Windenergie

Wind ist gratis und kostet doch viel

Maria Kapeller, 21. März 2010, 17:00
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    foto: apa/dpa/dpaweb/patrick pleul

    Derzeit stehen in Österreich 617 Windräder, rund drei Prozent des heimischen Stromverbrauchs werden durch Windenergie erzeugt.

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    Kritiker der Windkraft beanstanden vor allem die vergleichsweise hohen Förderungen und das Eingreifen in die Landschaft.

Wind an sich kostet zwar nichts, Strom aus Windkraftanlagen ist aber vergleichsweise teuer - Für Kritiker ist diese Art der Stromproduktion unrentabel, weil von Förderungen abhängig

Windkraft gilt als saubere Energie, weil sie für die Stromproduktion keine Ressourcen benötigt und weder Abfälle noch Abgase entstehen. Außerdem spiele eine Windanlage die für ihre Erzeugung verwendete Energie schon nach drei bis sechs Monaten wieder ein, heißt es bei der IG Windkraft, der Interessenvertretung der Windkraftbetreiber. Derzeit werden rund drei Prozent des heimischen Stromverbrauchs in Windparks erzeugt, die nationale Energiestrategie sieht bis 2020 einen kontinuierlichen Ausbau vor. Die positiven Eigenschaften scheinen also auf der Hand zu liegen - trotzdem formiert sich Widerstand.

Hohe Förderungen

Kritiker beanstanden, dass die Nutzung von Windenergie unrentabel und nur aufgrund von Förderungen möglich sei. Diese erfolgen seit 2003 fast ausschließlich über die Einspeisetarife und werden von den Stromkunden getragen. "Das heißt, ein Windkraftbetreiber bekommt für jede Kilowattstunde Strom, die er ins das öffentliche Netz einspeist, einen per Verordnung festgelegten Tarif", erklärt Christian Schönbauer, Leiter Ökoenergie und Energieeffizienz bei der Regulierungsbehörde E-Control. Dieser Tarif sei "wesentlich höher als jener Preis, der für elektrische Energie sonst bezahlt wird" und werde jeweils für einen Zeitraum von 13 Jahren ab Inbetriebnahme eines Windrades gewährt.

Weitere Förderungen bestehen zum Teil in Investitionszuschüssen im Rahmen der Umweltförderung, etwa wenn Betreiber Geld in neue Technologien wie die Beheizung der Windkraft-Rotorblätter stecken, um eine Eisbildung zu vermeiden. Eine weitere, jedoch indirekte Förderung: Windkraftanlagen können naturgemäß nicht immer die gleiche Menge Strom liefern, es entstehen Schwankungen - für die der Betreiber aber nicht aufkommen muss.

Gratis Rohstoff

Dem Argument der zu hohen Förderungen kontert Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft, so: "Die Windenergie hat sich gewandelt, die Einspeisetarife sind schon relativ nahe am Marktpreis." 2008 sei der Ölpreis mit 8,5 Cent sehr hoch gewesen, die Einspeisetarife für Windenergie sogar darunter gelegen. Aufgrund der Krise seien die Marktpreise für Strom zwar wieder gefallen und Windenergie im Gegenzug teurer, aber auf lange Zeit gesehen würde sich das ändern. "Wir können genau sagen, wie viel unsere Energie in Zukunft kostet, weil unser Rohstoff Wind gratis ist", sagt Hantsch. Er sieht Windenergie als eine "Absicherung für eine kostenstabile Energieversorgung". 

2009 keine neuen Anlagen

Die 617 in Österreich aufgestellten Windräder haben eine Leistung von 995 Megawatt, was der Stromversorgung von 600.000 Haushalten entspricht. Im Vorjahr wurden in anderen europäischen Ländern wie Spanien (plus 24 Prozent) oder Deutschland (plus 19 Prozent) vermehrt Windkraft-Anlagen errichtet, in Österreich herrschte Stillstand. "Es ist erstaunlich: Trotz Krise gab es bei der Windenergie weltweit 45 Prozent Wachstum, aber in Österreich keine einzige neue Anlage", sagt Hantsch. E-Control-Experte Schönbauer führt das auf eine Verteuerung der Anschaffungskosten im Vorjahr zurück, was "atypisch für neue Technologien" sei. Hinzu komme, dass die Betreiber mit den Investitionen gewartet hätten, weil schon 2009 klar gewesen sei, dass es für alle im Jahr 2010 genehmigte Anlagen höhere Einspeisetarife geben werde. Diese betragen nun 9,7 Cent je Kilowattstunde, was einer Erhöhung von 29 Prozent entspricht. Hantsch kritisiert dennoch die "Stop-and-Go-Politik" in Österreich, weil die Tarife hierzulande jedes Jahr neu ausverhandelt werden - ein Unsicherheitsfaktor für die Betreiber.

Verdreifachung der Windenergie

Die rund drei Prozent des Stromverbrauchs, die bisher aus Windenergie gewonnen werden, könnten auf zehn Prozent oder mehr gesteigert werden, so die IG Windkraft. Ökoenergie-Experte Schönbauer kann sich bis zum Jahr 2020 jedenfalls sieben bis acht Prozent vorstellen, das sind jene Werte, die in der Energiestrategie festgelegt sind.

Allein bis zum Jahr 2015 sollen in Österreich laut Ökostromgesetz zusätzliche 700 Megawatt Strom durch Windkraft erzeugt werden. Ob dieses Ziel erreicht wird, hängt davon ab, wie viele Anlagen noch in diesem Jahr genehmigt werden, sagt Hantsch. Der derzeitige hohe Einspeisetarif gilt nämlich nur für jene Neuanlagen, für die es heuer noch das Okay gibt und für die zugleich ein Antrag auf Stromabnahme durch die Ökostromabwicklungsstelle eingebracht wird. In Niederösterreich sei bisher der Bau von rund 20 neuen Windräder durchgebracht, weitere Projekte in der Schublade. Im Burgenland, das bis 2013 energieautark werden will und eine Stromversorgung zu 80 bis 90 Prozent aus Windkraft anstrebt, gebe es Pläne für 200 neue Anlagen. "Es hängt aber von der Frage ab, für wie viele davon die Betreiber noch heuer eine Genehmigung bekommen", erklärt Hantsch. Schon allein die 200 geplanten Windräder im Burgenland würden den Großteil des angestrebten Zieles von 700 zusätzlichen Megawatt ausmachen. 

Eingriff in das Landschaftsbild

Andere Kritiker der Windkraft stört das veränderte Landschaftsbild. Darüber hinaus tritt der Bundesverband zum Schutz des Waldes explizit nur gegen Windräder in Waldgebieten auf. Dass Windräder das Landschaftsbild stören, hört Hantsch ungerne. "Es ist ein Luxus, dass es eine Energieform gibt, bei der ästhetische Gesichtspunkte ein Hauptkriterium sind." Bei der Nutzung von Windenergie überwiege die Tatsache, dass sauberer Strom ohne Ressourcenverschwendung produziert werde. Wenn fossile Energieformen wie Öl erst einmal zurückgingen, würden andere Gesichtspunkte in den Vordergrund rücken. Ob Windräder tatsächlich als Zerstörung des Landschaftsbildes wahrgenommen würden, hänge außerdem maßgeblich von der Einbindung der Bevölkerung beim Bau neuer Windparks ab. (Maria Kapeller, derStandard.at, 21.3.2010)

Kommentar posten
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Background
00
26.4.2012, 11:26
teuer und unökologisch 2

Allein im Fundament einer WKA (bis zu 30m tief) sind ca. 3000t Stahlbeton, die flüssig eingebracht, aber in ausgehärtetem Zustand entfernt werden müssen.

Dazu kommt der Rückbau der Zufahrtsstrassen und vergrabenen Leitungen + Wiederherstellung des Bodens (Wiese, Acker, Wald), in Summe mind. 150.000 Euro pro WKA. Falls der Betreiber zahlungsunfähig ist, zahlt das der Grundbesitzer (die meist mehrere WKA "besitzen". Dann wird das große Geschrei anfangen und der Staat wird einspringen.

Also: solange gefördert wird, sind WKA ein gutes Geschäft (ca. 15.000 Euro pro Jahr pro WKA) für die Grundbesitzer) und die Betreiber (Strom muss abgenommen werden, auch bei Strom Überschuss).

Ansonsten siehe Titel.

Background
00
26.4.2012, 11:26
teuer und unökologisch 1

Windkraft rechnet sich nicht einmal dort, wo immer Wind ist.
De Facto liefern WKA´s (Windkraftanlagen) bestenfalls an 2000h/Jahr Strom und meistens dann, wenn er nicht gebraucht wird, was unsere unterdimensionierten Netze gefährlich belastet.
Mit dem zukünftigen Ausbleiben der Subventionen werden die Betreiber Konkurs gehen, die Entsorgung übernimmt dann der Steuerzahler, der vorher den Bau gefördert hat.
Zukunft: Siehe USA, bereits 15.000 WKA, die mangels Förderungen in der Landschaft stehen. Dort geben die Betreiber das Land (mit den WKA drauf) einfach an den Staat zurück (unoccupied territory).

Guenter123
00
21.7.2011, 10:29

Eine gute Seite zu Erneuerbaren Energie und Green Buildin Themen ist www.save-more-energy.com

aleph null
00
Es gibt nichts Dümmeres als die Slogans "Der Wind bläst gratis" und "Die Sonne scheint gratis"

Schon alleine wegen Verbreitung dieses Unsinns gehören denen alle Subventionen entzogen. Der Wind und die Sonne ist genauso "gratis" wie die in 1000 m Tiefe liegende Steinkohle.

Es kostet immer etwas, die vorhandenen Ressourcen, gleich ob erneuerbar oder nicht, in eine für uns brauchbare Energieform umzusetzen, nur wird man das von den hochsubventionierten Windradbetreibern, die sich eine goldene Nase verdienen, kaum hören.

Auf Kosten des Steuerzahlers etabliert sich hier ein neuer Geldadel. Deutschlands reichster Mann ist der Erzeuger von den Rotorblättern für Windräder.

freimann
11
27.3.2010, 18:09
Keiner der ver-rückten Grünen und anderen

Windkraftlern, die hier so begeistert posten, wohnt in der Nähe dieser Wahnsinnsdinger. Die Technologie stammt aus vorigen Jahrhunderten, sie zerstören die letzten Restbestände vorhandener Naturschönheiten, machen gewaltigen Lärm, ruinieren die Grund und Immobilienpreise und werden nur durch überhöhte Subventionen am Leben erhalten. Einzige Profiteure sind die IG Windkraft, der Landadel und sonstige, meist kirchl. Großgrundbesitzer, weil sie abenteuerlich hohe Pachteinnahmen lukrieren. Jetzt setzte man noch eins drauf und erhöhte die Förderung auf das 3 fache der herkömmlichen Stromkosten. Reine Klientelpolitik der ÖVP. Zahlen muss es der Konsument, weil die Industrie, d.h. die wirklichen Großverbraucher, ausgenommen sind.

thomas reis
01
26.3.2010, 13:09
Sonne und Wind ist unerschöpflich

Sonne und Wind ist unerschöpflich, das haben auch die Chinesen und Amerikaner begriffen. Diese beiden Völker sind sehr wirtschaftlich denkende aber trotzdem seit letztem Jahr die weltweit führenden Windstrom Nationen! Also der Preis der Anlagen ist deswegen in die Höhe gegangen, weil die Nachfrage so enorm ist! Die Produktionskosten der Anlagen sinken und die Gewinne der Hersteller steigen in die Milliarden. Aber nicht weil die Förderungen so gut in Österreich sind, nein weil Energie einfach global ein knappes Gut ist und entsprechend nachgefragt wird.

Heavyweather
00
23.3.2010, 23:21

Also...hier z.B. liebe IG Wind.
http://bit.ly/9z7Fs5

Dann braucht es auch keine Einspeistarife mehr und auch das Ästhetik Argument zieht nicht mehr.

aleph null
00
Das Pech ist halt nur,

dass wir jetzt schon quadratkilomerweise Land verschandelt und Steuergelder für Windräder zum Fenster hinausgeschmissen haben, das uns jetzt für die dringend anstehende Forschung fehlt.

Dafür sind ein paar ausgesuchte Parteisoldaten der ÖVP reich geworden. Ob es das wert war?

Heavyweather
00

Ich habe nichts gegen WKA. Stören überhaupt nicht. Nur wäre das kitegen einfach billiger und besser.

Heavyweather
00
23.3.2010, 23:20

Mehr Forschung nach Österreich.
Es gibt kleine Technologieschmieden rund um Östereich die mehr zusammen bringen als nur neue Windturbinen auf zu stellen.
http://bit.ly/9z7Fs5

Einfach an diesem Projekt und anderen beteiligen.
Anlagen bauen, betreiben, verkaufen...
Mit ein paar Millionen wären wir vorne dabei.

FFluXXuSS
01
23.3.2010, 10:23
Verlängerung der Atomdampfkraft bringt 57Mrd.Euro

in Deutschland den Betreibern.
Hier gibt es ÜBERHAUPT keine Förderung.
Wenn diese verstrahlten Dinger abgebaut werden, zahlen die Konsumenten sicher nicht mit??
Wenn die vorläufigen "End"lager geräumt werden müssen, zahlen die Konsumenten sicher nicht mit??

Wirkungsgrad? Wie Dampfmaschinen, grottenschlecht!
Optisch? Nun ja, die Kühltürme werden alle heiligen Zeiten durch Greenpeace bunt.
Windkraft muss vor Errichtung Geld für den Abbau bereitstellen.

Windkraft strahlt überhaupt nicht.

kasperl-und- Petzi
00
29.1.2011, 00:10

Ich weis zwar nicht was Ihr Posting mit dem Thema zu tun hat aber bitte.

Das Abbauen und diverse andere Kosten sind im Strompreis schon drinnen und hat der Konsument schon bezahlt.

Die Flaeche eines AKW ist aber ungleich kleiner als die Flaeche eines Windparks der gleichen Leistung.

Das Problem der Windkraft ist einfach das sie nicht Kontinuierlich Strom liefert deswegen ist die Angabe der Installeirten Leistung einfach nur Irrefuehrend.
Ich kann mit ja auch Solaranlagen im Keller Aufstellen und sagen ich habe xy W Installiert und bin jetzt super. Das sagt aber noch nichts darueber aus wieveil ich tatsaechleich produziert habe.

Meine_Daten_gehören_MIR
03
22.3.2010, 17:52
Andere Kritiker der Windkraft stört das veränderte Landschaftsbild.

Wenns nicht so traurig wäre würde ich lachen. Was ist das für eine Begründung?!?!?
Ein Ölbohrturm+Raffinerie stört natürlich nicht das Landschaftsbild. Mal abgesehen von den "angenehmen" Gerüchen. Ein Wasserkraftwerk (zer-)stört ebenfalls nicht das Landschaftsbild. Und die daraus resultierende Vernichtung des Lebens-/Naturraum ist natürlich nur Einbildung.

I bis
01

Ölbohturm und Raffinerien sind noch vergleichsweise harmlos. Richtig brutal wird´s bei Braunkohle-Tagbau, wo in Deutschland ganze Regionen physisch komplett zerstört werden: Äcker, Dörfer, Wälder, Flüsse ... alles weg und ersetzt durch eine riesige staubige Grube. Die Gewinnung von Öl aus Ölsand in Alberta/Kanada verwandelt riesige Waldgebiete in eine ölige, vergiftete Wüste.

Stephan1840
00
22.3.2010, 17:31
...und die schönen Überlandleitungen?

"Andere Kritiker der Windkraft stört das veränderte Landschaftsbild."

Mir persönlich gefallen die 220KV und 380KV Leitungen besonders gut, nie im Leben so schiach wie die Windräder. Oder die neuen Autobahnen, so schön verbaut wie professionelle Windkanäle. Das ist Optik!

Cotton Eye John
02
22.3.2010, 17:22
Früher haben die Leute schon mit Windkraft Mehl gemahlen --> Windmühlen

und die Leute haben sich net so deppert aufgeführt von wegen "Zerstörung des Landschaftsbildes"

Helmut Mayer
010
22.3.2010, 15:08
Die Verbund...

...bremst, wo es geht. Mir ist allerdings voellig raetselhaft, warum das nicht einmal sehr klar thematisiert wird. Da werden Milliarden in Projekte (Nabucco) gebuttert, die einzig und allein dazu fuehren, dass unsere Energieabhaengigkeit vergroessert wird. Warum kann man nicht genau dieses Geld in Alternativenergie pumpen? Es wuerden Arbeitsplaetze in A geschaffen, es wuerde CO2 verrringert, und der Strom wuerde billiger...mir geht auch gar nicht ein, warum Windstrom teuer sein sollte. Die Wartungskosten scheinen mir im Vergleich zu Wasserkraft erheblich geringer...und die Errichtungskosten koennen auch nicht so dramatisch sein, eine serioese Vergleichsrechung waere einmal interessant...

star observer
10
23.3.2010, 11:05

man kann mit wind- (und bedingt sonnen-)energie
deshalb nichts verdienen, weil man den rohstoff nicht monopolisieren kann!!!
niemand kann eine "windquelle" kaufen, den wind dann in einer leitung weiterleiten, ihn weiterverarbeiten, die verarbeitungsprodukte dann weiterverkaufen, und, und, und,...

das ist halt das schöne am erdöl, und dass es knapp wird...

m - k - w
00
22.3.2010, 16:45
Trugschluss...

... du bist nicht unabhängiger sondern abhängig von einem anderen, es sei denn du hast dein eigenes Windkraftwerk im Garten.

Geld sollte eher in private Haushalte fließen: Wärmedämmung, Solardachanlage, Tiefen-Wärmepumpe, Austausch alter Elektrogeräte ... DAS bringt dem einzelnen mehr Unabhängigkeit.

luke skywalker
01
22.3.2010, 17:16
Das ist schon richtig, dass jedes Haus möglichst unabhängig werden soll


Trotzdem brauchen Sie zB im Winter, bei Schlechtwetter, bei Nacht, ... Energie von irgendwoher.

Es wäre schon sehr viel erricht, würde Ö als Ganzes mehr Unabhängigkeit erreichen. Was im Verbund mit Speicher-KW, bestehende kalorische KW, Blockheiz-KW, Wasser-KW, Windräder, PV, ................. viel leichter und billiger zu erreichen ist als wenn jedes Haus eine Inselanlage ist.

XYZ123
01
22.3.2010, 16:00
Weil man damit nicht viel Geld verdienen kann

Hingegen ist der Handel mit Gas sehr lukrativ.

altes Motto: Ist der Handel noch so klein, bring er mehr als Arbeit ein.

Arbeit ist hier die Produktion von Elektrizität in Kapitalintensiven Kraftwerken.

ein burgenlaender
06
22.3.2010, 15:07
über geschmack läßt sich ja streiten...

doch seh ich mir lieber 200 windräder an... als kühltürme von atomkraftwerken

I bis
52
22.3.2010, 15:35

Nur dass ein AKW-Block 5mal mehr Leistung hat als 200 Windräder und 8000h im Jahr läuft statt nur 2000h. Alle Windräder in Österreich zusammen erzeugen im Jahr weniger Strom als Temelin in 2 Monaten.

Ruben Manuel Da Silva
08
22.3.2010, 15:57

dann gefallen mir halt 1000 windräder besser als ein akw block.

I bis
01
22.3.2010, 16:18

Wenn du jetzt noch auf 4000 Windradln erhöhst, dann haben wir wieder gleich viel Strom im Jahr (wenn auch ein bissi ungleich verteilt).

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