Microsoft will bei Windows Server 2003 mit Sicherheit punkten

10. April 2003, 16:49
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Software bei AUA bereits im Testbetrieb - Entscheidung gegen Open Source

Microsoft will bei der Einführung des Windows Server 2003 in diesem Monat vor allem in den Bereichen Sicherheit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit punkten. "Wir haben bei der Entwicklung des Servers einen eindeutigen Focus auf die Sicherheit gelegt", erklärte Gerhard Göschl, Produktmanager bei Microsoft Austria am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Wien. "Zurzeit befindet sich die Testversion über eine Million Mal im Einsatz und das Echo ist sehr gut."

Erscheinungsdatum mehrmals verschoben

Dieser erhöhte Aufwand für die Sicherheit der Software begründet auch, warum das Erscheinungsdatum des Servers mehrmals verschoben wurde. Im vergangenen Jahr wurde die Entwicklung laut Göschl für drei Monate unterbrochen, um die Software einer umfangreichen Sicherheitsüberprüfung einschließlich Hack-Angriffen zu unterziehen.

AUA

Im Bereich der Wirtschaftlichkeit verweist Göschl auf das Beispiel der AUA, die auf der Basis der Vorabversionen Release Candidate 1 (RC1) und RC2 zusammen mit dem österreichischen Integrationspartner mii einen Active-Directory-Dienst und Exchange für 5.000 ihrer Mitarbeiter weltweit errichtet hat. Die AUA erwartet sich durch den Umstieg von Windows NT auf Windows Server 2003 ein Einsparungspotenzial in ihrer IT-Administration von 18 Prozent. "Wir benötigen weniger Server und können gleichzeitig eine unternehmensweit einheitliche Policy auf den einzelnen Desktops durchsetzen", erklärte Hubert Pflügler, Projektleiter bei AUA dazu. Vor allem der Aufwand für die Administratoren soll durch den Einsatz der Software deutlich gesunken sein.

Entscheidung gegen Open Source

Die Entscheidung gegen Open Source Software und für Microsoft sei auf Grund der kürzeren Entwicklungszeit durch bessere Integrierbarkeit der Einzelkomponenten gefallen, sagte mii-Geschäftsführer Marcus Izmir. Parallel zur Serverumstellung seien auch die Arbeitsplätze mit Windows XP und Office XP ausgestattet worden. Das neue Betriebssystem soll den Weg für zukünftige Technologien wie Webdienste und mobile Geräte freimachen.(APA/pte)

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