Antrag abgeblitzt

Elefantenschutz wird nicht gelockert

25. März 2010, 11:34
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    foto: ap photo/karel prinsloo

Initiativen von Tansania und Sambia erneut gescheitert - Tierschützer freuen sich über "großen Sieg"

Doha - Die Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES haben sich zum Abschluss ihrer knapp zweiwöchigen Konferenz noch einmal für den Schutz der afrikanischen Elefanten ausgesprochen. Wenige Stunden vor Ende der Konferenz in der katarischen Hauptstadt Doha wies das Plenum am Donnerstag einen zweiten Versuch von Tansania und Sambia zurück, das Handelsverbot für Elfenbein zu lockern. Die Konferenz hatte am Montag bereits gegen eine Lockerung des Handelsverbots gestimmt, wegen des knappen Ausgangs hatten aber beide afrikanische Staaten eine erneute Abstimmung am Schlusstag der Konferenz beantragt. Das Plenum der Artenschutzkonferenz muss die Entscheidungen der vergangenen Tage formell noch billigen. Bei knappen Entscheidungen kann auf Antrag nochmals neu abgestimmt werden.

"Großer Sieg"

Die CITES-Vertragsstaaten lehnten außerdem einen Antrag Tansanias ab, Elefanten aus dem Anhang I, der den internationalen Handel mit Elfenbein untersagt, in den Anhang II zu verbannen. Dadurch wäre der Handel eingeschränkt möglich gewesen. Auch Sambia hatte einen solchen Antrag stellen wollen, zog ihn aber am Montag zurück. Afrikanische Elefanten stehen seit 1989 im Anhang I des Artenschutzabkommens. Im Jahr 2007 beschloss die CITES-Runde ein neunjähriges Moratorium für den Handel mit Elfenbein - dieses wollten Tansania und Sambia nun umgehen.

Der Internationale Tierschutz-Fonds sprach von einem "großen Sieg" für die Elefanten. Tansania und Sambia hätten mit ihren Anträgen dem Handel mit Elfenbein "die Tür öffnen" wollen. Dies sei aber verhindert worden. Auch die Organisation Pro Wildlife, die ebenfalls an der Konferenz in Katar teilnahm, begrüßte die Entscheidung "zugunsten der grauen Riesen". Gleichzeitig warnte die Tierschutzorganisation vor einer Zunahme der Wilderei. Pro Wildlife schätze, dass im vergangenen Jahr rund 38.000 Elefanten getötet worden seien, um den vor allem in Asien florierenden Schwarzmarkt mit Elfenbein zu versorgen.

Beschlüsse brauchen Durchsetzungsvermögen

Aktuelle Berichte aus Kenia zeigen, dass selbst Schutzgebiete nicht immer vor Wilderei gefeit sind: Mehr als 220 Elefanten sind im Nationalpark Tsavo seit Dezember von Wilderern oder Bewohnern angrenzender Dorfgemeinschaften getötet worden. Viele der Wilderer gelangten über die durchlässige Grenze zu Tansania nach Kenia, berichtete die Zeitung "The Standard" unter Berufung auf die kenianische Naturschutzbehörde KWS. 

Auch Nashörner geraten dort zunehmend ins Visier organisierter Wildererbanden. Nach einem Hinweis nahmen KWS-Hüter kürzlich sechs mutmaßliche Wilderer fest, die im Nakuru Nationalpark etwa 150 Kilometer entfernt von Nairobi Jagd auf Nashörner gemacht hatten. (APA/red)

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    14 Postings
    fuerTiere
    00
    23.3.2010, 14:36
    Verzichten Sie auf Souvenirs,

    für die Tiere gequält oder ganze Tierarten an den Rand der Ausrottung gebracht werden: Für Brillengestelle oder Dosen und Schachteln aus Schildplatt müssen vom Aussterben bedrohte Meeresschildkröten ihr Leben lassen. Auch für den Gürtel aus Kroko-Leder oder die Schnitzerei aus Elfenbein wurden geschützte oder gezüchtete Tiere grausam getötet. Tiger in Asien oder Spitzmaulnashörner in Afrika sind vom Aussterben bedroht. Tigerknochen oder das Horn der Nashörner gelten in pulverisierter Form immer noch als potenzsteigernde Mittel und als Heilmittel bei Erkältungen oder Fieber.

    120 Jahre Karl Schranz
    00
    23.3.2010, 13:58
    ganz so einfach ("keine elefanten umbringen, ihr monster!" ist die sache manchmal nicht

    v.a. in südafrika haben sich die elefanten durch den schutz wohl prächtig entwickelt und gefährden das ökologische gleichgewicht:
    http://tinyurl.com/ycnempq
    auf der einen seite wäre es schwachsinnig, das elfenbein aus ökologischen gründen erlegter elefanten verkommen zu lassen - jägern wird ja auch nicht verboten, das fleisch des rotwilds zu verkaufen. allerdings machen handelserleichterungen wilderei zwar nicht profitabler, aber einfacher

    wolfgang flieher
     
    00
    23.3.2010, 15:14

    es gibt da eine spezies, die schon seit ewigkeiten ihren negativen einfluß auf das ökosystem der erde ignoriert.
    sie und ich gehören dieser spezies an.
    ;)
    gruß flieher

    Wachtmeister Barbrady
    00
    23.3.2010, 13:31
    TÖÖÖRÖÖÖÖÖÖÖÖ

    AlBundyFan
     
    00
    23.3.2010, 10:20
    gibt es eine neue art?

    oder was sind das für braune elefanten dort auf dem bild?

    alle indischen oder afrikanischen elefanten,die ich bisher sah, waren grau....

    FlowJee
    00
    25.3.2010, 11:26

    ich nehme mal an dass die elefaten (in tsavo zb) rote erde abbekommen haben und dass foto viell. zusätzlich im roten abendlicht geschossen wurde...

    Die Gezeichneten
    01
    23.3.2010, 09:20

    Ein positives Zeichen - eine gute Nachricht. Die Dickhäuter sind sowas von sozial und schön, einfach nur liebenswert...

    twertwert
    13
    22.3.2010, 19:51
    freut mich!

    mac16
    16
    22.3.2010, 18:31
    endlich ein guter schritt in richtung artenschutz

    ich bin zwar nicht der übermäßige tierschützer, aber ich finde trotzdem, dass der mensch mehr auf die tiere schauen soll.

    außerdem sind elefanten geile tiere :D

    yomellamo
    00
    23.3.2010, 10:07

    ... ueber ihre sexuellen vorlieben haette ich jetzt lieber nicht soviel erfahren. ;)

    woifee 0.0
    02
    22.3.2010, 18:02

    ich wollt schon eine flinte auspacken, weil bei meinem klavier eine taste aus elfenbein fehlt ;(

    dreyfusard
    13
    22.3.2010, 17:37

    das gibt hoffnung!!!!!!!!!!!!

    HLAB27
    01
    22.3.2010, 20:18

    38.000 abgeschlachtete elefanten pro jahr findes sie also hoffnungsvoll? und das nur damit impotente abergläubische primär asiatische volldillos einen hochbekommen?

    AlBundyFan
     
    00
    23.3.2010, 10:21
    naja

    auch die europäischen und amerikanischen billiardspieler freuen sich über die toten elefanten.
    nicht nur den asiatischen impotenzlern die schuld geben.

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