US-Amerikaner Lance Mackey gewinnt zum vierten Mal hintereinander Härtetest in Alaska - Gebürtiger Tiroler Gatt Zweiter
San Francisco/Anchorage - Der in Kanada lebende
gebürtige Tiroler Hans Gatt hat beim Iditarod in Alaska, dem längsten
und härtesten Hundeschlittenrennen der Welt, den zweiten Platz
belegt. Gewonnen hat zum vierten Mal in Folge der Amerikaner Lance
Mackey. Den dritten Platz belegte der in Alaska beheimatete Kalifornier
Jeff King. Gatt erreichte am Dienstagnachmittag (Ortszeit) das Ziel
in Nome an der Beringsee.
Der 39-jährige Mackey brauchte für die knapp 1.800
Kilometer lange Strecke durch den eisigen Norden Alaskas acht Tage,
23 Stunden und 59 Minuten. Er
ist der erste Teilnehmer, der das Rennen viermal hintereinander gewinnen konnte.
54 Teams erreichten das Ziel, 14 Teilnehmer hatten das
harte Wettrennen aufgegeben. Je nach Schneelage,
Wetterbedingungen und der Schnelligkeit von Hunden und Lenkern dauert
der seit 1973 ausgetragene Wettbewerb acht bis 20 Tage. Das Rennen
findet in Erinnerung an eine Hundeschlitten-Expedition statt,
bei der 1925 Impfstoff nach Nome gebracht wurde, um einen
Diphtherie-Ausbruch zu stoppen. Den Namen Iditarod verdankt das
Rennen einem alten Pfad, der Goldgräber- und Hafenorte im hohen
Norden Alaskas verband.
Gatt hatte im Februar beim beinahe ebenso legendären
kanadischen Schlittenhunderennen Yukon Quest einen Rekord
aufgestellt: Diesen Wettbewerb gewann der 51-Jährige nunmehr zum
bereits zum vierten Ma. Er und seine neun Huskies
blieben dabei unglaubliche 23 Stunden unter der bisherigen Bestzeit. (APA/red)