Menschenrechte-Bericht

USA besorgt über Diskriminierung von Muslimen

12. März 2010 12:49

Kiritik an Schweizer Minarettverbot und zunehmendem Antisemitismus

Washington - In seinem Jahresbericht zum Stand der Menschenrechte weltweit hat sich das US-Außenministerium "zunehmend besorgt" über die Diskriminierung von Muslimen und den aktuellen Antisemitismus in Europa gezeigt. Als Beispiel für "Diskriminierung und Schikanen" führte der am Donnerstag in Washington vorgelegte Bericht das Minarettverbot in der Schweiz an. Die Kritik an Israels Politik gehe mit wachsendem Antisemitismus einher, hieß es weiter.

Gerade in Ländern mit "traditionell hohem Respekt für Menschenrechte" seien im vergangenen Jahr vermehrt Fälle von Benachteiligungen "verwundbarer Minderheiten" registriert worden, schreiben die Experten. Zu dem im November per Volksabstimmung angenommenen Minarettverbot zitierte der Bericht Schweizer Politiker, die das Verbot als Verstoß gegen die Verfassung und internationale Verpflichtungen der Eidgenossenschaft kritisierten.

Soziale Spannungen

Der im vergangenen Jahr verzeichnete Anstieg von Diskriminierungen betreffe Muslime ganz allgemein in europäischen Ländern, zudem Roma in Ländern wie Italien, Tschechien oder Rumänien und jüdische Minderheiten in Europa und Südamerika. Als einen der Gründe nannte der Bericht wirtschaftliche Probleme, welche soziale Spannungen verschärften.

Antisemitismus

Der Antisemitismus habe im vergangenen Jahr - vor allem seit Israels Invasion im Gazastreifen im Winter 2008/2009 - "weiter zugenommen", heißt es in dem Bericht. Die "neue Form" des Antisemitismus komme oft unter dem Deckmantel der Kritik an Israels Politik oder am Zionismus daher, "überschreitet dabei aber die Linie zur Dämonisierung aller Juden". Dies manifestiere sich in körperlichen Angriffe auf Juden, Friedhofsschändungen und Beschwerden über ungebührlichen Einfluss von Juden in Politik und Medien.

Für Deutschland stellte das State Department einen generellen Respekt für die Menschenrechte fest, allerdings gebe es "staatliche und gesellschaftliche Diskriminierung einiger Minderheitengruppen". Ausländerfeindlichkeit sei in Deutschland ein verbreitetes Phänomen, urteilten die US-Experten: "Schikanen einschließlich körperlicher Angriffe auf Ausländer und ethnische Minderheiten blieben im ganzen Land ein häufiges Problem." Auch der Antisemitismus in Deutschland gebe anhaltenden Grund zur Sorge. Von religiöser Diskriminierung betroffen seien in Deutschland vor allem Anhänger von Scientology.

Österreich

Das Österreich-Kapitel des Menschenrechtsberichts erwähnt die tödlichen Schüsse, die ein Polizist in Krems auf einen 14-jährigen Einbrecher abgab, die angeblichen Polizeiübergriffe gegen den Lehrer Mike B. und das besonders strenge österreichische Verleumdungsgesetz, das die Berichterstattung über Missstände erschwert.

Auch dass im Fall Ebensee, wo am 9. Mai jugendliche Neonazis Teilnehmer einer Gedenkveranstaltung angriffen, noch kein Gerichtsverfahren eröffnet wurde, wird kritisiert.

Kritik an Russland

Das europäische Land mit dem geringsten Respekt für Menschenrechte ist nach Einschätzung der US-Regierung weiterhin Belarus (Weißrussland), wo die Grundrechte deutlich eingeschränkt seien. In Russland habe die Regierung im vergangenen Jahr die Meinungsfreiheit und die Unabhängigkeit der Medien weiter beschränkt.

Besonders schlecht im weltweiten Vergleich sei die Lage der Menschenrechte im Iran, in China, in Nordkorea und in Kuba. Ausdrücklich kritisiert der Bericht auch den mangelnden Respekt für Menschenrechte bei US-Verbündeten wie Pakistan und Ägypten.

China weist Vorwürfe zurück

China hat den Menschenrechtsbericht wütend zurückgewiesen und seinerseits schwere Vorwürfe gegen Washington erhoben. Der chinesische Staatsrat warf Washington am Freitag vor, den Jahresbericht des US-Außenministeriums zum Stand der Menschenrechte weltweit als "politisches Instrument" zu nutzen, um sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

Peking warf der US-Regierung vor, ihrerseits Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land zu ignorieren und zu verschleiern. So sei die Finanzkrise, laut Peking "eine große Katastrophe" für die Menschenrechte, durch das Platzen der Immobilienblase in den USA ausgelöst worden. Außerdem prangerte Peking Einschränkungen der Bürgerrechte nach den Anschlägen vom 11. September 2001, die wachsende Zahl der US-Bürger ohne Versicherungsschutz sowie Verletzungen der Rechte von Arbeitnehmern durch Lohnkürzungen und unbezahlte Überstunden an. (APA)

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Bernardo Bernardi
20.03.2010 01:36
Da urteilen die Richtigen

Die USA lassen keine Gelegenheit aus Europa zu schaden. Verbuendetet sind das definitiv nicht.

Wiener D.
 
17.03.2010 11:48
...

haha da reden gerade die richtigen soll doch in ny eine frau mit burka spazieren gehen die würde sofort angespuckt werden.

und noch dazu führen sie noch immer krieg in afghanistan und schlachten muslimische zivilisten ab.

menschenrechte????

die usa ist eine einzige lachnummer

Sternchen100
16.03.2010 10:04

Ich denke auch, die USA sollte den Mund halten und lieber eigene Misstände bekämpfen. Die kritisiert ja nur, was momentan gerade nicht in die US-Linie passt.

Marko Danube
14.03.2010 11:42
Moslems in Europa

Das Kosovo ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie es irgendwann einmal auch in anderen Ländern Europas zugehen wird. Einst waren die Serben die Mehrheit. Durch Einwanderung aus dem rückständigen und muslimischen Albanien und durch die den Muslimen eigene überproportionale Vermehrungsrate sind die Serben zur Minderheit im eigenen Land geworden. Der Abspaltungswunsch ließ nicht lange auf sich warten. Mit Hilfe der europäischen Dhimmis wurde ein Stück Europa an das künftige Kalifat übergeben.

Efsane
 
15.03.2010 17:02
Einen Serben sollte man nicht ernst nehmen, und ihn einfach belächeln- somit er weiß dass er ein Volltidiot ist! Göö Marko!

Marko Danube
15.03.2010 17:30
Efsane



hm......das ist ja wohl die übliche Art von Moslems zu kommunizieren !

naja , was anderes ist ja nicht zu erwaten von euch !

Schade das Sie nicht die Gelegenheit haben mir ins Gesicht zu sagen das ich ein Vollidiot bin , das würde mir Spaß machen .

Alexei Pavlov
17.03.2010 11:11

Um sich zu trauen, es Ihnen ins Gesicht zu sagen, müsste er Ihnen zuerst in den Rücken geschossen haben und festegestellt haben, daß ihm nichts mehr droht.

Erst nachdem kann er Ihnen die Meinung sagen.

So ist es nämlich bei der UCK üblich.

Marko Danube
17.03.2010 11:50
Alexei Pavlov

Habe ich alles schon hinter mir :-)

marlboro morgenstern
16.03.2010 20:26

das glaube ich , weil Ihre innere Stimme sagen würde, dass Ihr gegenüber recht hätte

puzzled
14.03.2010 16:18
Die Vermehrungsrate hat nichts mit Muslim sein zu tun,

sondern mit Bildung, Sozialisierung und Armut, bzw. Reichtum.

Sternchen100
16.03.2010 10:08

Die sind mit oder ohne Geld überaus vermehrungsfreudig.

Marko Danube
15.03.2010 17:24
puzzled

dann müssten ja die Scheichs aus Saudi Arabien keine oder nur ein Kind haben !

Nur das die meisten Scheichs 15 Kinder haben , sind die auch arm und ungebildet ?

Gaga Gadafy hat mal gesagt das man Europa nicht mehr mit Krieg erobern muss , das machen die Moslems mit der Vermehrungsrate in Europa .

puzzled
16.03.2010 13:55
Sind jetzt alle Muslime Scheichs? ;)

Der Vergleich hinkt etwas.
Und Gaddafi ist nicht der Sprecher aller Muslime, er ist auch nicht unbedingt ein "Vorzeige"muslim, egal welcher Richtung.

Und mit der Vermehrungsrate spielen Sie hoffentlich nicht auf das in allen Punkten als falsch und manipulativ entlarvte Video über angeblich nicht rückgängig machbare Geburtenraten in Europa an.

puzzled
15.03.2010 08:23

Die Rotstrichler sollten sich lieber mal mit Demografie beschäftigen, und nicht kommentarlos bewerten.

-Nathan-
 
14.03.2010 23:56
absolut richtig.

das zeigen auch entsprechende statistische Erhebungen in Dt. und Österr.

[R2D2]
14.03.2010 11:23
Dieser Bericht wird sicher geschürt von WINEP und AIPAC

Lest das Buch "Die Israel Lobby", es ist fast augenöffnend!!! Ich glaube die haben da mehr mitzureden als man denkt.

marlboro morgenstern
16.03.2010 20:28

der titel vom buch ist ja schon gschissn

CinnamonGirl
14.03.2010 10:08
Der Antisemitismus habe im vergangenen Jahr - vor allem seit Israels Invasion im Gazastreifen im Winter 2008/2009 - "weiter zugenommen", heißt es in dem Bericht

man hat deutlich gesehen wer bei den anti-israelischen demonstrationen in europa marschiert hat---meist waren es muslimische immigranten und ihre kinder.
die sind hauptsächlich auch für den wachsenden antisemitismus verantwortlich.

ich merke nichts von der diskriminierung der muslime in österreich. für mich ist es keine diskriminierung wenn ein besser ausgebildeter kandidat den job erhält, und die ausbildung ist ein grosser schwachpunkt bei den muslimen.

Bluestone
14.03.2010 08:43
Das ist der Beweis?

...."die angeblichen Polizeiübergriffe gegen den Lehrer Mike B."....

Als Beweis für Rassismus nehmen wir den Omo.fuma her, machen 1000 Artikel darüber und schon sind wir ein Naz.iland. So einfach gehts.

Die NGO´s sind sind für die Staaten bald die selbe Plage, wie die Ratingagenturen für die Börse. Falsche Bewertungen durch falsche Angaben.

borake
13.03.2010 17:16
medlung von morgen: "taliban bringen bericht zur religionsfreiheit heraus!"

d87
13.03.2010 15:30
jaja, die USA und Menschenrechte...

Da zeigt man sich "besorgt" über die zunehmende Verletzung der Menschenrechte in Europa und vergisst dabei gefliessentlich dass eigene Land an erster Stelle zu nennen bzgl. Verletzung der Menschenrechte in den letzten 50 Jahren:
- Lateinamerika
- Vietnam
- Golfstaaten
- Guantanamo
- CIA-Folterungen im Zusammenhang mit dem "Kampf gegen den Terror"
- etc.
Und da zeigt man sich gleichzeitig vor allem besorgt über eine Initiative in der Schweiz, wo im Übrigen ja nicht ein Verbot von Moscheen, sondern nur deren Türme eingeführt werden soll (was ja noch nicht mal sicher ist angesichts der rechtsstaatlichen Probleme, die damit einhergehen).
Sorry, aber da kann ich nur laut lachen. Ist in etwa dasselbe, wenn im Uno-Menschenrechtsrat...

Fritz Wunderlich
13.03.2010 15:45

nun ja, pauschalierungen sind für simple
selbstverständlich haben die usa gegen die menschenrechte verstoßen und auch gegen das völkerrecht, unter berufung auf den kampf gegen den kommunismus
vietnam: dem vietkong und nordvietnam kann man das gleiche vorwerfen
lateinamerika: der lateinamerikanischen guerilla kann man das gleiche vorwerfen, den cia unterstützten putsch in chile nehme ich da aus, die menschenrechtsverletzungen der juntas kann man den usa nur mittelbar anrechnen, es gibt schon eine direkte verantwortung der täter
golfstaaten??????
guantanamo: keine frage
cia: wurde meist ausgelagert: nach ägypten und syrien
die anklage in italien gegen die entführung wird nirgendwohin führen, denn das berührt die nato

d87
14.03.2010 16:01
Wer ist hier das simple Gemüt, hm?

"pauschalierungen"? gibt's dieses Wort überhaupt?
Der Vietnam-Krieg war von den Amerikanern orchestriert, ausserdem sind die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen von den Amerikanern begangen worden (Stichwort Flächenbombardement mit Napalm, etc.). Mal ganz abgesehen davon: Was haben die Amerikaner überhaupt dort zu suchen gehabt?
Lateinamerika: Sorry, der Bericht zur Menschenrechtslage wurde von den Amerikanern erstellt und nicht von der südamerikanischen Guerilla. Würde hier über einen Bericht zur Menschenrechtslage verfasst durch die Guerilla diskutiert, könnte ich Ihren Einwand verstehen, ansonsten ist er völlig unpassend. Wer ernsthaft die Menschenrechtsverletzungen der USA in Latam relativiert, hat einfach keine Ahnung.

d87
13.03.2010 15:41
...die Schweiz an vorderster Front kritisiert wird von

Ländern wie Nigeria, Libyen, u.ä. despotischen Ländern.
Da konzentriert man sich auf die Verfolgung des Parksünders, um den Parkplatzmörder will sich aber keiner kümmern.

Iconoclast
13.03.2010 14:46

FPÖ [X]

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