Blutkrebs nach Transplantation

Notwendige Medikamente erhöhen das Risiko

Forscher der Universität Basel haben in einer Studie Elemente im Immunsystem identifiziert, die für das Überleben einer Form des Lymphkrebs zentral sind. Die Forschungsresultate wurden auf der Website des führenden amerikanischen Fachjournals "Blood" publiziert. Nach Organtransplantation ist das menschliche Immunsystem aufgrund des nötigen Medikamenteneinsatzes geschwächt, was zur Folge hat, dass gewisse Lymphkrebse gehäuft auftreten.

Im Rahmen der weltweit mit Abstand grössten Studie zu dieser seltenen Krebsart konnte ein Forscherteam um Christoph Hess und Martin Stern von Universität und Universitätsspital Basel - in Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg - nun nachweisen, dass spezifische Elemente des angeborenen Immunsystems für das Überleben dieser gefürchteten Krankheit von zentraler Bedeutung sind. Auf der Basis dieser Erkenntnisse ergeben sich grundsätzlich neue Überlegungen bezüglich Tumorkontrolle im Menschen. (red)

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