Pink Floyd gewinnt Rechtsstreit mit EMI

Zsolt Wilhelm, 11. März 2010 14:34

Britische Erfolgsband sichert mehr Kontrolle über Download-Verkäufe

Die britische Rockband Pink Floyd hat einen Rechtsstreit mit dem Label EMI für sich entschieden. Dem Gerichtsurteil nach darf das Plattenstudio künftig keine Single-Auskoppelungen aus den Alben der Band per Download anbieten. Angeregt wurde die Klage durch Pink Floyds Auffassung, wonach EMI die Einnahmen aus Online-Verkäufen nicht im gerechtem Maße an die Musiker weitergebe. 

Goldesel

Die britischen Musiker haben sich dabei seit Beginn ihrer 40-jährigen Zusammenarbeit mit EMI als tragende Säule erwiesen. Der Back-Katalog der Band verkauft sich nach den Alben der Beatles besser als alle anderen Werke des Labels.

Als Entschädigung hat der mit der Klage betreute Richter EMI angewiesen Pink Floyd in Summe rund 60.000 Pfund (66.000 Euro) zu zahlen.

(zw)

Kommentar posten
22 Postings
Loris
12.03.2010 21:25

das ist, wie wenn ein verlag plötzlich ein einzelnes kapitel eines buches verkauft.

Roter Baron
12.03.2010 09:41
kein wunder, dass die major-companies absaufen

und recht gschieht ihnen

ladet mp3s runter was geht
diese firmen gehören vernichtet !


roter baron

maruh
12.03.2010 09:04

ich bin verwirrt.
haben die MIT emi geklagt oder GEGEN?

und wenn mit dann gegen wen?

Leech
11.03.2010 16:42

grad DER braucht des geld sicher....

do the evolution
12.03.2010 08:59
wer ist denn bitte "Der"?

im übrigen braucht EMI das geld sicher auch...

tramezzino
11.03.2010 17:40

wer jetzt, herr pink oder herr floyd?

Queen of Sheba
 
11.03.2010 21:29
Floyd Pink, der Vater der Popprinzessin Pink.

Roter Baron
12.03.2010 09:48

eher schon der opa

Kiembeni
11.03.2010 17:39
grad DIE

brauchen das Geld sicher... Scheinbar kennen Sie Pink Floyd nicht.

Kiembeni
11.03.2010 16:33
Relation

passt irgendwie nicht im Vergleich zu "illegalen Downloads" wenn man die Summen anschaut die private Internetnutzer im Falle von Verurteilungen zu zahlen hatten.

Queen of Sheba
 
11.03.2010 15:54
EMI ist kein "Plattenstudio".

Freibeuter
11.03.2010 14:54
sag ich doch

die musiker machen doch musik nur zum spass - deswegen brauchen sie auch keine einnahmen

mein motto: alles für nix

tramezzino
11.03.2010 17:41

die musiker machen´s nur wegen der weiber...

Wishmaster
11.03.2010 23:09

Und den Drogen und dem Alkohol - und dafür braucht man bekanntlich Geld. :-)

mad as hell
11.03.2010 14:53
Bild

Ich glaub, den Richard Wright habens aber nicht mitklagen lassen, von den 66.000 Euro sieht er sicher auch nichts.

Loris
12.03.2010 21:19

der is scho gestorben, leider.

roundabout
12.03.2010 11:19
Ja leider.

xy ungelöst
11.03.2010 14:49
Was genau heisst das?

Singleauskopplungen?
Ist damit gemeint, dass nur mehr gesamte Alben als Download angeboten werden dürfen, keine Einzeltitel mehr? Da schießen sich Pink Floyd aber ein wenig in den eigenen Fuß. Online-Verkauf von Musik funktioniert größtenteils über Einzeltitel oder gar nicht ... zumindest nicht bezahlt halt.

Beiddenker
12.03.2010 08:27
Ja, für die Mainstream-Kacke ist das sicher korrekt, aber ...

... gerade bei Pink Floyd empfiehlt sich der Kauf der Alben. Wobei echte Pink Floyd Fans haben die eh schon lange.

Experte a.D.
11.03.2010 15:39

Ein Album, zumindest aus dieser Zeit, ist nun mal ein Kunstwerk in sich.

Diese und ähnliche Bands bitte als komplettes Album und, wenn möglich, auf Vinyl anhören - eine einzelne MP3-Datei ist da sinnlos ;-)

Und ich glaube nicht, dass die verbliebenen Mitglieder von Pink Floyd das Geld durch Online-Verkäufe so dringend brauchen.

Alexander Kurz
12.03.2010 01:06
Deshalb wurden diese Veröffentlichungen auch gerne "Konzeptalben" genannt...

Mad_Professor
12.03.2010 14:00

Und der kongeniale Film "The Wall"...

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