Ohne Mann nur ein halber Mensch?!

14. März 2010, 18:54
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Von der Suffragettenbewegung vor hundert Jahren bis zu einem männlichen Frauenminister vor zehn Jahren - Wir zeigen internationale Ereignisse in Zehnerschritten - Ansichtssache

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2000: Vor 10 Jahren
In Österreich ging die Jahrtausendwende mit einer politischen Richtungsänderung einher. Frauenpolitik wurde in der schwarz-blauen Koalition primär als reaktionäre Familienpolitik verstanden und praktiziert. Als erstes deutliches Signal wurde das Frauenministerium abgeschafft und die Frauenagenden in das Sozial- und Familienressort eingegliedert. Nach dem raschen Scheitern von Ministerin Elisabeth Sickl folgte ein Mann ins Amt der Fraunministerin: Herbert Haupt. Der Veterinärmediziner zeigte sich jedoch an der Unterstützung von Männern mehr interessiert als das seine Funktion zuließ. Er schuf eine männerpolitische Grundsatzabteilung, da sich immer mehr "hilfsbedürftige Männer" an die Gleichbehandlungskommission gewendet hätten. Die tatsächlichen Zahlen sagten anderes: 1999 standen 145 diskriminierten Männern 627 ebensolche Frauen gegenüber. Gleichzeitig wurden die Subventionen für beinahe alle Frauenvereine extrem gekürzt.

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