US-Defizit erreicht im Februar 220 Milliarden

10. März 2010 21:10

Neuer Rekordwert - Steigerung von 14 Prozent gegenüber Vorjahresmonat - Über 1,5 Billionen für das gesamte Haushaltsjahr erwartet

Washington - Das Defizit im US-Haushalt hat im Februar einen neuen Monatsrekord erreicht. Der Fehlbetrag im abgelaufenen Monat habe bei 220,9 Milliarden Dollar (162 Mrd. Euro) gelegen, teilte das Finanzministerium in Washington am Mittwoch mit. Dies waren 14 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Staatsausgaben stiegen im gleichen Zeitraum um 17 Prozent auf 328,4 Milliarden Dollar; dies war ein neuer Rekord für einen Februar.

Das Weiße Haus erwartet für das gesamte Haushaltsjahr 2009/2010 ein Rekorddefizit von 1,56 Billionen Dollar nach einem Minus von 1,42 Billionen Dollar im vorangegangenen Finanzjahr. (APA)

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Roland Rabe
11.03.2010 23:54
die griechischen Defizitzahlen sind

dagegen schon fast solide. Aber Griechenland hat halt ein paar Nachteile gegenüber den USA:
1) es kann seine Schulden nicht ohne weiteres komplett monetarisieren, so wie das die USA derzeit tun. Außer der FED kauft dzt niemand US Anleihen. Die EZB ist da nicht ganz so "kooperativ".
2) Die Eigentümer des globalen Medienapparates (Nachrichtenagenturen etc) und der Rating-Agenturen sitzen halt in New York und nicht in Athen.

Bergdolm
11.03.2010 22:15
Jetzt haltets endlich die Goschn


Mit euren ständigen Negativberichterstattungen seid ihr die wahren Verhinderer vom Aufschwung. Ihr seid schuld!

Ich verlange das sofortige Verbot des Gebrauches folgender Worte:
Defizit, Rekorddefizit, Verschuldung, Krise, Arbeitslosigkeit, Zwangsversteigerungen, Rezession, double-tip und Weltuntergang

Es gilt die Joke-Vermutung.

gladio
11.03.2010 19:45
Kritsch wird es erst

wenn die Tinte für die Gelddruckmaschinen ausgeht.

Hansi Huber
11.03.2010 18:16
Griechenland

und der Euro soll tatsächlich ein Problem bekommen? Der Dollar müsste dann bereits bei 0,125 Eurocent sein.

upper secret
11.03.2010 16:32
ich glaube schon seit langem an den double-dip,

schön wärs, würde es ein klares "W" werden, d.h. ginge es nach dem zweiten, fast unvermeidbar kommendem einbruch wieder steil nach oben.

wahrscheinlicher ist ein folgendes langjähriges dahinplätschern auf relativ niedrigem niveau.

soamist
 
11.03.2010 15:35

ein bigmac wird in ein paar jahren nicht unter 2-3000 dollar zu bekommen sein.

Barry aus DC
11.03.2010 16:53
wird er dann wenigstens wieder grösser ???

Mostbluzza
11.03.2010 14:29
die letzten optimisten erkennen

das fatale grand finale. selbst roubini, der bisher eine U-förmige entwicklung unterstützte muss es einsehen: double dip.
und die statistik, der bisher einzige und jetzt letzte freund der usa, ist auch enttarnt:

...Trotz der Tatsache, dass das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2009 auf eine Jahresrate von 5,9% nach oben revidiert wurde, leitete sich der höchste Anteil dieses Wachstums in Höhe von rund 3,9 Prozent aus den anhaltenden Lageraufbauten der Unternehmen ab.

„Mit Erreichen des maximalen konjunkturpolitischen Anreizes in der zweiten Jahreshälfte 2009, wuchsen die Endverkäufe mit einer furchterregenden durchschnittlichen Rate von nur 1,8 Prozent”, erklärte Roubini.

http://www.infokriegernews.de/wordpress/2010/

p c2
11.03.2010 18:10

roubini ist ein schwachkopf.

wenn wir uns dann bereits in einem L befinden wird er dann auch genau das "prognostizieren".

dieser blödmann ist übrigens recht eng befreundet mit geither+co. - oh wunder....

seapoint
11.03.2010 13:26

Das Vertrauen der Finanzmärkte in die amerikanische Wirtschaftspolitik scheint nicht enden zu wollen.

gernot holokok
11.03.2010 11:25
Geld Druckmaschinen laufen auf Hochtouren

Dirty_Harry
11.03.2010 12:52


Offensichtlich ist Simbabwe das Vorbild.

Walter Tiefenthaler
11.03.2010 13:23
im westen...

...gibt es aber mehr mugabes und keine hoffnung auf besserung...

Peter T
11.03.2010 09:42
Kopfrechnen

also
Ausgaben: 328 Mrd
davon Defizit: 220 Mrd.
d.h. Steuereinnahmen: 108 Mrd.
d.h. die Ausgaben sind 3mal so hoch wie die Einnahmen
na dann Gute Nacht

käptn iglo's rache
11.03.2010 11:48
unglaublich, aber wahr.

wer glaubt da noch an aufschwung oder erholung? es muss in der katastrophe enden: zahlungsunfähigkeit der USA und durch den Domino-Effekt der ganzen globalisierten Welt. Alle gleichzeitig. Kompletter Stillstand der Wirtschaft in allen globalisierten Ländern. Stillstand der globalisierten Arbeitsteilung. Keine Importe mehr möglich. Nahrungsmittel-Knappheit in vielen Regionen der Welt etc.

Sehe ich zu schwarz?

Peter T
11.03.2010 13:16

Gut schaut's sicher nicht aus.
Aber zwischen "Alles Paletti" und Weltuntergang gibt's noch ein paar Zwischentöne.
Der Vorteil der USA ist jedenfalls daß sie nicht in Fremdwährung verschuldet sind wodurch die Option "Inflation" offen bleibt. Das würde aber auch nicht lustig.

käptn iglo's rache
11.03.2010 13:48
anders formuliert:

sehen Sie auswege aus dem dilemma? kann man sich der entschuldung, die zwingend kommen muss, irgendwie entziehen ausser mit der hortung von edelmetallen?

Peter T
11.03.2010 14:13

Gute Frage. Der defensive Klassiker ist, in Dinge zu investieren die die eigenen, zukünftigen Fixkosten reduzieren. Eigenes Haus / Wohnung. Thermische Sanierung / neue Heizung etc.
Die andere Möglichkeit ist, seinen angeborenen Sparzwang kritisch zu hinterfragen, und sich lieber jetzt was zu gönnen als zu warten bis das Geld nix mehr wert ist. Billiger wird's nimmer....

blubblub
12.03.2010 08:09

Das ist der richtige Weg.
Es ist langsam ein Umdenken in richtung Selbstversorgung notwendig.
Wer kann sollte sein Gemüse aus seinem eigenen Garten essen. Die Milch beim Bauern holen und das Fleisch beim Metzger. Nicht alles bei Billa.
So fördert man auch die Regionalwirtschaft in seiner unmittelbaren Umgebung und Beziehungen.
Sollte es wirklich einmal zu einer gröberen Krise kommen, kommt man so leichter durch.

Barry aus DC
11.03.2010 09:00
Das ganze erinnert an den Film "Wag the dog"

Griechenland dient zur Ablenkung....

Billy the Mountain
11.03.2010 13:34

Welcher B3 - Bomber?

;)

Schilcherfreund
11.03.2010 11:39
Mit Ben Bernanke als Frank Shoe?

lessismore
11.03.2010 00:58

Die Geschichte fängt -- immer! -- damit an, daß der Staat zunächst einmal Geld ausgibt. Dann kassiert er es wieder ein, aber nicht ganz. Die Folge sind sog. private Ersparnisse. Huch.

also dann ...
11.03.2010 02:00
hmhmh ... die geschichte beginnt (bewusst geplant vom "geld-adel"...)

damit, dass das korrupte papiergeld-system...
über private zentralbanken (FED)
- vor allem aber den geschäfts- und schattenban-ken, wo ja 98 % der geldschöpfung "passiert" -
eine immense verschuldung (zulasten d. steuerzahler)
cre-iert wird - und sich weniger als 1 % der bevölkerung dabei IMMENS b e r e i c h e r t.

die reichen...
veranlagen sodann ihre "sozialisierten gewinne"
in real-werte wie z.b. immobilien, gold + rohstoffquellen !
den armen...
werden alle vermögenswerte (durch st.erhöhungen mit exekutions-titel) entzogen, wobei die kunst darin besteht, immer
am grad der sozialen UNRUHEN vorbeizuschiffen !
d a f ü r bedarf es einer mainstream-journaille...,
die man mit ein paar "zuckerln" gefügig macht !
ENDE .

lessismore
11.03.2010 04:49

Das Papiergeldsystem ist so korrupt wie die politischen Verhältnisse; von diesen hängt auch ab, wieviel Macht der Geldadel hat (und ob es überhaupt einen gibt; Roosevelt hat ihn für Jahrzehnte kaltgestellt, leider nicht abgeschafft ...).

Wie dem auch sei, Staatsausgaben sind die Art von Geldschöpfung, die nicht (notwendig) mit Schulden einhergeht. Darauf möchte ich hingewiesen haben!

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