Habsburg-Lothringen

"Ich fühle mich ausgegrenzt"

10. März 2010, 18:07
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    foto: apa/neubauer

    "Ich fühle mich vom Staatsfunk ORF ausgegrenzt. In Wien gibt es schon das Gerücht, dass ich gar nicht antrete" , sagte Habsburg-Lothringen zum STANDARD.

Wahl-Außenseiter klagen über geringe Aufmerksamkeit

Klagenfurt/Wien - Ulrich Habsburg-Lothringen ist verärgert. Ziemlich sogar. Der Nachkomme der ehemaligen Kaiserfamilie fühlt sich in seiner Kandidatur für das Präsidentenamt "massiv behindert". "Das habe ich bereits den Wahlbeobachtern der OSZE, die schon in Österreich waren, mitgeteilt" , sagte Lothringen am Mittwoch im Gespräch mit dem STANDARD.

"Ich fühle mich vom Staatsfunk ORF ausgegrenzt. In Wien gibt es schon das Gerücht, dass ich gar nicht antrete", sagte Habsburg-Lothringen. Mitnichten. Er werde "sehr wohl" versuchen anzutreten, ob er die notwendigen Unterschriften beibringen könne, stehe aber auf einem anderen Blatt. Wegen seiner relativ geringen Bekanntheit und mangelnder finanzieller Ressourcen ("Ich hab 1500 Euro Pension") sei es eben "sehr, sehr schwer". Was er aber heute schon versprechen wolle: Habsburg-Lothringen werde die Wahl beeinspruchen. Denn letztlich gehe es ihm mit der Kandidatur darum, das passive Wahlrecht für Angehörige des Hauses Habsburg durchzusetzen.

Mit mangelnder österreichweiter Bekanntheit haben auch August Raggam und Martin Wabl zu kämpfen. Der steirische Umwelttechniker und Unternehmer (Biomasse-Betrieb) Raggam wird vom ehemaligen Journalisten Peter Schneider ins Spiel gebracht.

Politischer Stammtisch

Raggam ist sozusagen das Ergebnis eines Brainstormings des "politischen Stammtisches" im Wiener Mohrenwirt. Raggam habe sich als "bürgerliches Angebot" bereiterklärt, stelle aber ein repräsentatives Komitee als Bedingung. Daran werde noch gearbeitet.

Ex-Richter und "Natascha-Kampusch-Rechercheur" Martin Wabl - er trat schon einmal an - beklagt, dass "jetzt alles von der Causa Rosenkranz überschattet wird". Wabl: "Wir Außenseiter kommen da überhaupt nicht mehr vor." (Walter Müller, DER STANDARD, Printausgabe, 11.3.2010)

 

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 34
1 2
blumenpfad
00
20.3.2010, 15:04
X

schrecklich wie diese alten "gruftgestalten", diese vampire und blutsauger immer wieder aus der versenkung hervorkriechen...

ich schau ins land
 
00
13.3.2010, 16:39
herr ullrich von habsburg-lothringen,

es fehlt ihnen nur mehr der kaiserbart.dann werden sie sicher mit 80% der wählerstimmen gewählt.

Philipp Gudenus
 
00
13.3.2010, 18:44
Herr Ulrich Habsburg - “Kaiserbart”

Jener hiess von Oesterreich - dieser Habsburg. Letzterer mit des anderen Bart soll - bei Kaisers Bart - Prozente bringen?

para-Celsus
00
15.3.2010, 12:12
Seine Kaiserliche Majestät Seliger Karl I von Öst'reich

trugen einen Bart? Höchstens ein Bartel.

Philipp Gudenus
 
00
15.3.2010, 13:16
Eine bekannte Majestät,

sehr wohl, aber Dritte üben sich allzugerne in Silbenstecherei

Wien76
12
11.3.2010, 14:31
Dieser Mann ist sicherlich vernünftiger

als so mancher Andere !

Dirty Sanchez
 
63
11.3.2010, 09:31
Ebenso ausgegrenzt

wie die Millionen von Menschen, die unter der Knute Ihrer Altvorderen ausgegrenzt waren, weil sie nicht adeliger Herkunft waren? Meinen Sie diese Art von Ausgrenzung, Herr Habsburg-Lothringen? Oder eher die "ich mag diesen Verein nicht, aber justament weil ich da nicht dabei sein darf, will ich dabei sein"-Ausgrenzung?

Es grüßt Sie

Dirty Sanchez, esq.

derPolizist
00
12.3.2010, 14:23

ach so, sie sind für Sippenhaftung, dass können sie auch kürzer schreiben...

Welchen "Verein" mag er nicht? Zur Info, UHL ist/war Gemeinderatsmitglied der Grünen...

Philipp Gudenus
 
10
11.3.2010, 10:25
unter der Knute der Altvorderen

Dirty spricht erbliche Knechtschaft im umgekehrten Sinne an.

Altvorderer ward aussereehelich geboren, folglich gibt es Unterbrechung. Genügend diskurtiert worden.

Altvordere haben daher im Falle Ulrich nicht einmal ignoriert zu werden.

(Vor 200 Jahren ward eine “Altvordere” - Wort nicht aus einem's Sprachschatz - aus “Liaison” eines regierenden Fürsten und einem Strassenmädchen geboren. Davon kann im Jahre 2010 nichts an Positives noch an Negatives abgeleitet, abgebissen werden; keine Salami)

Yes we try
12
10.3.2010, 23:23
Oje, ein Habnichtsburger!

Philipp Gudenus
 
00
11.3.2010, 07:52
Hab'nichtsbürger, wohl gemeint

Kann nur Kommentar etwa eines Advokaten sein, der seines Klienten's Konto nicht plündern kann, der daher jemand in Verfahrenshilfe vertritt, hier Scheinhandlungen nur setzt

Karl Heiden
01
10.3.2010, 23:42

Schnell eine Kollekte für den Gang zum VfGH, denn der ist anwaltspflichtig. Oder macht's Herr Vouk gratis?

Philipp Gudenus
 
00
11.3.2010, 11:47
anwaltspflichtig,

der Kerl ist in Verfahrenshilfe kostenlos; allerdings strengt Advokat sich nicht an. So rächt er sich.

Karl Heiden
01
11.3.2010, 00:07

Lese soeben, dass die NGO's auf eine Ausweitung der Spendenabsatzbarkeit pochen, z.B. auch zugunsten des Artenschutzes. Na, also ...

Philipp Gudenus
 
00
13.3.2010, 13:21
Artenschutz

kommt daduch zustande, indem Karl vor der Kirchentür hierfür sammelt

linx
11
10.3.2010, 22:32
der ärmste.

Philipp Gudenus
 
10
10.3.2010, 23:18
ärmste,

das trifft jdenfalls auf poster zu, selbst wenn dieser reich, jung und bei bester Gesundheit ist.

Armselig ist jedenfalls die bevorstehende Wahl;

wie auch die nicht gerade unparteiische Haltung des Standard.

Gott sei Dank lebt man in Frankreich.

Langsam ist man überdies der jüngste Emigrant.

Philipp Gudenus
 
21
10.3.2010, 20:15
Nachkomme der ehemaligen Kaiserfamilie,

das ist man bald, und zwar so dass man eine capacitas succedendi hat.

Jedoch dieses capacitas hat Ulrich nicht.

Also ...

Und das wird von der Journalistik nicht aufgezeigt. Zu Unrecht wird Ulrich dem Kaiser- und Königshause zugezählt!

karlFranz
00
11.3.2010, 10:27

Diese capacitas ist Dr. Ulrich nicht eigen.
Daher soll er kandidieren dürfen, wenn er die Unterstützungsautogramme schafft.

Philipp Gudenus
 
00
11.3.2010, 14:46
capacitas succedendi,

es könnt' aber sein, dass die Republik, das PT Publicum in ihm einen Kaiser sieht - noch dazu wo immer mehr Wir sind Kaiser herrscht. Damit hat man Möglichkeit jedermann auszugrenzen; somit auch Heinz Fscher. Des letzteren Vergangenheit zählt nicht, die Zukunft und die damit in etwa zu erwartenden Befürchtungen.

Es halt also zu heissen: WIR - ausser ich - SIND Kaiser. Vorsichtshalber.

karlFranz
00
11.3.2010, 22:56
Gang zu den Höchstgerichten und noch höher hinaus ist juridisch möglich!

Herr Graf!

Philipp Gudenus
 
01
12.3.2010, 15:46
... möglich ...

der Gang wär' interessant!

karlFranz
00
12.3.2010, 19:59

Freuen wir uns darauf!

ad vocem
47
10.3.2010, 19:08
"Ich fühle mich ausgegrenzt"

*snief*

NA HEUL DOCH!

derPolizist
00
12.3.2010, 14:25

so spricht ein echter Demokrat...

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