FIA genehmigt McLaren-Heckflügel

12. März 2010 15:43

Die Konkurrenz ortet einen klaren Wettbewerbsvorteil und wird wohl nachrüsten

Sakhir - Die Formel 1 wird unmittelbar vor dem Saisonstart wieder einmal von technischen Diskussionen begleitet. Grund ist der Heckflügel mit Schlitz von McLaren-Mercedes, den der Automobil-Weltverband FIA am Donnerstag genehmigt hat. Die Konkurrenz ortet einen klaren Wettbewerbsvorteil. Wie schon im Vorjahr beim Doppel-Diffusor dürfte auch das heimische Topteam Red Bull zum Nachrüsten gezwungen sein.

"Wir müssen darauf reagieren, das ist nie gut", gestand Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko. Es handle sich um eine ähnliche Situation wie beim Diffusor, der dem österreichisch-englischen Team im Vorjahr gegen Brawn den WM-Titel gekostet hatte. Aerodynamisch bedingt der Schlitz im Heck von McLaren große Änderungen. "Das wird Auswüchse haben wie beim Doppel-Diffusor", meinte Marko. "Wir müssen aerodynamische Ergänzungen vornehmen."

Das Heck von Jenson Button und Lewis Hamilton hatte schon bei den Testfahrten Aufmerksamkeit erregt, die FIA ihre Entscheidung auf den Auftakt in Bahrain verschoben. Dort war am Donnerstag an keinem Auto etwas beanstandet worden. "Vor ein paar Wochen hat es noch ganz anders ausgeschaut", erklärte Marko. Nun liege es auch an Designer Adrian Newey, eine neue, vielleicht noch bessere Lösung zu finden. "Wir geben nicht auf", versprach Marko.

Auf einer anderen Front hofft Red Bull nun ebenfalls auf Wohlwollen der FIA. Renault hat die Regelbehörde gebeten, das seit 2007 gültige Entwicklungsverbot für Motoren aufzuheben, um wieder auf ein Niveau mit Branchenführer Mercedes zu kommen. Red Bull hatte sich im Herbst entschieden, Renault die Treue zu halten, die das Einfrieren der Motorenentwicklung offensichtlich ernster genommen haben als die Konkurrenz.  (APA)

formel
12.03.2010 20:20
FIA Regelwerk eine Schande für die sogenannte Königsklasse!

Wenn mich nicht alles täuscht handelt es sich bei der F1 um die höchste Motorsportklasse. Die fortschrittlichste Technologie, Innovationen und Experimente sollten, zum Zwecke der schnellsten Fahrt auf dem Kurs, einen Platz dort finden. Daher meine ich darf ein Regelwerk nur die äußersten Rahmenbedingungen vorschreiben (Länge, Breite, Gewicht). Wirtschaftspolitische Interventionen in das Regelwerk á la Hybridzwang (Danke Hr. Theissen!) haben schon die negativen Auswirkungen gezeigt.
Lassen wir den Ingenieuren wieder ihre Freiheit und erfreuen wir uns wieder an 6rädrigen Gefährten, Autos mit Turbinen für den Anpreßdruck und Monsterturbos!

- photonmaniac -
12.03.2010 17:00
tja, nur leider sind es nicht die heckflügel

sondern ein loch in der nase des mclaren, der den vorteil bringt.

http://www.formel1.de/de/3260/G... ID/1658036

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