2009/10

Schinko mit Umsatzrückgang

10. März 2010 16:03

Linz - Der oberösterreichische Schaltschrank- und Gehäuseproduzent Schinko mit Sitz in Neumarkt im Mühlkreis (Bezirk Freistadt) musste 2009/10 (per Ende Jänner) einen Umsatzrückgang um 35 Prozent auf rund 7,6 Mio. Euro hinnehmen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) sei negativ gewesen, der Cash-Flow positiv, berichtete Geschäftsführer Michael Schinko am Mittwoch. Konkrete Zahlen wollte er nicht nennen. Für 2010/11 rechnet der Firmenchef mit einem Anstieg der Erlöse um 7,5 Prozent und einem ausgeglichenen Ergebnis.

Die Kunden kämen zum überwiegenden Teil aus dem Maschinenbau, in dem Bereich habe es im Krisenjahr Umsatzeinbrüche von bis zu 50 Prozent gegeben, so Schinko zu den Einbußen. Diese haben auch zu Einschnitten beim Personal geführt: Das Unternehmen musste sich von 22 Mitarbeitern trennen.

Im September habe man den Boden erreicht, seitdem gehe es ganz leicht aufwärts, berichtete der Geschäftsführer, der für 2010 "vorsichtig optimistisch" ist. Aktuell werden 97 Personen, darunter 16 Lehrlinge, beschäftigt. Bis Jahresende könnte sich der Personalstand laut Schinko noch auf knapp über 100 erhöhen. Das 1990 gegründete Unternehmen verfügt über einen Exportanteil von 75 Prozent. (APA)

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