Steuervorteile der Konzerne am Pranger

Andreas Schnauder und András Szigetvari, 17. März 2010, 20:46

Arbeiterkammer und Bundeskanzler schießen sich auf die Gruppenbesteuerung ein, die Industrie und der Finanzminister verteidigen die Begünstigung. In der Frage ihrer Kosten scheiden sich die Geister

Der Vorstoß von Bundeskanzler Werner Faymann zur Beschränkung der Guppenbesteuerung stößt auf heftigen Widerstand von Finanzminister Josef Pröll und der Industrie. Faymann will mit Beschränkungen der Begünstigung bis zu 150 Millionen Euro an Mehreinnahmen erzielen. Bei der Gruppenbesteuerung können Konzerne Verluste von Auslandstöchtern in Österreich anrechnen und den Kaufpreis für Beteiligungen abschreiben.

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Wien - Die von Karl-Heinz Grasser im Jahr 2005 eingeführte Gruppenbesteuerung entwickelt sich zum großkoalitionären Reibebaum und spaltet auch die Sozialpartner. Anlass für eine Debatte über das Instrument, bei dem Verluste ausländischer Tochtergesellschaften steuerlich angerechnet werden können, sind Pläne von Bundeskanzler Werner Faymann, die Gruppenbesteuerung zu beschränken und damit bis zu 150 Millionen Euro ins Budget zu spülen.

Angeheizt werden die Diskussionen, weil im Zuge der Finanzkrise viele österreichische Tochterunternehmen in Osteuropa erstmals überhaupt Verluste machen, was die heimische Steuerlast verringert. So wurde am Mittwoch bekannt, dass die Bank Austria 1,3 Milliarden Euro Gewinn (vor Steuern) erwirtschaftet hat, in Österreich aber nach eigenen Angaben dennoch keine Körperschaftsteuer bezahlen wird. Die Verluste der Bank in Kasachstan (minus 300 Millionen Euro) können bei der Berechnung der Steuergrundlage aktuell oder als Verlustvortrag für die Zukunft eingezählt werden.

Finanzminister Josef Pröll hält dennoch nichts von den Überlegungen des Kanzlers. Der Steuerausfall durch die Gruppenbesteuerung sei bei der Einführung 2004 mit 100 Mio. Euro geschätzt worden. „Es gibt keinen Anhaltspunkt, dass dies nicht zutreffend ist", sagte Pröll-Sprecher Harald Waiglein. Jedenfalls müsste das Instrument gänzlich abgeschafft werden, wolle Faymann die von ihm genannten Mehreinnahmen aus diesem Titel erzielen. Das wäre aber schädlich für den Standort, weil sich wegen der Begünstigung viele Konzernzentralen samt hochwertigen Arbeitsplätzen in Österreich angesiedelt hätten.

Über die Kosten der Gruppenbesteuerung gibt es freilich unterschiedliche Auffassungen. Das Institut für Höhere Studien hat den Effekt der Begünstigung in einer Untersuchung mit 170 Millionen bewertet. Insbesondere aus der SPÖ gibt es Schätzungen, wonach die Abzugsfähigkeit der Verluste im Ausland bis zu 700 Mio. Euro ausmache. Arbeiterkammer-Experte Otto Farny verweist darauf, dass sich das Instrument erst jetzt voll entfalte, weil zuvor weniger Verluste in den Tochtergesellschaften österreichischer Konzerne angefallen seien. Das gilt auch insbesonders für die Banken.

Nach einem Vorschlag, der ebenfalls dikutiert wird, könnte die Gruppenbesteuerung nach französischem Vorbild begrenzt werden.In Frankreich werden nicht nur ausländische Verluste, sondern auch Gewinne (abzüglich im Ausland geleisteter Abgaben) bei der Steuerberechnung berücksichtigt.

Gegen Ideen zur Beschränkung der Gruppenbesteuerung wettert die Industriellenvereinigung (IV). „Die Gruppenbesteuerung hat sich international zu einem deutlichen Standortvorteil für Österreich entwickelt", heißt es. Das Land benötige Konzernzentralen und Leitbetriebe „es macht keinen Sinn diese zu vertreiben".

Der Wiener Steuerrechtler Werner Doralt verweist auf einen aus seiner Sicht besonders problematischen Aspekt der Gruppenbesteuerung: die so genannte Firmenwertabschreibung. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, erworbene Firmen von der Steuer abzusetzen. So kann maximal die Hälfte des Kaufpreises über 15 Jahre verteilt abgeschrieben werden. Doralt sieht darin einen Widerspruch zum Wesen der Abschreibung: Diese Praxis sei für abnutzbare Güter wie Maschinen konzipiert. „Ein Unternehmen kann sich nicht abnutzen, die Abschreibung des Firmenwertes mach also keinen Sinn", sagt Doralt. Die Firmenwertabschreibung galt einst auch im Finanzministerium als höchst umstritten.

Banken als Steuersparer

Die Arbeiterkammer relativiert zudem die Angaben der Industrie, wonach das Aufkommen der Körperschaftsteuer bis zum Ausbruch der Krise gestiegen sei und selbst die Tarifsenkung von 34 auf 25 Prozent samt Einführung der Gruppensteuer daran - abgesehen von einer Delle 2007 - nichts geändert habe. Laut AK liegen die Steuerzuwächse weit hinter den Gewinnsteigerungen. Die Steuerquote der großen börsennotierten Betriebe sei von 2004 bis 2006 von 21 auf 17,4 Prozent zurückgegangen. Auffällig ist die Entwicklung laut AK bei den Banken, die kürzlich untersucht wurden: Während sich die Gewinne von 1995 bis 2007 auf 5,1 Milliarden Euro mehr als verdreifacht haben, stagnierte die Steuerleistung, die 2008 256 Mio. Euro ausmachte. „Die diametrale Entwicklung zwischen Gewinnen und Steuern ist vor allem ab 2005 erkennbar", heißt es in der Analyse. Der effektive Körperschaftsteuersatz des Kreditapparats sei zuletzt bei 11,9 Prozent gelegen. Allerdings lag der Satz vor der Steuersenkung mit 12,2 Prozent nur unwesentlich darüber. (Andreas Schnauder, András Szigetvari, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18.03.2010)

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Toni Meister
00
15.4.2010, 13:51
Jedes Ding hat zwei Seiten . Die andere Seite :

Der Rückgang der Körperschaftssteuer im Jahr 2009 im Vergleich zum Jahr 2008 ist u.a. auch auf die Gruppenbesteuerung zurückzuführen.Die Gruppenbesteuerung stellt also hauptsächlich ein "Steuergeschenk" für einige wenige Konzerne dar, die nicht zu rechtfertigen ist. Beschäftigungs-politisch bringt diese Maßnahme keine Effekte. Eine Auswirkung auf die Attraktivität als Wirtschaftsstandort ist weder nachweisbar noch gegeben.Die ungerechtfertigten Steuerprivilegien der Besitzer großer Vermögen durch Schlagworte wie Sicherung des Wirtschaftsstandortes zu begründen, in Zeiten der Krise ist zynisch.Die Gruppen-besteuerung sorgt für 150 Mio Euro Steuerausfall pro Jahr.Konzerne und Banken dürfen sich bei der Krisen-Bewältigung nicht verweigern.

zwergleviathan
00
25.3.2010, 13:56
warum streitet man über die Kosten der Steuerbegünstigungen für Vielbesitzer?

weil ohnehin keiner von denen jemals dran denkt sie abzustellen, daher gibt es auch keine Statistiken dazu...

wozu noch sudern, solange wir Politiker an der Spitze des Staates haben statt Experten wird sich nichts ändern.

die "kleinen" Wähler haben kein Geld zum schmieren und spenden, also sch****t man auf sie....

die paar mit mehr Besitz haben daher auch mehr Einfluss verdient... und sobald jemand nicht das Wohl ALLER im Kopf hat kommt er/sie halt auf so komische Ideen wie höhere Besteuerung von Arbeit als Vermögen...

womit sich ja zeigt, wir sind alle weniger wert als ein paar Tausender am Konto des richtigen Ministers....

aber war das schon jemals anders?

sitting bull
22
21.3.2010, 12:40
apropos Konzernzentralen samt hochwertiger Arbeitsplätze

1. ich will wissen: wieviel steuern bekommen die staatsbürger von den hier angesiedelten Konzernzentralen. Von BA bekommen wir für 09 AUS 1,3 MILLIARDEN GEWINN NICHT 1 CENT. Und wieviel haben wir der BA in Krise09 überwiesen? Um 3 MILLIARDEN hat sie beantragt). 2. will ich wissen: wie entwickeln sich die Arbeitsplätze in den Konzernzentralen? Bauen sie Arbeitsplätze auf oder ab? Und zwar Arbeitsplätze für die Bevölkerung, nicht für das steuerverschonte TopManagement.
Die Gruppenbesteuerung, die Konzerne vom Steuerzahlen befreit hat übrigens ExFM Grasser eingeführt. Bekam er dafür seine Homepage im Wert von X00.000? Immer mehr Menschen verarmen, aber diese Leute kriegen ihren Ranzen einfach nicht voll. ES ÖSTERREICHT mit dieser Gier.

Mario Gonzales
23
19.3.2010, 09:01
Verlogenheit in rot

Zuerst freuen wir uns ob der Erfolge heimischer Unternehmen (u.a. der Banken) international und in Ost-Europa, weil die Unternehmen Gewinne erzielen, Arbeitsplätze in Österreich sichern, etc. Gewinne in Österreich und im Ausland werden gemacht, Steuern bezahlt.

Jetzt, da derzeit in Österreich reduzierte Gewinne und im Ausland sogar Verluste gemacht werden, die das Steueraufkommen in Österreich weiter reduzieren würden, steht man nicht mehr zu seinem Wort, sondern will die Gruppenbesteuerung abschaffen.

Gehts noch?

Erinnert an "Pensionistenbriefschreibereien"!

zwergleviathan
00
25.3.2010, 16:14
zu verantworten hat die Gruppenbesteuerung allerdings schwarz/blau aka Grasser

und nicht die SP...

wenn man sich drüber freut daß es den heimischen Unternehmen gut geht, heisst das noch lange nicht daß es ihnen nur wegen Grassers tollem legalisierten Steuerhinterziehungs-Hintertürchen gut gegangen ist...

also erst denken, dann posten

Mario Gonzales
11
25.3.2010, 16:18
Posten

Sollten sie anderere Meinung sein, so wird die hier jeder gerne lesen.

Mit Stellungnahmen wie "zuerst denken, dann posten" zeigen sie, daß es ihnen nicht um ihre Meinung geht, sondern um das Abwerten anderer Postings.

In diesem Sinne, viel Erfolg in ihrer Persönlichkeitsentwicklung!

zwergleviathan
00
25.3.2010, 16:27
viel erfolg bei der realitätsleugnung weiterhin

auf daß man sie immer mit samthandschuhen anfassen möge weil sie zwar gerne austeilen, aber nicht einstecken...

zwergleviathan
00
25.3.2010, 16:22
im gegenteil, das haben sie schon getan als sie andere der "Verlogenheit" bezichtigt und alle über einen Kamm geschoren haben...

also spielen sie nicht den Unschuldsengel... wenn sie nicht so überheblich wären könnte ich sicher auch netter mit Ihnen und Ihresgleichen umspringen....

aber das ist ihnen sicherlich egal, ihnen gehts nur darum anderen ihre braune Halskrause als schwarze Kravatte zu verkaufen...

Maxim Muster
00
19.3.2010, 08:23
Der Frühling ist schon da ...

Die Abschaffung der Gruppenbesteuerung wäre schädlich für den Standort ...?
Die Gruppenbesteuerung ist schädlich für jeden einzelnen Menschen in diesem Land.
Ausbeuter, skrupellose!
Diebe, Räuber, Betrüger!
Wer Unfrieden sät, wird Gewalt ernten!
Der Frühling ist schon da. Wann wird geerntet?

Cornwell
12
18.3.2010, 16:49

“Democracy and socialism have nothing in common but one word, equality. But notice the difference: while democracy seeks equality in liberty, socialism seeks equality in restraint and servitude.”

Alexis de Tocqueville

Ludmilla von Country de la Musica
00
18.3.2010, 13:07
Fortsetzung:

"Ebenfalls weniger als 10 % hoffen, dass das jetzige System für immer erhalten bleibt, die meisten wünschen das Gegenteil. Und nur ein kleiner Teil bejaht, dass im Kapitalismus Freiheit existiert und die Menschenrechte geachtet werden. Der Anteil derer, die die Entwicklung in Ostdeutschland seit der Wende als Fortschritt bewerten, ist deutlich zurückgegangen. [...] Beim Systemvergleich DDR - heutige Bundesrepublik schneidet die DDR in sozialer Hinsicht nicht schlechter, sondern von Jahr zu Jahr besser ab - eine nach dem mittlerweile fast zwei Jahrzehnte zurückliegenden Untergang eines Landes vermutlich historisch einzigartige Erscheinung."

Cornwell
00
18.3.2010, 13:47

"Beim Systemvergleich DDR - heutige Bundesrepublik schneidet die DDR in sozialer Hinsicht nicht schlechter, sondern von Jahr zu Jahr besser ab"
LMAO

Na bitte, wer mag, kann ja gerne eine neue DDR zurück mit einem ordentlichen Hohnecker, der Schießbefehl gibt oder alternativ die Selbstschussanlagen die Arbeit erledigen lässt. Aber, halb so schlimm, wer nicht im Arbeiter- und Bauernparadies leben will, mit dem stimmt sowieso etwas nicht.
Viel Spaß dort, vielleicht wird ja die gesamte Innovations- und Leistungskraft dazu genutzt einen Traby 2.0 herauszubringen - jetzt mit verkürzter Wartezeit auf unglaubliche 5 Jahre!

Ludmilla von Country de la Musica
00
18.3.2010, 14:01
"jetzt mit verkürzter Wartezeit auf unglaubliche 5 Jahre! "

in der marktwirtschaft mit wohlstandsgarantie kriegen viele nie ein auto, auch wenn sie's noch so wollen. schon aufgefallen?

Cornwell
00
18.3.2010, 16:51

“The inherent vice of capitalism is the unequal sharing of blessings; the inherent virtue of socialism is the equal sharing of miseries.”

Winston Churchill

Cornwell
00
18.3.2010, 14:13

In der Marktwirtschaft bekommen aber die meisten eines (das Paradies auf Erden - ja klar, das ist besser als die Marktwirtschaft, aber das gibt es leider in der Realität nicht), in der Planwirtschaft bekommt hingegen niemand ein Auto und falls doch - einen unsicheren Sch...haufen.

“The inherent vice of capitalism is the unequal sharing of blessings; the inherent virtue of socialism is the equal sharing of miseries.”
Winston Churchill

zwergleviathan
00
25.3.2010, 16:16
moment, woher wollen sie wissen daß es kein besseres System als die freie Marktwirtschaft gibt?

haben sie denn schon so viele getestet?
oder sind sie Dozent für Volkswirtschaft?

nein?

dachte ich mir...

Ludmilla von Country de la Musica
00
18.3.2010, 14:25
"n der Planwirtschaft bekommt hingegen niemand ein Auto"

äh, Sie haben gerade vorher selber IMPLIZIT geschrieben davon, dass ALLE eines bekommen haben (und das stimmt auch) - Sie haben ja die langen wartezeiten betont. wartezeiten gibt's nur, wenn man was kriegt, gell?

in der ddr haben auch alle wohnungen gekriegt, wenn auch mit langen wartezeiten, etc. das war eine selbstverständlichkeit.

ich behaupte zudem, dass man die wartezeiten durch eine reform hätte verkürzen können.

Ludmilla von Country de la Musica
00
18.3.2010, 14:35
"einen unsicheren Sch...haufen. "

mit müh und not sparen sich (sparen = wartezeit) hier manche unsichere gebrauchtwagen zusammen. aber das ist Ihnen egal, stimmt's.

Cornwell
00
18.3.2010, 16:31

Manche -

erstens sind bei weitem die meisten Gebrauchtwagen besser als alles was die "hochgebildeten" sozialistischen Ingenieure jemals neuwertig hervorgebracht haben.

Zweitens hängen Sie der Irren Logik an, dass wenn es auch nur einen einzigen Staatsbürger gibt, der weniger hat (egal aus welchem Grund) als den sozialistischen Einheitssubstandard (Plattenbau + Trabi) würde das irgendwie auf magische Weise bedeuten, dass die Leute im Sozialismus reicher sind als im Kapitalismus.

zwergleviathan
00
25.3.2010, 16:20
es gibt so einiges was die "ungebildeten sozialistischen Ingenieuere" können...

und Kraftfahrzeuge zu bauen gehört dazu...

nebenbei ist dank eiserner Disziplin im Schulsystem ihnen wahrscheinlich jeder davon zumindest in Mathematik überlegen...

seien sie nicht so herablassend zu anderen, aufs hohe ross kann man sich leicht setzen wenn da keiner steht der einen herunterholt...

das macht ihren mist aber trotzdem nicht glaubhafter, schade nur daß sie andere Menschen verunglimpfen müssen um ihre inhaltslosen Aussagen zu zementieren...

buff flyer
01
18.3.2010, 21:42
so kann man das nicht sagen

sowohl wartburg wie auch trabant waren ca 1958 durchaus auf der höhe ihrer zeit, 1965 (jeweils 2.version) an der kippe und spätestens 1973 obsolet.

das jag abeer nicht an den ingenieuren, sondern an den mangelnden entwicklungs- und investitionsmitteln für die fertigung, die (erraten!) der staat zugeteilt hat und dafür nix übrig hatte.

Cornwell
00
18.3.2010, 14:32

Ja, habe ich eh gesagt: bekommen hat eh jeder eine. Fragt sich nur was für eine. Wenn man mit einer Substandardwohnung und einem Plastikauto zufrieden ist und Selbstschussanlagen, dann ist alles in Butter. Nur die meisten Menschen sind damit nicht zufrieden (Hohnecker hingegen schon - der war der Meinung, dass man mehr nicht braucht), sondern wollen nach höherem Streben. Und genau deswegen ist der Zusammenbruch des Sozialismus ihm systemimmanent.

Der Vergleich macht sie ja sicher:
Ein und dasselbe Volk mit dennselben Ressourcen hat einmal einen BMW, Audi, Mercedes hervorgebracht und ein anderes mal einen Trabi. Der einzige Unterschied: das Wirtschaftssystem.
Ich will lieber die Möglichkeit auf einen BMW als einen garantierten Trabi.

zwergleviathan
00
26.3.2010, 09:54
der Zusammenbruch der DDR war systemimmanent, Sozialismus kann nicht zusammenbrechen denn er ist eine Ideologie, und kein Staat

sie vergleichen Äpfel mit Birnen.
"Sozialisten betonen besonders die Grundwerte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität und legen meist Wert auf eine enge Wechselbeziehung zwischen praktischen sozialen Bewegungen und theoretischer Gesellschaftskritik, um beide miteinander in Richtung einer sozial gerechten Wirtschafts- und Sozialordnung weiterzuentwickeln."

wenn Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität ihnen wertlos erscheinen und "zusammenbrechen" stimmt ihre Aussage, andernfalls reden sie bitte vom Zusammenbruch des STaates, nicht der Geisteshaltung....

Ludmilla von Country de la Musica
00
18.3.2010, 15:04
zudem - hören's doch bitte auf, hier so peinlich rumzueiern.

"in der Planwirtschaft bekommt hingegen niemand ein Auto "

versus:

"Ja, habe ich eh gesagt: bekommen hat eh jeder eine."

so ein quatsch. Sie haben geschrieben, dass mans nicht bekommen hat - bzw. nur in ausnahefällen.

Cornwell
00
18.3.2010, 16:27

Ich habe gesagt niemand bekommt eines und falls doch...eh schon wissen. Das sollte auf die langen Wartezeiten verweisen.

Aber wie gesagt - bitte, schenke ich Ihnen gerne - selbst wenn jeder eines prompt bekommt, können sie sich das Auto, das sie bekommen in den eh schon wissen wo eh schon wissen was machen damit im Vergleich zu einem ordentlichen Auto.

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