Ansichtssache: Wiens versunkene Arbeitswelten

15. März 2010, 19:21
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Gaslaternenwärter, Scherenschleifer, Kohlenhändler und Werkelmann. Am Sonntag, 21. März, erinnern die Wiener Bezirks- und Sondermuseen an "Verschwundene Arbeitswelten". Von 10 bis 16 Uhr haben die Museen - wie immer bei freiem Eintritt - geöffnet, um an Berufe, Gewerbe und Fabriken von anno dazumal zu erinnern.

Der Aktionstag der Bezirksmuseen, für die ausschließlich Ehrenamtliche im Einsatz sind, findet heuer bereits zum vierten Mal statt. Gleichzeitig erscheint auch eine Publikation des Historikers und Volkskundlers Hans W. Bousska, das über 200 bisher großteils unveröffentlichte Bilder versammelt. derStandard.at präsentiert einige der historischen Fotos aus den Archiven der Bezirksmuseen in einer Ansichtssache. (glicka, derStandard.at, 14. März 2010)

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foto: bm 1120

Die Okarinafabrik Heinrich Fiehn in der Tivoligasse 48 um 1930. Okarinas waren einst populäre Blasinstrumente aus Ton. Im Hintergrund werden von einem Arbeiter die Okarinaformen gepresst, vorne putzen Frauen fertige Okarinas mit Wasser und stechen die Stimmlöcher aus.

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