Gelungener Auftritt bei Jay Leno - und Jimmy Kimmel zeigt die BBC-Videoparodie "Der Humpink", mittlerweile auch auf Youtube
Wien - Den hemdsärmeligen Lobpreisungen von Talkshow-Host David Letterman hatte er sich höflich, aber bestimmt entwunden (mehr dazu hier), und als angenehm wurde sein Bemühen um eine weniger formelhafte denn persönliche Note bei der Oscar-Dankesrede registriert. Mit weiteren gelungenen Auftritten bekräftigte Christoph Waltz seine postive Resonanz bei amerikanischen Zeitungen und TV-Sendern.
So konnte Talkshow-Host Jimmy Kimmel eine Videoparodie namens "Der Humpink" veröffentlichen, die via YouTube schnell ihre Kreise zog. Darin persifliert Waltz das im Web kursierende "Trololo"-Video des russischen Baritons Eduard Khil und spricht zwischendurch über den "Humpink", als der er im braunen 70er-Jahre-Anzug Sex mit einem Lampenschirm, einem Telefon und einer Ukulele andeutet - Operettenroutinen werden in diesem BBC-Kleinod ebenso auf die Schaufel genommen wie prätentiöse Schauspieler-Interviews.
Auch bei Jay Leno wurde Waltz mit lautem Johlen und viel Applaus begrüßt - und hatte dort unter anderem einen jungen Tiger und einen Babyleoparden zu streicheln. Von den Oscar-Feierlichkeiten habe er sich noch nicht erholt, gab der Wiener zu, der den Partyreigen mit Quentin Tarantino begonnen und bei Madonna ausklingen habe lassen. Verehrung äußerte Waltz in dem Gespräch für die US-Kollegen Morgan Freeman, Robin Williams und Jodie Foster - und überzeugte insgesamt erneut mit humorvoller Gelassenheit. (APA/red)