Hundstorfer

"Ausländer sind keine Sozialschmarotzer"

16. März 2010, 12:54
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    foto: gero breloer dpa

    Personen aus Drittländern müssen fünf Jahre lang in Österreich gelebt und gearbeitet haben, erst dann sind sie anpruchsberechtigt.

Sozialminister reagiert auf Kritik von FPÖ und BZÖ: Migrantenanteil bei Sozialhilfebeziehern unterproportional

Wenn es um die Mindestsicherung geht, bringen FPÖ, FPK oder BZÖ immer ein Argument, warum sie gegen die neue Form der Sozialhilfe sind: die Ausländer würden das System ausnützen. So sagte etwa BZÖ-Parteichef Josef Bucher Anfang März, als sich die Regierung endgültig darauf geeinigt hatte: "Die leistungsfeindliche Mindestsicherung ist ein weiterer Schritt in Richtung soziale Hängematte, von der insbesondere Ausländer profitieren."

Kein Anspruch für Asylwerber

Das Sozialministerium versucht nun aufzuklären. Dass vor allem die Ausländer profitieren, sei falsch. Asylwerber haben keinen Anspruch auf die Mindestsicherung und für keine ausländische Personengruppe werde der Zugang zur Sozialhilfe durch die Einführung der Mindestsicherung einfacher, betonte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) bei einem Hintergrundgespräch. Unterschieden wird zwischen Drittstaatsangehörigen und EU- bzw. EWR-Bürgern. Erstere müssen fünf Jahre in Österreich gelebt und gearbeitet haben oder Angehörige von Drittstaatsangehörigen sein, um anspruchsberechtigt zu sein. EU- und EWR-Bürger können die Mindestsicherung schon früher in Anspruch nehmen.

EWR-Bürger müssen als Arbeitnehmer ins Land gekommen sein

Auch in Österreich lebende EWR-Bürger erhalten nur dann die Mindestsicherung, wenn sie sich als Arbeitnehmer im Land befinden. Ein Deutscher, der unterstands- und arbeitlos ist, und wegen der Mindestsicherung nach Österreich zieht, bekommt kein Geld. Ist er beispielsweise schon seit eineinhalb Jahren hier und geht arbeiten, ist er anspruchsberechtigt.

Kommen EU-Bürger nicht als Arbeitnehmer nach Österreicher, müssen sie über ausreichende Existenzmittel verfügen, ansonsten droht ein fremdenpolizeiliches Ausweisungsverfahren.

Drittstaatenangehörige, also Personen, die etwa aus der Türkei oder Serbien kommen, haben nur dann einen Anspruch auf die Mindestsicherung, wenn sie schon mehr als fünf Jahre in Österreich leben und vor allem arbeiten. Ein Türke der beispielsweise seit sechs Jahren in Österreich lebt und arbeitet, ist anpruchsberechtigt. Ist er erst seit drei Jahren im Land, erhält er die Mindestsicherung nicht.

Migrantenanteil unterproportional

Ausländer sind keine Sozialschmarotzer, betonte Hundstorfer und verwies darauf, dass unter allen Sozialhilfebeziehern der Migrantenanteil unterproportional zu deren Bevölkerungsanteil ist. (rwh, derStandard.at, 16.3.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1291
ewi45
01
28.5.2010, 07:40
und es gibt..

..genug österreicherInnen die sozialschmarotzer sind.
ein paar beispiele:
es soll genug arbeitnehmer geben, die nehmen die noch vorhandenen arbeiten nicht an. gehma pfuschen und kassiern die orbatslose.
oder selbstständige haben noch immer die möglichkeit für schwarzgeldbeschaffung. brauch ma eh ka rechnung und se dasporn sich die MWST.
oder es soll selbstständige geben, die z.b. ihre gattin mit der höchsten bemessungsgrundlage anmelden.
nach einem jahr werden diese gekündigt und kassieren die arbeitlose. man hilft dann "fallweise" im büro.
wer werfe den ersten stein?

natürlich muß man für alle diese beispiele die unschuldsvermutung annehmen!

mundll
00
Dabei geht es auch um die Religion.......

mundll
00
Seitdem sind die Spitäler leer,... sagen mir Patienten

mundll
00
Die Ö wollen keine agressiven Kulturen

die nur Gewalt verherrlichen, Morde an der Tagesordnung sind, ........

ich schau ins land
 
00
30.3.2010, 21:01
joef bucher dieser naivling!

Gobi Todic
01
kalkül!

bucher sagts, dichand druckts - der österreicher schluckts.

drea66
00
23.3.2010, 19:25
ich frag mich schon...

1) selbst wenn die behauptung vom hundstorfer nicht stimmt (hab ich jetzt nicht nachgeprüft): warum nimmt die mehrheit hier einfach an, dass es sich bei den bezieherInnen von sozialhilfe (solange das ausländer sind!) sowieso um "sozialschmarotzer" handelt?

2) sind die erwerbschancen dieser bevölkerungsgruppe nun mal geringer, weil sie sich überproportional im niedriglohnsektor bewegt, in dem das arbeitslosigkeitsrisiko nun mal am höchsten ist. dazu kommen sprachliche und kulturelle barrieren und vorurteile seitens der arbeitgeber, die die jobchancen sicher nicht verbessern!

3) was ist daran "schmarotzer", wenn jemand fünf jahre lang ins system eingezahlt hat und dann arbeitslos wird? der anreiz wär doch für österreicher viel größer.

wer hat bambi geschwängert ???
00
23.3.2010, 07:55
was dann ??

Elisabeth68
57
21.3.2010, 12:45
Migration kostet, kostet, kostet

Kostet im Schulwesen, der Sozialversicherung, am Wohnungsmarkt und, und und!
Der ständige Zuzug nach Wien hält die Mieten hoch und treibt die Grundstückspreise - zahlen zun das alles wir. Nützen tut das niemandem!

neeed
01
28.5.2010, 11:40
liebe elisabeth

hast du das thema aus wirtschaftlicher sicht auch überlegt?
wie stellst du dir wien (und umgebung) konkret vor wenn es in den letzten 20-30 jahren keinen zuzug gegeben hätte?
ja, die mieten wären niedriger, die grundstückspreise auch, vieles eigentlich - dafür würdest du auch weniger verdienen (deine firma hätte ja dann auch weniger kunden, also weniger umsatz, weniger gewinn)
mal ganz abgesehen davon dass wien dann nur eine provinz stadt wäre, leere straßen dass man in der nacht vieeel mehr angst hätte alleine zu gehen usw.
aber ja, man kann es natürlich auch so (kurz) sehen wie du...
(die kosten im schulwesen, sozialversicherung usw. zahlen ja die immigranten selbst indem sie steuern zahlen, visas bezahlen müssen usw.!!)

nim sa
10
22.3.2010, 10:48
gab's schon immer

alles kostet-

mundll
00
weniger Nachfrage....

kostet weniger

Clemens Wille
53
21.3.2010, 11:00
blablabla........dass unter allen Sozialhilfebeziehern der Migrantenanteil unterproportional zu deren Bevölkerungsanteil ist.....blablabla..

...und wenn sie nicht gestorben sind, dann lügen sie noch heute.

Nick Not
22
21.3.2010, 12:30

legen sie fakten auf den Tisch, zahlen oder irgendwas,aber nur irgendwas vermuten und schuldige suchen ist ein wenig seicht.

Zahltag.
02
21.3.2010, 19:21

Das wurde doch schon ca. 200 mal gepostet.
1% der Österreicher beziehen Sozialhilfe, aber 2,3% der Asuländer siehe Grafik auf Seite 3:
http://www.integrationsfonds.at/fileadmin... uation.pdf

neeed
01
28.5.2010, 11:50
rechnen wir mal...

also 130% mehr sozialhifeempfänger bei den ausländern - stimmt oder?
so, und wieviele österreicher sind kleinverdiener und wieviele ausländer? von mir geschätzt: österreicher 30%, ausländer 70% - damit kommen wir wieder ungefähr zu den 130% mehr die bei den ausländern kleinverdiener sind
unterm strich sind also von den kleinverdienern bei den ausländern GENAU so viele wie bei österreichern dabei die sozialhilfe empfangen...
das einzige was man also rausliest ist dass ausländer schwieriger einen guten job bekommen (was TEILWEISE auch an der ausbildung liegt)
ist dir aber egal, stimmts?

nim sa
10
22.3.2010, 10:50
halb-

wie wärs, wenn man den ganzen bericht liest?

invodaseibua
00
22.3.2010, 10:12

Wobei eingebürgerte Neo-Österreicher natürlich als Österreicher geführt werden.

No na ned.

Zahltag.
03
22.3.2010, 12:08

Unter Berücksichtigung der Eingebürgerten sind Migranten unter den Sozialhilfebeziehern längst die absolute Mehrheit, in Linz sind es 72%.
http://linz.eu/presse/20... _44026.asp
Auch das wurde schon 200 mal gepostet.

nim sa
23
22.3.2010, 11:01
eingebürgert

wahrscheinlich sind auch sie eingebürgert ;)- ein paar ungarische tschechische italienische oder sonstige vorfahren sind sicher auch bei ihnen zu finden.

Clemens Wille
10
21.3.2010, 12:43
die Fakten auf den Tisch zu legen

hat Minister Hundstorfer. Mit "unterproportional" beschwichtigen zu wollen, DAS ist seicht. Zahlen, Daten, Fakten, mein Herr. Ein ministerielle Apparat sollte dazu in der Lage sein.

Nick Not
00
21.3.2010, 13:51

ja eh, sollte er dazu in der Lage sein, aber sie stellen eben seine Behauptung in Frage und unterstellen Lügen. also wie kommen sie auf ihre Schlussfolgerungen?

Clemens Wille
10
21.3.2010, 14:16
Behauptungen stelle ich grundsätzlich als Lügen in Frage

eben um Fakten zu erhalten. Zu hoch für Sie?
Es sei denn, Sie sind ein gutgläubiger Mensch, der jedem alles glaubt. Aber dann sind Sie ohnehin selig.

nim sa
00
22.3.2010, 10:52
pessimist

grundsätzlich als lüge bewerten zeugt von einer höchst pessimistischen lebenseinstellung. es gibt viele lügen aber es gibt auch viel wahrheit- gesunder realismus und konstruktive problemlösung würden weiter führen, als andauernd zu jammern, wie schlecht alles geht.

Karl Anonym
34
18.3.2010, 23:27
Ausländer, Migranten, Einwanderer, eine totale Begriffsverwirrung,

und sicher nicht unabsichtlich.
Ob jemand, der kein Wort Deutsch kann, oder halt ein bisserl, ein Immigrant, Einwanderer, Österreicher oder Ausländer ist, ist den Kritikern an den Sozialschmarotzern völlig egal. Fakt ist, dass die der deutschen Sprache nicht Mächtigen enorme Kosten verursachen, bei den Krankenkassen, der Sozialhilfe, im Schulwesen, bei der Kriminalitätsbekämpfung, und sicher auch noch anderswo. Da kann der Herr H. seinen treuherzigsten Dackelblick aufsetzen, die Erfahrung der Menschen in den Institutionen läßt ihn auf verlorenem Posten stehen.

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