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Mehr als ein Viertel der derzeit 14 Millionen Solariennutzer hat bereits zwischen zehn und 17 Jahren mit dem künstlichen Bräunen angefangen.
Regensburg - Bei der Solarium-Nutzung sind die Deutschen Weltmeister. Mehr als 5.000 Sonnenstudios gibt es nach Schätzung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) bundesweit. Mehr als elf Millionen Bundesbürger zwischen 14 und 49 Jahren haben in den letzten zwölf Monaten ein Solarium besucht. Davon 5,2 Millionen regelmäßig, mindestens einmal pro Woche - unbeeindruckt von allen Expertenwarnungen. Denn Fakt ist: 140.000 Menschen erkranken pro Jahr neu an Hautkrebs, mit drastischen Steigerungsraten vor allem in den jüngeren Altersgruppen, meldet der deutsche Reportagedienst obx-medizindirekt. 22.000 davon an besonders gefährlichem Schwarzen Hautkrebs.
„Wer vor dem 30. Lebensjahr regelmäßig Solarien nutzt, steigert sein Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, um bis zu 75 Prozent", warnt die Deutsche Krebshilfe. „Die Patienten sitzen reihenweise in den Praxen und haben Hautkrebs durch falschen Umgang mit der Sonne", berichtet Thomas Stavermann vom Bundesverband der Hautärzte.
Solarienverbot für unter 18-jährige
Von Solarien geht nach Experteneinschätzung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) eine ebenso große Krebsgefahr wie etwa von Zigaretten aus. Daher stufte die Krebsforschungsagentur, die auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berät, Solarien und andere UV-Bräunungsgeräte in die höchste Krebsrisiko-Kategorie ein. Solarien gelten damit als „krebserregend". Bislang waren sie nur als „wahrscheinlich krebserregend" eingestuft worden. Nunmehr wird die Gefahr von Solarien aber auf eine Stufe mit der Gefahr von Zigaretten oder Asbest gestellt.
Auch wenn das Solarienverbot für Jugendliche unter 18 Jahren mittlerweile rechtskräftig ist und Sonnenstudio-Besitzern bei Missachtung Strafen von bis zu 50.000 Euro drohen, fordert die Deutsche Krebshilfe nochmals verschärfte Mindestanforderungen für Solarien. Sie sollen vor allem die jungen Volljährigen schützen, die sich trotz aller Warnungen nicht vom Solariumbesuch abhalten lassen, meinte Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Krebshilfe. Derzeit erarbeitet das Bundesumweltministerium eine das Gesetz ergänzende Verordnung, die Qualitätsvorschriften und Sicherheitskriterien für die Solariennutzung durch Erwachsene benennt.
Tickende Zeitbombe
Nach einer gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Dermatologische Prävention (ADP) erstellten Studie hat mehr als ein Viertel der derzeit 14 Millionen Nutzer von Solarien bereits zwischen zehn und 17 mit dem künstlichen Bräunen angefangen. In vielen Tausenden von ihnen tickt die Zeitbombe, an Hautkrebs zu erkranken. Deshalb ist Vorsorge wichtig. Bei rechtzeitiger Erkennung ist Hautkrebs nahezu zu 100 Prozent heilbar. (red)
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Ultraviolette Sonnenstrahlen besonders stark
Sind das vielleicht Menschen von der Sorte Bauarbeiter, oder Schulkinder in den Ferien oder Arbeitslose, Sandler, die den ganzen Tag auf der Parkpank rumliegen? Nein! Es sind Leute von der Sorte Bürohengst, die die Sonne auch im Sommer die meiste Zeit nur durch abgedunkelte Fenster zu sehen bekommen.
Kurzum: Menschen, die sich viel im Freien aufhalten, gehen doch ohnehin nicht in ein Solarium, und der Rest geht auch hauptsächlich im Winter und in den Übergangszeiten.
viele Menschen bekommen zuwenig Sonnenlicht (leben in geschlossenen Räumen, etc). Im Winter ist nördlich des 42igsten Breitengrades die Sonne ohnehin zu schwach. Folge: Mangel an Vitamin D. Mit der Nahrung ist es praktisch unmöglich, genug aufzunehmen.
Abhilfe: Vitamin-D-Tabletten oder angemessene Sonnenbäder, im Winter Solarium.
http://www.stern.de/gesundhei... 04654.html
http://www.bleibfit.at/vitamin_d... onne.phtml
http://www.focus.de/gesundhei... 32542.html
http://biotechnologie-pharmazie.suite101.de/article.c... _vitamin_d
http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/vitamin-d... nnenhormon
Hier gilt wohl (wie für alles):
Dosis venenum facit. Die Dosis macht das Gift.
Sonne in angemessener Menge ist nicht schädlich, sondern sogar lebensnotwendig. Wer es übertreibt, schadet sich selbst.
In sofern sollte auch ein gelegentlicher (!) Solariumbesuch keine Sünde sein.
Im Winter sollen eine viertel Stunde täglich auf Gesicht und Hände ausreichen?
Dann frag' ich mich aber, wo ich meinen Vitamin D Mangel her hatte?
-So ein Blödsinn! In unseren Breiten gibt es kaum UV Strahlung im tiefen Winter, Ausnahme: Wolkenloser Sonnenschein bei Schnee und in Höhenlage, aber diese Tage kann man wohl an einer Hand abzählen.
also gebeine oder gerippe oder so. oder a ganzes, und du musst es erstmal rausnehmen, bevor du dich hinlegen kannst. außerdem gibts ab jetzt UV-schutzpflicht für jeden, man darf nur noch verhüllt durch die gegend gehn.
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