Tabak schützt vor Parkinson

12. März 2010, 10:09

Risiko sinkt mit Dauer des Rauchens - Zahl der gerauchten Zigaretten unwichtig

New York - Rauchen schützt vor Parkinson. Entscheidend ist dabei aber nicht die Zahl der täglich gequalmten Zigaretten, sondern vielmehr die Dauer des Tabakgebrauchs in Jahren. Dies zeigt eine Untersuchung an mehr als 300.000 Menschen ab dem Alter von 50 Jahren. Über die zehnjährige Dauer der Studie erkrankten rund 1.660 Teilnehmer an Parkinson.

Konsumdauer entscheidet

Raucher waren im Vergleich zu Nichtrauchern um 44 Prozent weniger gefährdet, bei Exrauchern betrug der Schutzeffekt immerhin noch 22 Prozent. Entscheidend war allerdings nicht die Stärke des Tabakkonsums, sondern vielmehr dessen Dauer. Wer mindestens 40 Jahre rauchte, war um 46 Prozent weniger gefährdet als ein Abstinenzler. Bei einer Konsumdauer von 30 bis 39 Jahren lag das Risiko um 35 Prozent geringer, und wer weniger als zehn Jahre rauchte, hatte noch eine um acht Prozent niedrigere Wahrscheinlichkeit.

Die Forscher der Nationalen Gesundheitsinstitute betonen aber im Fachblatt "Neurology", dass Tabakgebrauch den Verlauf einer ausgebrochenen Parkinson-Krankheit nicht bremst. Auch vom Rauchen zur Vorbeugung gegen Parkinson raten sie angesichts der vielfältigen Gesundheitsgefahren unbedingt ab. (APA)

Quelle: "Neurology", Online-Vorabveröffentlichung

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plasticfly
00
15.3.2010, 13:34

hieß es nicht bis vor kurzem das rauchen würde vor alzheimer schützen ? - mittlerweile widerlegt, wie diese meldung vermutlich auch bald - jeder soll rauchen wenn er will ( bitte ohne andere damit zu stören ) - aber man muß es nicht mit scheinargumenten unterfüttern, wer rauchen will braucht ohnehin keine ausrede

JayneCobbs
00

THC rauchen schützt vor Amyloid Ablagerungen. :)

Die perverse Logik der Rechten
21
15.3.2010, 11:32
Es gibt MalariaMedikamente auf Grund denen ...

... Reisende in Afrika massenweise Selbstmord auf Grund deren depressiven und psychotischen Nebenwirkungen machen . Den Ärzten dort ist es bewusst - den Pharmafirmen in der USA und Europa nicht ? (Aber ich weiss eh - Rauchen ist derzeit das grösste Problem der Menschheit - vor Allem der NeurotikerInnen)

Godesberg
00
15.3.2010, 12:55

Ihnen ist klar dass Sie grade acht Selbstmorde nach Lariam-Einnahme mit jährlich etwa 13.000 rauchbedingten Todesfällen allein in Österreich vergleichen?

Die perverse Logik der Rechten
11
15.3.2010, 13:13
Was mich schon lange beschäftigt : Wieso ist es ein Ziel so alt wie möglich zu werden ?...

... Anders gefragt : Warum sollte es erstrebenswert sein statt 90 110 Jahre zu werden vor Allem wenn die gesundheitlichen Vorraussetzungen nicht mehr vorhanden sind ? Wenn man ein befriedigentes Leben führt ist es auch ok wenn es mit 50 vorbei ist (Abgesehen davon : Jeder der in einer Grossstadt mit dementsprechendem Autoverkehr wohnt und auf RaucherInnen losgeht ... usw usf)

sociovation
01
15.3.2010, 10:03
Verallgemeint könnte man sagen,

Rauchen schützt vor allen altersbedingten Krankheiten.
Oder, anders ausgedrückt:
Wer früher stirbt, ist länger tot.

klein adlerauge
 
01
14.3.2010, 22:33

boa voll super!
wer früher stirbt kriegt seltener parkinson.
sachen gibts.

ulrichsebene
00
14.3.2010, 18:35
wer bezahlt so eine unsinnige studie mit 300.000 partizipanten?

skipper2002
01
14.3.2010, 22:10
dr.marlboro

Shark Abuser
01
14.3.2010, 01:26

Vor Colitis Ulcerosa schützt das Rauchen ebenfalls.

gesundheitsministerium@wko.at
10
15.3.2010, 09:57
:-)


sie möcht ich sehen wenn "die pharma" ein
"medikament" [...] mit nur halb sovielen nebenwirkungen
auf den markt bringen würde....

alexanderletten
 
10
15.3.2010, 08:30
Abusers gefühlter 10.Versuch, über Cu rauchen zu verharmlosen.

Rauchen mag tlw. positiv auf Cu wirken, jedoch bekommen 5% aller Cu Patienten Darmkrebs.
"Ist jedoch der gesamte Dickdarm befallen, erkranken die Patienten mit 32-mal höherer Wahrscheinlichkeit an Darmkrebs als die Normalbevölkerung."http://www.darmkrebs.de/de/ueberb... -ulcerosa/
Rauchen und Darmkrebs:
"dass die Rate von Gewebeveränderungen von Rauchern mehr als doppelt so hoch war als bei Nichtrauchern: Bei 17,8% der Raucher,.."
http://www.special-darmkrebs.de/darmkrebs... 21642.html

Was also soll jetzt empfehlenswert sein?

Godesberg
10
14.3.2010, 10:00

Quelle?

Ich hätte das:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20203245

Laut dieser Studie in der man 277.777 schwedische Männer untersucht hat, ist das Risiko für Raucher höher an Colitis ulcerosa zu erkranken (RR=1,3). Ebenfalls erhöht: Morbus Crohn (RR=1,5), Multiple Sklerose (RR=1,9) und rheumatoide Arthritis (RR=2,1).

Shark Abuser
01
15.3.2010, 11:48

Na da haben die aber diesmal lange gebraucht.
Es liegt an der Finanzkrise.

Vor der Krise hatten sie eigene Thinktanks, in denen alle denkbaren positiven Wirkungen des Rauchens antizipiert und durch tendenziöse Studien widerlegt wurden, bevor die positive Wirkung überhaupt bekannt wurde.

Heute, nachdem die MSA Gelder durch die Krise etwas weniger geworden sind, werden positive Wirkungen des Rauchens viel zu spät verschleiert.

Ja, dann sammelt halt nochmal bei religiösen Institutionen wie z.B. Scient*logy! Dann seid ihr wieder schneller.

Godesberg
10
15.3.2010, 12:59

Hmm, warum sollte man nicht spekulieren, dass die Tabakkonzerne sich positive Aspekte des Rauchens ausdenken und durch dubiose Studien untermauern?

Tut mir leid, ihre Verschwörungstheorien dürfen Sie alleine spinnen.

Ich halte mich an die Fakten.

baroli
00
15.3.2010, 13:13

Die Vorgangsweise kennen sie ja gut genug.

gärtner
01
14.3.2010, 12:30

soweit ich weiss erhöht stress bei colitis ulcerosa die anzahl der episoden
und rauchen baut bekanntlich stress ab.

ulrichsebene
10
14.3.2010, 18:34
rauchen baut stress ab? ein märchen

Studie ???
10
14.3.2010, 20:32
Auf Raucherinnen, Raucher wirkt Nikotin Stress erzeugend, da in Phasen ohne Zigarette die Wohlfühlinformationen simulierende Wirkung der vorherigen Zigarette abflaut, den Rezeptoren aufgrund der Immunisierung die gewohnten Streicheleinheiten fehlen.


Ein weit verbreiteter Irrglaube ist es, Rauchen helfe gegen Stress. Wenn dem so wäre, würde das Rauchen auch Nichtrauchern gegen Stress helfen. Tatsache ist aber, dass Rauchen nur Raucher entspannt, weil das Nikotin in die dämpfende Schutzvorrichtung der Rezeptoren eindringt und wie durch Ohrstöpsel leiser wird und die Wirkung von Wohlfühlinformationen simuliert.

Nur gegen diesen Stress durch Entzug hilft Nikotin kurzfristig. Langfristig erzeugt es ihn. Nichtraucherinnen und Nichtraucher haben diesen Stress nicht, und wer mit dem Rauchen aufhört, hat ihn innerhalb kürzester Zeit auch nicht mehr, wie Tausende ehemalige Raucherinnen und Raucher zu berichten wissen.

Darum muss uns nach dem Rauchstopp nichts fehlen.

baroli
00
15.3.2010, 12:28

Mir fehlt auch nichts, wenn ich weiterrauche.

Der Geist schafft die Materie
00
15.3.2010, 14:15
Luft….tiefes Einatmen…

Sie sind ein Wunder, wenn Ihnen nichts fehlt! Ihre Sauerstoffaufnahme des Blutes wird vermindert, weniger Sauerstoff langt in Ihr Blut und zu Ihren Muskeln. Noch kein Husten?! Zigarettenrauch lähmt nämlich die Bewegung der winzigen Haare in Ihren Luftwegen.

baroli
00
15.3.2010, 15:03

Damit kann ich nicht dienen.
Und ich rauche schon sehr lange.

Der Geist schafft die Materie
00
15.3.2010, 16:25

Das freut mich für Sie!
Durchgehend ca. 45 Jahre Rauchen und Sie können damit dienen.
Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören!

baroli
00
15.3.2010, 16:32

Tja, Pech, solang rauch ich schon.
Und noch immer am Leben.

*kopfschüttel*
00
15.3.2010, 19:38

Sie haben schon als Kind geraucht, unverantwortlich.

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