Das Paradox der neuen Arbeitswelt

4. Mai 2010, 16:04
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"Lern was Anständiges, dann ist dir ein Job sicher." Das war einmal. Trotz Bildung nichts gewonnen - das ist heute die Realität, mit der immer mehr Hochqualifizierte zurechtkommen müssen. Sie leben mit schwankendem Einkommen, erratischen Arbeitszeiten und einer ungewissen Zukunft. Ihre Karrieren führen nicht mehr nach oben, sondern von der Uni ins Multijobbing, von der Akademie ins Prekariat.

Gesellschaft und Staat stehen damit vor Herausforderungen. Die "Arbeitssammler" bringen für Arbeit- und Auftraggeber den Vorteil eines hohen Ausbildungsniveaus mit, verzichten dabei aber auf die teuren Privilegien eines "normalen" Arbeitsverhältnisses. Auf ihre Flexibilität und Eigeninitiative wird der Arbeitsmarkt in Zukunft nicht verzichten können. Wohin aber geht eine Gesellschaft, wohin führt eine Arbeitslandschaft, in der auch Qualifikation immer weniger vor einer unsicheren Existenz schützt? Diesen Fragen widmet sich das Buch von Peter Plöger.

Autor

Peter Plöger ist seit 2005 freiberuflicher Autor. Davor bestritt er seinen Lebensunterhalt einige Jahre unter anderem mit Neben- und Aushilfsjobs sowie staatlicher Unterstützung. Er ist ehemaliges Vorstandsmitglied der "Vereinigung für Ökologische Ökonomie" und des Bildungsnetzwerkes "Das Pluskompetenz-Zentrum" und auch heute noch passionierter Arbeitssammler. (red)

Arbeitssammler, Jobnomaden und Berufsartisten
Viel gelernt und nichts gewonnen? Das Paradox der neuen Arbeitswelt
Peter Plöger
Hanser Verlag
2010, 250 Seiten, € 20,50
ISBN-10: 3-446-41767-2

  • Artikelbild
    foto: buchcover/hanser verlag
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