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Pröll schließt Garantien für Griechenland nicht aus

16. März 2010, 12:12

Finanzminister: "Keine Zusage von irgendeinem Land zu irgendeiner Hilfe" - Belgischer Ressortchef Reynders: Hilfen auf freiwilliger Basis

Brüssel - Nach Klärung der Modalitäten allfälliger Finanzhilfen für Griechenland in der Eurogruppe schließt Vizekanzler Finanzminister Josef Pröll (VP) staatliche Garantien für Athen nicht aus. "Wir wollen nicht direkt Geld geben, das wir nicht wiedersehen. Sondern wenn Hilfe notwendig ist in der Allianz aller am Ende des Tages, dann soll es in Richtung Garantien gehen oder bilateraler Hilfe in Form von Krediten, und das wird noch zu besprechen sein. Aber da ist keine Entscheidung gefallen", sagte Pröll.

"Österreich und ich haben immer den Weg vertreten, dass auch Garantien möglich sein sollten", sagte Pröll nach einem Treffen mit EU-Regionalkommissar Johannes Hahn unmittelbar vor einem Treffen der EU-Finanzminister. "Wenn am Schluss ein anderes technisches Konzept steht, nämlich die Option bilateraler Hilfe, wird das zu beurteilen sein, aber es gibt keine Entscheidung darüber", betonte der Finanzminister.

Endgültige Einigung steht noch aus

Pröll sagte, bei Haftungen stelle sich die Frage, ob Deutschland mitmache. Sollte dies nicht der Fall sein, würde die Qualität der Ratings niedriger sein. Wenn Deutschland nicht mitmache, gehe es um bilaterale Fragen, "wer mitmacht und in welchem Ausmaß", sagte Pröll. Dazu habe es in der Eurogruppe aber keine endgültige Einigung gegeben. "Es gab gestern keine Zusage von irgendeinem Land zu irgendeiner Hilfe", betonte Pröll.

Dennoch sei es "ein wesentlicher Fortschritt", dass die technischen Vorbereitungen einer allfälligen Unterstützung für Griechenland geklärt seien. Dies würde "es uns jederzeit ermöglichen, Hilfen für Griechenland zu gewähren, wenn das notwendig werden sollte", sagte der Finanzminister. "Das Programm steht von der technischen Seite. Politischer Beschluss war keiner notwendig. Es gibt keine Anfrage der Griechen auf konkrete Assistenzhilfe zum jetzigen Zeitpunkt." Ob sich der EU-Frühjahrsgipfel kommende Woche damit befassen werde, werde sich erst weisen.

"Es geht ja nicht um Griechenland, sondern es geht um unseren Euro", betonte Pröll. Die Stabilität der Gemeinschaftswährung "steht hier als Herausforderung in der Arena", sagte Pröll, der den Euro "als größtes Werk der europäischen Einigung im Bereich der Wirtschafts- und Finanzpolitik" bezeichnete. 

Reynders: Freiwillige Basis

Der belgische Finanzminister Didier Reynders meinte, die Optionen wären alles andere als in Stein gemeißelt. "Es könnten Garantien sein, oder Darlehen. Wir werden sehen", so Reynders am Dienstag gegenüber Journalisten. "Es wird auf freiwilliger Basis passieren."

Sein niederländischer Amtskollege Jan Kees de Jager sagte Reuters, jedwede Hilfe würde an strenge Bedingungen geknüpft werden, ähnlich jener, die der IWF aufstelle, wenn Länder in Schwierigkeiten sind. "Wenn wir über Maßnahmen sprechen, zum Beispiel über Darlehen, dann werden diese derselben Methodik wie beim IWF folgen", so Jager.

Schwedens Ressortchef Anders Borg sagte unmittelbar vor der neuerlichen Zusammenkunft der Finanzminister Dienstagfrüh, Griechenland mache Fortschritte in der Schuldenkrise. Die Lage sei deutlich besser als vor einem Monat, so Borg. Die griechische Regierung habe Schritte in die richtige Richtung unternommen, deshalb verdiene sie jetzt Unterstützung.

Risikoaufschlag griechischer Anleihen sinkt

Nach dem Treffen der Euro-Finanzminister sank der Risikoaufschlag für griechische Anleihen am Dienstag um zehn Basispunkte auf 299 Basispunkte. Das geht aus Daten von Tradeweb hervor. "Wir haben bei Griechenland jetzt vermutlich das Schlimmste hinter uns, aber die Volatilität bleibt", erklärte Nomura-Stratege Sean Maloney.

Die zehnjährige griechische Staatsanleihe notierte mit 100,31 Punkten zehn Ticks höher und rentierte 6,199 Prozent. Die in Europa richtungweisende zehnjährige Bundesanleihe verlor dagegen sieben Ticks auf 100,68 Punkte und rentierte mit 3,166 Prozent.  (APA/Reuters)

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21 Postings
Wasmichstört
00
25.3.2010, 13:20
Ich freu mich schon so...

...auf die nächsten EU-Wahlen ;-)

linuxforeverlinux
00
25.3.2010, 12:41
kann nur die idee eines pröll sein

das ganze kann nur die idee eines rechten, adipositaskranken, waldheimverehrers aus dem kreise der schwarzen sein!

Cornwell
00
25.3.2010, 12:03
Garantien, obwohl hier die Steuern erhöht werden?

Das sollte eigentlich ein politisches Todesurteil sein. Aber nein, doch nicht. Tuts ihn nur schön brav wählen, sonst kommen ja die Ntsis und das will ja keiner. Also schön Kreuzerl machen bei den Großkoalitionären, sonst kommt Unheil über uns.

blauwal
 
00
25.3.2010, 10:10
dumm

ist der nur einfach dumm oder was ist mit dem los?? bei uns die steuern erhöhen u. gleichzeitig für abgewirtschaftete volkswirtschaften bürgschaften übernehmen. ist diese dumpfbacke geistig total weggetreten?

linuxforeverlinux
00
25.3.2010, 13:51

nein,der kann einfach den hals nicht vollbekommen, es reicht eben nicht geld wie verrückt auf kosten anderer zu scheffeln und gleichzeitig in seinem zurückgebliebenen weltbild zu leben a la seinen besten freunden aus dem rechten lager!

Shadow
00
24.3.2010, 19:36
pröll kann mit seinem privaten vermögen gerne garantieen und bürgschaften eingehen wie er das für richtig hält.

hier geht es allerdings um staatliches eigentum. um geld jedes einzelnen steuerzahlers.
exorbitante summen an fremde regierungen zu verschenken (ja verschenken, an der rückzahlung darf man nämlich stark zweifeln und die einlösung der bürgschaften ist gewiss) aber gleichzeitig im eigenen land die steuern zu erhöhen und die investitionen in die zukunft, vor allem in die bildung, auf eis zu legen ist eine unart.

natürlich ist die situation im augenblick blöd für die griechen. aber die griechischen politiker haben jahrelang bilanzen gefälscht. wie wärs wenn man sich erst mal an deren privatvermögen schadlos hält bevor man sich das geld aus dem privatvermögen der kleinen leuten holt.

locken
02
24.3.2010, 19:04
Wann kommt die Volksabstimmung ???

das ist fix
01
18.3.2010, 19:32

Pröll: "dann soll es in Richtung Garantien oder bilateraler Hilfe in Form von Krediten gehen"

Kredite die Griechenland nicht zurückzahlen wird, bzw. Garantien die dann schlagend werden und Österreich zahlen muss.

Griechenland soll einmal sein Gold verkaufen - das ergäbe einen Erlös EUR 3.000.000.000,--

Neues Österreich
01
17.3.2010, 18:27
Pröll kann keine Garantien für Griechenland abgeben,

wenn der Bundeskanzler nicht zustimmt. Pröll kann mit seinem Privatvermögen machen was er will, aber nicht mit unserem österreichischen Volksvermögen, das sollte er sich gefälligst hinter die Ohren schreiben.

so ises
05
17.3.2010, 10:36
Pröll will

nicht direkt Geld geben sondern bilateraler Hilfe in Form von Krediten...

auf was für einem Planeten lebt der?

Und gleichzeitig kauf die Griechische Regierung Waffen für mehr als 120 Milliarden Euro allein in den letzten 10 Jahren.

Und gleichzeitig gibt es für Österreich Steuererhöhungen und Kürzungen bei staatlichen Leistungen.

Dieser Regierung ist nicht mehr zu helfen. HC wartet schon.

El Rick
04
17.3.2010, 08:33

Wie kann man Garantien geben, wenn man Löcher zu stopfen hat, Herr Pröll??

GreenTwig
00
18.3.2010, 18:33
Kein Problem...

...die Kärntner konntens auch.

DirtyHarry
012
16.3.2010, 19:52


Herr Pröll!
Haben Sie noch alle Tassen im Schrank?
In Österreich Steuererhöhungen einführen und gleichzeitig Garantien für Griechenland abgeben - IRRE!

slartibartfaß der Umwandler
14
17.3.2010, 00:44

schauen sie, der herr pröll ist legitimiert vom wähler, seine partei auch. siehe letzte wahlen.

die österreicher sind doch selbst schuld, es braucht sich keiner aufregen, schlussendlich werden die alle gewählt und auch nach unzähligen frechheiten, skandalen, abzockereien, unverschämtheiten werden sie gewählt. und wenn der österreichische steuerzahler mit weiteren 20 milliarden seines eigenen gelds für banken haftet, wenn die grassers und co weiter dahinkorrumpieren, wenn die rechten weiter zulauf bekommen, wenn die pensionen weiter gestutzt werden, wenn die künftigen jugendlichen bis 70 hackeln müssen,.... alles legitimiert vom wähler. sskm

hugo stronach
01
17.3.2010, 14:30
dem ist nichts hinzuzufügen!

Grüner Balken von mir!

jedem das seine nur mir das meiste
01
17.3.2010, 11:00
als Wähler sollte man erwarten dürfen dass dieser dann auch das Volk vertritt...

und nicht mit Füssen tritt.

slartibartfaß der Umwandler
00
17.3.2010, 08:30

ja ja die wahrheit tut weh, billiges stimmvieh

MUNGO1
010
16.3.2010, 19:11
Garantieren= Bürgschaft!

Na wenn ER persönlich garantieren/bürgen möchte, ich halt ihn sicher nicht auf.
Uns Österreicher garantieren zu lassen ist eine Frechheit der Extraklasse!
Wir sollen garantieren/bürgen und die Griechen gehen mit 55 in Pension und wir hakeln bis 70+?

Intelligente Volksvertreter haben wir an der Spitze, der Faymann wird sicher auch umfallen und zustimmen....

alexander müller1
06
16.3.2010, 14:03
pröll "the big spender"

jetzt übernimmt österreich noch garantien für griechenland,interessant.wahrscheinlich verdient wieder ein övpnaher investor sich dumm und dämlich.
pröll soll lieber sehen daß er in östereich seinen landsleuten das gibt was ihnen zusteht.zum beispiel kindern,alleinerziehern und die angefeindete mindestsicherung,die seit 2007 im regierungsprogramm steht.aber gesetze beschliessen ist nicht so wichtig wie griechenland beistehen.die herren von der regierung vergessen anscheinend daqß das volk also die steuerzahler ihre gehälter bezahlt.ein anständiger dämpfer wäre ihnen zu wünschen,aber der großteil der österreicher hat eine wurstigkeitseinstellung.
schade um österreich.

capricorno
14
16.3.2010, 12:40
Eine Insel

an die EU Griechenland soll verkaufen, damit wäre möglicherweise zumindest ein Teil des Problems gelöst!!

jos
06
16.3.2010, 12:13
Ja aber sicher!

Die werden den Griechen unser Geld schon irgendwie heimlich zustecken. Wir werden die Euromilliarden bei den Griechen brav abgegeben, sooft und solange es gewünscht wird.

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