Lindows beinahe weg vom Fenster

12. April 2003, 09:15
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Streit mit Versicherungsunternehmen wegen Kostenübernahme in der Auseinandersetzung mit Microsoft hätte das Ende bedeuten können

In einem Rundschreiben berichtet Michael Robertson, seines Zeichens Lindows-Chef, von einem neuen Gerichtsverfahren, dessen negativer Ausgang wohl das Ende von Lindows bedeutet hätte.

Versicherungsunternehmen machte Rückzieher

Laut Robertson machte das Versicherungsunternehmen, das von Lindows für Rechtsschutzangelegenheiten angeheuert worden war, einen Rückzieher und wollte die Gerichtskosten des Unternehmens in der Auseinandersetzung mit dem Softwarekonzern Microsoft nicht übernehmen. Daraufhin wurden von Seiten Lindows rechtliche Schritte eingeleitet. Ein negativer Bescheid des Richters hätte wohl das Ende von Lindows bedeutet, da das Unternehmen die Kosten für ein Verfahren gegen Microsoft nicht aufbringen könnte.

Klare Rechtslage

Robertson spricht in seinem Rundschreiben von einer klaren Rechtslage, da das Versicherungsunternehmen zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung mit Lindows, schon über den Namen sowie die Geschäftspläne des Unternehmens informiert gewesen war. Ein Richter hat nun das schriftliche Verfahren zugunsten von Lindows beendet und die Versicherungsgesellschaft zur Zahlung verpflichtet. Das Verfahren gegen Microsoft wird damit wie geplant im Dezember weiter gehen.(red)

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