NÖ Wohnbaugelder

Spekulationen über Rücktritt von Sobotka

Renate Graber, Andrea Heigl, 11. März 2010, 18:05
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    Heftige Kritik an LHStv. Wolfgang Sobotka

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    Vor den Gemeinderatswahlen wird noch gute Laune versprüht. Doch kommende Woche könnte Landeshauptmann Erwin Pröll (links) seinen Vize in die Wüste schicken.

Pröll-Vize Sobotka soll wegen Verlusten bei spekulativen Invest­ments von Wohnbaugeldern vor der Ablöse stehen, das Land dementiert

St. Pölten / Wien - Die Gemeinderatswahlen am Sonntag wartet Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) noch ab - aber schon am Dienstag soll er Standard-Informationen zufolge die Umbildung seiner Landesregierung bekannt geben. Finanzlandesrat und Pröll-Stellvertreter Wolfgang Sobotka soll wegen der schlechten Performance der Landesfinanzen das Feld räumen. Voraussichtlich wird der studierte Musiklehrer in die Wirtschaft weggelobt. Bei einem Gespräch Pröll - Sobotka am Donnerstagabend sollte die Regierungsumbildung fixiert werden - was ein Sprecher Sobotkas dementierte und als „Vorwahlgeplänkel der Oppositionsparteien" bezeichnete.

Mutmaßungen über einen unfreiwilligen Rückzug des Finanzlandesrates aus der Politik gibt es schon länger. Grund dafür sind diverse Finanzdebakel. So gibt es bei den Veranlagungen der Wohnbaugelder und anderer Schätze des Familiensilbers Wertminderungen fast in Milliardenhöhe - der Standard berichtete. Bei der Tullner Landesgartenschau - einem Lieblingsprojekt Sobotkas - kritisierte der Rechnungshof freihändige Fördergeldvergabe und Kostenexplosion: von geplanten fünf auf 21 Millionen Euro.
Rund geht es auch in der landeseigenen Hypo; ein Verfahren wegen des Verdachts der Bilanzfälschung gegen die Chefs der Hypo Investmentbank (es gilt die Unschuldsvermutung) läuft und es drohen bis zu 40 Mio. Euro Strafe, sollte bei den Geschäften mit dem irischen Spezialvehikel Augustus die Großveranlagungsgrenze überschritten worden sein. Ein Geschäftsleiterenthebungsverfahren der Aufsicht läuft.

Für die Verwaltung des Landesvermögens ist die Fibeg unter Herbert Höck zuständig; ihr zur Seite steht ein Beirat, der vierteljährlich tagt. Leiter ist Fibeg-Aufsichtsratschef Reinhard Meißl, sein Vize in beiden Funktionen Wirtschaftstreuhänder Richard Bock.
Laut Beiratssitzung im vorigen September war das in vier Fonds unterteilte Portfolio der Fibeg (Ausgangswert: rund 4,4 Mrd Euro) damals 3,731 Mrd. Euro wert, nach 3,6 Mrd. Euro im Juni 2009. Ab Februar 2009 (und nach einem Absturz 2008) hatte die Fibeg auf sicherere Investments gesetzt, „um die Ausschüttung an das Land sicherzustellen", wie es im Protokoll heißt. 700 Mio. Euro wurden in „sichere Veranlagungen wie EU-Staatsanleihen" investiert. Nicht ohne Grund:_Die strukturierten Produkte (401 Mio. Euro) „sind derzeit weiterhin nicht liquid" und geparkt in den
Vehikeln Augustus, Cetium und Carolus Fundings Ltd. in Dublin.

Am 26. November hat der Beirat zuletzt getagt; man sprach von Erholung der Assets in den vier Fonds. Die hatten ihren wertmäßigen „Tiefstpunkt" laut Protokoll im März 2009 erreicht und sich bis Herbst um sechs Prozent erholt.
Schließlich setzte sich der Beirat via neuer Veranlagungsstrategie ein neues Ziel: „Langfristig soll die Ausschüttung (vier Prozent) beibehalten werden, die schlechte Performance aus 2008 aufgeholt und das Veranlagungskapital in den Fonds erhöht werden." Ein Berater rechnete die Erholungsphase so vor: mit Ausschüttung ans Land dauere das 14 Jahre, ohne Ausschüttung drei Jahre. (Renate Graber, Andrea Heigl, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 12.4.2010)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 294
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meineMeinung
00
15.3.2010, 14:08

Husch, husch, weg mit dem Gärtner.

Stinkefinger für Pröll
00
14.3.2010, 20:45
er hat leicht grinsen

verspekuliert nicht sein eigenes geld - aber hat mit keinen konsequenzen u. verantwortung zu rechnen.
er bekommt halt einen gleichwertigen job, in anderer abteilung.

Rudolpho der I
00
14.3.2010, 09:13
Der Sobotka stammt ja aus Waidhofen!Ybbs!!!!

Auch dort treibt er seinen Unfug,sündteure Projekte,
der berühmte Kubus auf dem schönen Schloss,es gleicht einer Duschkabine obwohl von Hollein ent-
worfen,die Aussage des Herrn Landerat lautet"ein-
malig in Europa"

ernst thaelmann1
47
12.3.2010, 20:06

die gehören alle nicht mehr vor ein gericht, sondern vor eine kalaschnikov.

flux.
09
12.3.2010, 19:39
landvogt Pröll

grade in seiner täglichen hofberichtssendung auf orf2:
"da wird gelogen, dass sich die balken biegen"

ein erstes geständnis? ;o)

Hansi Huber
07
12.3.2010, 21:52

Ich habe mich auch gefragt, seit wann im Pröll TV der Landesfürst seinen Vize so offen der Lüge bezichtigt.

Goffredo
09
12.3.2010, 19:37
Pröllusconi soeben in NÖ-heute:

es stimmt alles nicht, "es wird gelogen, dass die Bänke krachen " ! ??

flux.
01
12.3.2010, 20:05
einmal grün

für "Pröllusconi" *daumenrauf*

Hansi Huber
010
12.3.2010, 18:34
Zur Erinnerung III

2006 hat die ÖVP gezielt vor einer Wahl die BAWAG thematisiert. Der damalige Finanzminister wollte sogar die "unabhängigen" Behörden dazu bringen einen Geldfluß zur SPÖ zu finden.

Damasl hat Herr Sobotka in vorderster Reihe gegiftet.
Mal sehen, vielleicht ist ja Geld von der Hypo zur ÖVP geflossen?

Frau Bandion-Ortner, bitte wegschauen.

Hansi Huber
02
12.3.2010, 18:32
Zur Einnerung II

Sobotka: "Gusenbauer verantwortlich"
Die Verantwortung trage der Vorsitzende der SPÖ, der Niederösterreicher Alfred Gusenbauer: "Dr. Gusenbauer und auch seine Landesstatthalter, wo immer sie auch auftreten, sind schlechte Wirtschafter, sind nicht in der Lage, mit den Budgets umzugehen, sind nicht in der Lage nachhaltig Arbeitsplätze zu sichern, ganz im Gegenteil".

Hansi Huber
02
12.3.2010, 18:31
Zur Erinnerung

ÖVP ortet "Chronique scandaleuse"

Wenn sich bis jetzt kein Thema für den Nationalratswahlkampf abgezeichnet hat - jetzt gibt es eines.
Die SPÖ habe vor 20 Jahren nicht wirtschaften können und könne es bis heute nicht, sagt der nö. Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka (ÖVP).
Sobotka verweist auf eine, wie er sagt, "Chronique scandaleuse", spricht von Länderbank, Konsum, Verstaatlichter, ARBÖ und natürlich BAWAG.

no ja
02
12.3.2010, 18:30
kärnten NÖ politiker zocken mit dem geld der kleinen

und trotzdem zeigt man keinerlei schlechtes gewissen, bezw steht zu seiner verantwortung, vor allem der musikschullehrer.
aber.
die oevp ist die wirtschaftspartei
der kleine neffe ist finanzminister
und daher. rauskommen wird nichts, wie in kärnten....
die neue unbekannte an der spitze der wr. oevp hat wien als kärnten bezeichnet, meinte sie NÖ?

Herbert Hebenstreit
01
12.3.2010, 18:07
Musiklehrer als Geldsachwalter

bescheuerter geht es nicht mehr.
Der hat das geld scheint es, nach Noten angelegt und wird für sein Versagen noch mit einem lukrativen Job belohnt.
Mal sehen ob das Stimmvieh bei der Wahl wieder die üblichen Kreuzerln macht.
Jedes Volk hat die Regierung die es verdient.

k_otin
010
12.3.2010, 17:32

Wenn ich als Sachwalterin so mit dem Geld meiner KlientInnen umgehe und sie in den Bankrott fahre, dann werde ich bestimmt nicht in die Wirtschaft gelobt oder großzügig abgefunden. Ich werde fristlos entlassen und habe noch dazu ein Strafverfahren am Hals.
Und das zu Recht, denn ich bin für deren Wohl verantwortlich.

Mich wundert nicht mehr, dass die Menschen immer politik(er)verdrossener werden. Es ist beschämend, mit welcher Leichtigkeit mit Geld umgehen, das nicht ihnen gehört.

FFluXXuSS
01
12.3.2010, 17:12
NEIN! Wolfgang muss gehen? Man kann es kaum glauben,

aber es ist gut so-
er geht-
der Schaden bleibt.

Die AMA hat noch ein paar Auslandsjobs parat.

mikromalist
 
00
12.3.2010, 16:37
Ich hoffe es gibt bei dieser Spekulation

keine Behaltefrist das Primärgutes.

locken
02
12.3.2010, 16:32
Vor den zurücktreten zur Verantwortung ziehen, Haftung mit Privatvermögen wie bei einer Firma ,geradestehen für den Unfug !

Rudolpho der I
08
12.3.2010, 16:05
Ich versteh das nicht!

Warum lieben die Niederösterreicher ihren Kaiser so
innig,als Mensch ein Ungustl und politisch ein Schaum-
schläger.Entschuldigung Niederösterreicher!

EN ISO 9000
 
03
13.3.2010, 01:26

Unsinn, Pröll ist in NÖ nicht beliebter als ein Ziegelstein. Pröll wird von Leuten gewählt, die sich von ihm einen persönlichen Vorteil erwarten. Bauen, Unternehmer, Beamten und Angestellten des riesigen Firmennetzwerkes des NÖ ÖVP. Schuld ist das Wahlsystem. Pröll erreicht mit nur 39 % Stimmenanteil aller Wahlberechtigten eine satte absolute Mehrheit. Schuld haben die extrem schwache SPÖ und unfähigen Grünen (Petrovic) in NÖ.

Wer, wie die NÖ ÖVP die gesamte Wirtschaft, Banken, Versicherungen, Energieversorger, Wohnbaugenossenschaften, Medien und zahlreiche andere Unternehmen über Förderungen beherrscht, kann sich die politische Mehrheit einfach kaufen.

Das ist eine einfach eine gigantische Freunderlwirtschaft.

coronese
00
13.3.2010, 14:26

die (unfreien) bauern dort haben das ja seit ca tausend jahren nicht anders gemacht. hirnlose nuetzliche idioten gibts aber auch anderswo.

posaunist
21
12.3.2010, 18:34
beu dö weeeaaanna is des owa aaaa ned aundasch!

Sandra Blümel
101
12.3.2010, 16:02
Naja, jedenfalls zurücktreten sollte zumindest dieser Johannes Swoboda.

Hans Nagel
27
12.3.2010, 16:23
Naja!

Sandra Blümel, Jochen Jürgens, Doris Altmann haben eine gemeinsame Adresse: Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien.

Jochen Jürgens
60
12.3.2010, 16:41

Hallo Hansi. Na, schon verpartnert?

Red Zone
03
12.3.2010, 16:45

jochen, du homophober furchenprinz, reiss dich a bissl zsamm

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