein Ignorant? Bin ich deswegen feige? Eventuell. Aber darum bitte ich ja um Toleranz.

1600
19.03.2010 11:45

A schene Leich

DD1981
19.03.2010 10:03

Sie futtern vermutlich täglich ein paar "Leichen". Da hats ja fast mehr sinn daraus Kunst zu machen. Da die Tiere nicht extra deswegen getötet wurden, sehe ich da kein Problem darin.

Dr. Seltsam
 
19.03.2010 08:38

Ich finde nicht, dass es pietätlos ist, das Wunderwerk eines menschlichen/tierischen Körpers zu präsentieren. Ich finde, dass das echte Kunst ist und ausserdem sehr lehrreich.

Ich habe eher ein Problem mit den Verbrechen am lebenden Menschen, als mit der Präsentation eines toten Körpers. Da geht es doch sehr stark um kulturelle Tabus.

Finden Sie die kunstvoll bemalten und arrangierten Schädel im Karner von Hallstatt auch geschmacklos?

WeltenBrand
18.03.2010 21:56
der leich is ziemlich sicher egal, was mit ihr passiert

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.