Kremsmünster

Drei Patres ihrer Ämter enthoben

11. März 2010, 14:33

Immer mehr ehemalige Schüler bestätigen erniedrigende Strafen schon bei kleinsten Vergehen - Einer der Geistlichen gab Übergriffe zu - Opfer vorwiegend Schüler aus der Unterstufe

Nachdem die schweren Missbrauchsvorwürfe gegen drei Patres des Stiftes Kremsmünster (Bezirk Kirchdorf) von immer mehr ehemaligen Schülern bestätigt werden, wurden die Geistlichen am Donnerstag ihrer Ämter enthoben. Einer der drei Kremsmünsterer Mitbrüder sei geistlicher Begleiter von Schülern gewesen, ein anderer habe Pfarrtätigkeiten verrichtet, der dritte Aufgaben im Stift versehen.Einer der mittlerweile 75-jährigen Mitbrüder habe den ihm vorgeworfenen Übergriff bestätigt, gab Abt Ambros Ebhart Donnerstagnachmittag in einer Pressekonferenz bekannt. Der Geistliche habe den Vorwurf in einer ersten Reaktion als "Unsinn und ein Zusammenreimen nach 30 Jahren" bezeichnet, die Aussage später aber bedauert, berichtete Ebhart. Der Mitbruder sei "sehr betroffen", dass seine Handlungen als Missbrauch erlebt worden seien. Insgesamt fünf Personen, die in den 80er Jahren Opfer von Missbrauch geworden sein sollen, hätten sich mittlerweile gemeldet. Ebhart betonte, dass man Interesse an einer umfassenden Aufarbeitung habe.

***

Der Fall in Kremsmünster in Oberösterreich ist durch einen Bericht in den  "Oberösterreichischen Nachrichten" bekannt geworden.  In der Donnerstag-Ausgabe  beschuldigt ein ehemaliger Internats-Zögling drei Patres aus dem Stift, in den 1980er-Jahren Schüler geschlagen und sexuell missbraucht zu haben. Der Hauptbeschuldigte dementierte gegenüber der Zeitung die Vorwürfe.

Erniedrigende Strafen

Der Oberösterreicher, der anonym bleiben möchte, beschrieb die Erziehungsmethoden eines Geistlichen so: "Wenn man im Speisesaal zu laut war, läutete der Pater mit einer Glocke. Der Betroffene musste sich neben ihn hinknien. Dann drückte und rieb der Pater den Kopf des Schülers fest in seinen Schoß. Mit der anderen Hand holte er weit aus und gab ihm eine sehr heftige Ohrfeige. Manchmal zog er aber auch die Hand kurz davor zurück und streichelte dem Betroffenen über sein Gesicht. Das war alles sehr erniedrigend." Er könne sich auch erinnern, dass einmal ein Pater seine Hand in die Pyjamahose eines Schülers geschoben habe, ein anderes Mal habe ein Geistlicher seinen Kopf zwischen die Füße eines Jugendlichen gedrückt.

Schläge mit einem Kabel oder Schlüsselbund

Zwei Mönche hätten regelmäßig Schüler verprügelt. Für das kleinste Vergehen habe man Schläge mit einem Kabel oder einem Schlüsselbund bekommen. Manchmal habe der Pater die Schlüssel einem Schüler lediglich fest ins Genick gedrückt. "Es hat aber immer sehr wehgetan", so der Ex-Klosterschüler. Wer zu spät gekommen sei, habe ebenfalls drakonische Strafen kassiert: "Wir wurden dann abgewatscht und mussten drei Wochen lang in der Freizeit bis Mitternacht lateinische Enzyklopädien abschreiben und übersetzen."

Weiterer Schüler bestätigt Anschuldigungen

Am Donnerstag hat ein weiterer ehemaliger Internatsschüler gegenüber dem ORF-Radio Oberösterreich Anschuldigungen erhoben. Er berichtete u.a., dass ein Geistlicher einem Schüler geholfen habe, "sich an den richtigen Stellen zu waschen", und von Ohrfeigen vor versammelter Mannschaft. "Das war Demütigung, das war Machtmissbrauch", erklärte er.

Der ehemalige Schüler bestätigte ebenso die Ohrfeigen mit der flachen Hand bei den Essenszeiten - vor allem wenn jener Pater Aufsicht gehabt habe, den ein ehemaliger Zögling gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten" gewalttätiger Übergriffe bezichtigt hatte.

Er habe etwa Beobachtungen gemacht, "die man auch anders darlegen könnte", so der ehemalige Internatsschüler. So sei zum Beispiel einmal einer seiner Kollegen von einem Pater gekommen - mit hochrotem Kopf und drei Tafeln Schokolade in der Hand. Bei einem anderen Schüler habe ein Geistlicher "reingegriffen", während sich dieser geduscht habe. Von sexuellem Missbrauch habe ihm gegenüber aber nie jemand gesprochen. Es habe immer "Angst und Verschwiegenheit" geherrscht. Dass es heute noch solche Vorgänge gebe, halte er nicht für möglich, räumte der Mann ein. Seine Erfahrungen würden aus den 1980er Jahren stammen.

Opfer vorwiegend Schüler aus der Unterstufe

Der Ex-Zögling besuchte die Klosterschule und das angeschlossene Internat in Kremsmünster vier Jahre lang. Bei den Opfern habe es sich vorwiegend um jüngere Schüler aus der Unterstufe gehandelt. Bisher habe er über die Vorfälle geschwiegen, nun sei es aber Zeit, der "Scheinheiligkeit in der katholischen Kirche entgegenzutreten", begründete der heute knapp über 40-Jährige seinen Gang an die Öffentlichkeit.

Auch derStandard.at liegen Berichte eines ehemaligen Schülers vor, der die alltägliche Gewaltausübung bestätigte.

Abt war über die drei beschuldigten Patres nichts bekannt

Der Abt des Stiftes, Ambros Ebhart hatte am Mittwoch erklärt, dass ihm bisher Derartiges über die drei beschuldigten Patres nicht bekannt war. Aber: "Es ist schon so manches Gerücht gesagt worden", räumte er ein. Man könne für niemanden die Hand ins Feuer legen. "Wenn sich Betroffene auch an uns wenden, werden wir dem nachgehen", kündigte der Abt an. Wenn Opfer anonym bleiben wollen, könnten sie sich auch bei der Diözesanen Kommission gegen Missbrauch und Gewalt melden.

Auch die Diözese will aktiv werden: "Das Opfer wird gehört, die Täter werden damit konfrontiert", heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme. Sollten strafrechtliche Gegebenheiten auftauchen, werde man entsprechende Schritte einleiten. Eine restlose Aufklärung derartiger Fälle sei auch im Interesse der Kirche. (APA,red)

Kommentar posten
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C.M.O.T. Dibbler
00
13.3.2010, 11:53

Gut, dass alles rauskommt. Viel zu spät, aber immerhin. Wär schön, hätten die sich früher gemeldet, aber das ist wohl nicht leicht.

Körperliche Strafen in jeder Form lehne ich absolut ab, aber die waren in den 70 und 80ern wahrscheinlich in jedem zweiten Haushalt auch an der Tasgesordnung...leider. Das muss man bei aller Kritik von sexuellen Übergriffen trennen, oder ganze Elterngenerationen auch verdammmen.

Das Problem für die Kirche ist die riesige Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Und damit rede ich weder weltliche noch kirchliche Fälle von Mißbrauch klein. Unglaublich, wieviele Heuchler rumlaufen und wieviele diese Dinge nicht wahrhaben wollen, obwohl sie es gewußt haben.

Weg mit Zölibat, her mit Frauenpriestertum.

Imi Söba
00
12.3.2010, 20:17
Ein Fournier Gangrän wünsch ich denen!

http://www.youtube.com/watch?v=7zdw4RfiCrs

jgoliver
00
12.3.2010, 13:44
Erfahrungen Blog


ich habe einen öffentlichen blog eingerichtet, in dem jeder seine erfahrungen aus kremsmünster berichten kann:

kremsmuenster.wordpress.com

klingsor
01
12.3.2010, 11:34
na endlich

2 von den dreien hab ich persönlich genossen, entsprechende informationen hab ich eben an die diözesankommission geschickt. mal sehn, was die tun, ist ja schon verjährt, kann man sich also rauswinden.

was mich in wutanfälle treibt: einzelne täter kommen immer vor, das ist wohl nicht gänzlich zu verhindern. jedoch das vertuschen und verschweigen der nicht-pädophilen rundherum ist für mich der wirkliche skandal. vom abt runter wussten alle, was los war.

und dazu das moralische: andere wegen jeder kleinigstheit strengstens und mit gottes rückendeckung abstrafen, abkanzeln, verurteilen, aber selbst die ärgsten lügner und heuchler. sorry, das muss so deutlich sein!

better than ascot
00
12.3.2010, 17:35
ja siw wußten es - und wissen es noch immer!

sssss ssssss
25
11.3.2010, 17:52
Mitfinanzierung

meine lieben, ein kirchenaustritt ist sicherlich ein guter ansatz, aber wusstet ihr dass ihr alle diesen verein kirche bzw. speziell das stift kremsmünster mitfinanziert? unser lieber landespapa ist dem stift ja sehr gut gesonnen und bei weinsegnungen gerne gast, auch an ober stelle der vergabe für förderungen des landes oö sitzt ein sogenannter altkremsmünsterer der das stift bei umbauten gerne und immer wieder mit landesmitteln und förderungen überhäuft!

stewiee
10
12.3.2010, 18:01
differenzierung

deplatziertes Posting: da KEIN Zusammenhang zwischen den Förderungen für Umbauarbeiten und den gegenständlichen Vorkommnissen besteht!

sssss ssssss
00
12.3.2010, 22:36

aber, ich gebe ihnen schon recht ein direkter zusammenhang mit dem eigentlichen thema besteht natürlich nicht.

sssss ssssss
00
12.3.2010, 22:29

mein Kommentar bezog sich darauf, dass vermutlich einige nicht wissen könnten, dass sie zur finanzierung dieser institutionen auch beitragen, obwohl sie aufgrund dieser vorkommnisse der kirche den rücken kehren, in dem sie austreten wollen oder ausgetreten sind, einerseits durch förderungen und subventionen bzw. durch nichtbesteuerung bestimmter kirchlicher einrichtungen und betriebe. eine strikte trennung von staat und kirche wurde bereits in anderen beiträgen gefordert, dem kann ich nur zustimmen.

stewiee
00
15.3.2010, 15:42

ihre Anmerkung ist nachvollziehbar, jedoch ist grundsätzlich über die Erhaltung historischer Substanzen (aus den unterschiedlichsten Bereichen) nachzudenken, und den dafür notwendigen Mitteln, woher auch immer die kommen sollen...

N. N.
11
11.3.2010, 17:34
Friedrich Nietzsche, anno 1880

"Der Stifter des Christenthums ... gleicht in seiner Methode mitunter jenem Zahnarzte, der jeden Schmerz durch Ausreißen des Zahnes heilen will; so zum Beispiel, indem er gegen die Sinnlichkeit mit dem Ratschlage ankämpft: "Wenn dich dein Auge ärgert, so reiße es aus". — Aber es bleibt doch noch der Unterschied, dass jener Zahnarzt wenigstens sein Ziel erreicht, die Schmerzlosigkeit des Patienten; freilich auf so plumpe Art, dass er lächerlich wird: während der Christ, der jenem Ratschlage folgt und seine Sinnlichkeit ertötet zu haben glaubt, sich täuscht: sie lebt auf eine unheimliche, vampyrische Art fort und quält ihn in widerlichen Vermummungen."
(Der Wanderer und sein Schatten, § 83)

Gusti Rentner
 
12
11.3.2010, 17:33
WIE KANN ÖSTERREICH, wo die E-MRK Verfassungsrang genießt,


ein Konkordat mit einem Staat (Vatikanstaat) aufrechterhalten, der bis heute die E-MRK nicht anerkannt hat und darüber hinaus durch ganz besondere Art der Vermischung von weltlichem und geistlichem Recht den im Vatikansstaat durch Mitglieder der röm.-kath. Kirche verwirklichten, auf österreichischem Boden nachhaltig fortwirkenden Straftatbestand der BEGÜNSTIGUNG (§ 299 StGB) durch außerhalb des Beichtgeheimnisses gegebene "Schweigegebote" noch unterstützt!

STAATSANWALT !

zuckerwiesencarver
00
12.3.2010, 19:04
Schweigegebote

der Staat Österreich handelt grob fahrlässig, indem er diese Kirche im Schulwesen zuläßt, obwohl sie sich anmaßt die Missbrauch Strafdaten intern abzuhandeln, dabei Straftäter nicht aus dem Verkehr zieht sondern weiterhin einsetzt!

mika33
83
11.3.2010, 17:20
Österreich 2009: Angezeigte Missbrauchsfälle 518

Davon im Umfeld der Kirche: 8

Und über diesen kleine Anteil wird angeregt diskutiert, die Kirchengegener erleben eine Höhepunkt nach dem anderen. ....

Die 510 anderen interessieren niemand.

barbarutta
01
12.3.2010, 11:11
alle missbrauchsfälle interessieren

die öffentlichkeit interessiert sich selbstverständlich für alle fälle von sexueller gewalt, da gibt es eine große sensibilisierung und ablehnung. daher nehmen auch die anzeigen zu.

sie erkennen offensichtlich nicht, dass es eben weit schwerer wiegt,wenn solche fälle in einer institution passieren, die für sich in anspruch nimmt - im namen gottes! - über gut und böse zu richten und strengste moralvorstellungen verbreitet.
das schlimmste aber ist die vertuschung, verleugnung und verharmlosung der kirche.

kaslatterer1
02
11.3.2010, 22:26

Haben Sie noch nicht mitbekommen, dass kirchliche Missbrauchsfälle so gut wie nie zur Anzeige kommen?

abalada
00
13.3.2010, 00:35

Genau. Und deswegen werden hier ja einige Fälle in denen es Verurteilungen oder zumindest staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gab, uns als neu aufgedeckte Fälle verkauft.

Das Risiko in einem Internet oder ähnlichem aufzufliegen ist größer als im familiären Umfeld. Je mehr etwas wissen, desto größer das Risiko dass es auffliegt. Sobald man das Internat verlassen hat, gibt es ja auch kein Abhängigkeitsverhältnis mehr. Dem familiären Umfeld zu entkommen ist da lange nicht so einfach.

mika33
11
12.3.2010, 09:45
Ich bin recht sicher, dass Missbrauchsfälle innerhalb der Familie noch viel

öfter nicht angezeigt werden.

Mr.Tumnus
10
11.3.2010, 21:14

Danke für diese notwendige Klarstellung!

silkra
13
11.3.2010, 17:12
+'Übergriffe 'HEUTE ?!

Kaum vorstellbar,dass 'Übergriffe'in dKirche nicht auch HEUTE+TGL stattfinden...(!?) Das'System'Kirche bewegt sich näml bewußt nicht-bzw wenn,dann noch negativer... Eher ist anzunehmen,dass HEUTE Betroffene/Opfer/sicher insbes Kinder lieber(aus Angst,Verzweiflung,Unsicherheit) schweigen. Verständlich: 1.stehen sie in aktueller Abhängigkeit zur jeweiligen Institution(Schule oÄ) 2.braucht es zum Öffnen einen gewissen'Prozess'+Sicherheit,was meist erst im späteren Alter-mit Abstand+'genügend Wut'zum Erlebten möglich ist. Bei aller Tragik dFrüheren-wie kann HEUTE ein Opfer gestärkt werden!? Auf d'Hilfe'dKirche sollte dabei lieber verzichtet werden...;-)Kirche+wahres Christentum sind 2 GEGENSÄTZE! Wer's nicht glaubt: dBibel SELBST kennenlernen:d

silkra
01
11.3.2010, 16:56
+'Übergriffe 'HEUTE ?!

Kaum vorstellbar,dass 'Übergriffe'in dKirche nicht auch HEUTE+TGL stattfinden...(!?) Das'System'Kirche bewegt sich näml bewußt nicht-bzw wenn,dann noch negativer... Eher ist anzunehmen,dass HEUTE Betroffene/Opfer/sicher meist Kinder lieber (aus Angst,Verzweiflung,Unsicherheit) schweigen. Verständlich: 1.stehen sie in einer aktuellen Abhängigkeit zur jeweiligen Institution (Schule oä) 2.braucht es zum Öffnen einen gewissen'Prozess'+Sicherheit,was normalerweise erst im späteren Alter-mit Abstand+genügend Wut zum Erlebten möglich ist. Das sollte nun bei aller Tragik dVergangenen bedacht werden-wie kann HEUTE ein Opfer gestärkt werden!? Auf d'Hilfe'dKirche sollte lieber dabei verzichtet werden...;-) Kirche+wahres Christentum sind 2 völlig GEGENS

Schottentor U-Bahn
01
11.3.2010, 18:00

Lesbarkeit und Verständlichkeit ist bei Ihren Postings wohl eher Nebensache, oder?

Lectrice
22
11.3.2010, 17:11

Wenn ich das so alles lese - speziell auch die Beiträge im Forum der OÖ-Nachrichten, dann wäre ich für eine sofortige Abstimmung, dass der Staat KEINE Gehälter mehr an katholische Institutionen in Form von "lebenden Subventionen", sprich Lehrer - egal ob weltlich oder nicht, zahlt und sich endgültig sekularisiert.

Es ist haarsträubend, dass das noch (immer) unterstützt wird, während das staatl. System seit Jahrzehnten blockiert wird.

barbarutta
00
12.3.2010, 11:16

abstimmung wird nichts nützen, da es nicht so aussieht, dass es realistisch ist, dass österreich die konkordatsverträge auflöst.
allerdings könnte man damit vielleicht druck ausüben....

apostata
14
11.3.2010, 16:52
freigestellt-er bleibt mönch, priester u.im kloster !!

sie haben keine bestimmte aufgabe im kloster, er bleibt mönch, der abt kann ihn gegen seinen willen gar nicht hinauswerfen, sondern nur bestrafen-er bleibt priester-er bleibt im kloster. er sitzt halt dann in der bibliothek, er geht jagen oder fischen in den eigenen forsten, das heisst freigestellt. das kloster sorgt weiterhin für ihn auf lebenszeit. so werden die priestertäter bestraft, nicht einmal der bischof kann denen etwas dreinreden oder aufbrummen. jetzt werden die leute schon wieder für blöd verkauft, vor allem die opfer gefrotzelt.

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