US-Gesetzesentwurf

Shell stoppt Benzinlieferungen an den Iran

10. März 2010 16:52

Amsterdam - Der Ölkonzern Shell hat seine Benzinlieferungen an den Iran gestoppt. "Wir verkaufen derzeit kein Benzin an den Iran", erklärte am Mittwoch ein Unternehmenssprecher in Den Haag. Wann der Lieferstopp verhängt wurde und ob er mit den politischen Forderungen nach schärferen Sanktionen gegen Teheran zusammenhängt, wollte der Sprecher nicht sagen.

Medienberichten zufolge haben auch die niederländisch-schweizerische Vitol Holding, die niederländische Ölhandelsfirma Trafigura und der Schweizer Rohstoffkonzern Glencore International den Verkauf von Benzin an den Iran eingestellt.

In den USA wird derzeit über einen Gesetzentwurf debattiert, mit dem der Zugang zum US-Markt für Firmen gesperrt werden soll, die dem Iran raffinierte Ölprodukte liefern. Der Iran ist zwar ein bedeutender Rohölproduzent, hat aber nicht genug Kapazitäten, es selbst zu Produkten wie Benzin zu verarbeiten. (APA/apn)

Faribors Marktanner
10.03.2010 21:48
Shell stoppt Benzinlieferungen an den Iran

Vielleicht, weil Iran kein Benzin mehr von denen kauft? kann das sein?

Subversive Revolte
20.03.2010 17:03

Der Iran hat während des, von den USA und UDSSR angezetellten Krieges gegen den Irak einen Großteil seiner Kapazitäten zur Herstellung von raffinierten Ölprodukten eingebüßt. Das Regime in Tehran ist auf die Importe angewiesen.

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