Erneut Journalist getötet

16. März 2010, 21:03

Dritter tödlicher Anschlag innerhalb weniger Wochen

Tegucigalpa - In Honduras ist erneut ein Journalist getötet worden. Wie die Medien des mittelamerikanischen Landes am Dienstag unter Berufung auf die Behörden meldeten, ereignete sich der Anschlag auf den Journalisten Bahún Palacios Arteaga in der Nacht zum Montag in der Stadt Tocoa an der Karibik rund 500 Kilometer von Tegucigalpa. Palacios Arteaga war den Angaben zufolge mit seinem Wagen unterwegs, als er aus zwei Fahrzeugen beschossen wurde. In seinem Auto seien 42 Einschüsse gefunden worden.

Bereits am vergangenen Donnerstag war in der Stadt La Ceiba an der Karibikküste der Reporter David Meza getötet worden. Er hatte unter anderem auch über den Drogenhandel berichtet. Palacios und Meza arbeiteten beide als Reporter und Moderatoren in lokalen Fernsehstationen. Anfang März war in Tegucigalpa der Journalist Joseph Ochoa ermordet worden.

Die Organisation Reporter ohne Grenzen sprach nach dem Mord an Palacios von einer dramatischen Verschärfung der Sicherheitslage für Journalisten in Honduras. Mit ihm sei bereits der dritte Medienmitarbeiter innerhalb von zwei Wochen in dem mittelamerikanischen Land getötet worden, erklärte die Organisation am Dienstag in Berlin. Sie forderte umgehende und gründliche Ermittlungen in den Mordfällen. Ein Zusammenhang mit der politischen Krise des Landes nach dem Staatsstreich gegen Präsident Manuel Zelaya sei ebenso wenig auszuschließen wie ein Zusammenhang mit dem Drogenhandel entlang der Karibikküste, hieß es. (APA)

Kommentar posten
10 Postings
napfiatgott
01
17.3.2010, 08:37
...wetten

...jetzt kommt hansito mit Chavez!?

hansito
10
17.3.2010, 21:15

Hams an Sprung in der Bian!?

Nicolas Castillo
00
17.3.2010, 12:04
Nun gönnen Sie es ihm doch ...

unser Schreckgespenst steht ja auch wieder Gewehr bei Fuß mit seinen abstrusen Theorien.

Schrecken der braven Landfrau
02
17.3.2010, 10:27
Nein!

Der kommt mit kubanischen Strassenkriminellen, die im Hungerstreik sind für:
* eigene Zelle
* eigene küche in der eigenen Zelle
* Telefon in der eigenen Zelle
* Internetanschluss in eigenen Zelle

fehlt nur noch der Besuch von bestimmten Damen in der Zelle - ansonsten werden die Menschenrechte unterdrückt.

hansito
30
17.3.2010, 21:17

Tja, das kub. Regime, ähhhhhh, die gewählte demokratische Regierung, ist ja vollkommen in Ordnung! Nicht wahr? :-)))))))))))))) Ich muss mich echt zusammenreissen, damit mein posting überhaupt durchgeht, ansonsten hätte ich für Euch Kampfgenossen noch ein paar satte Phrasen auf Lager!

soseies
00
16.3.2010, 22:18

der westen macht nichts anderes, als die von ihm des terrorismus verdächtigten und angeklagten staaten auch....

nur der westen hat die deutungshoheit via konzernmedien....

ein kleiner, aber feiner unterschied...

t-bonesteak
10
17.3.2010, 14:32
was soll das heißen und was hat das mit dieser geschichte zu tun?

Schrecken der braven Landfrau
08
16.3.2010, 21:34
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit,

finanziert mit deutschen Steuergeldern, sieht Honduras weiter mit voller Geschwindigkeit in Richtung Freiheit.

Genau wie in Kolumbien.

Die FDP gründete sich übrigens nach 1945 neu, nachdem ihre Vorgängerorganisation geschlossen für das Ermächtigungsgesetz 1933 stimmte.

hansito
20
17.3.2010, 21:19

Achhhhhhhhh, Kolumbien ist nicht frei? Seit wann?

Nicolas Castillo
40
17.3.2010, 12:00
wow ...

Ihr Niveauabfall nimmt täglich rasant an Fahrt auf.

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