Telekom-Betriebsrat

Management ignoriert interne Bewerbungen

10. März 2010 14:16

In der Telekom Austria geht's heiß her: Der Vorstand spricht von kaum Interesse an offenen Stellen, der Betriebsrat kontert

Wien - Wollen sich freigestellte Mitarbeiter der Telekom Austria nicht um andere Jobs innerhalb des Konzerns bewerben oder werden ihre Bewerbungen ignoriert? Darüber gehen die Meinungen von Management und Betriebsrat auseinander. Nachdem Telekom-Chef Hannes Ametsreiter gestern, Dienstag erklärt hatte (wir haben berichtet), es gebe 887 Mitarbeiter, die ihn ihrem Bereich nicht eingesetzt und auch nicht gekündigt werden können, während es kaum internes Interesse an den 600 offenen Stellen gebe, konterte heute der oberste Personalvertreter Markus Hinker.

"Dass der Vorstand jetzt auch noch beklagt, dass sich die Mitarbeiter nicht auf offene Posten bewerben würden, ist die Höhe. Das Management hat Bewerbungen von freigestellten Kolleginnen und Kollegen nachweislich ignoriert. Zum Teil haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht einmal eine Antwort auf ihre Bewerbung erhalten", kritisierte Hinker. Mittlerweile müsste die Telekom angesichts der vielen ausgelagerten Tätigkeiten und der zahlreichen Überstunden, die sich inzwischen in der Technik anhäuften, nicht einmal mehr neue Geschäftsfelder erschließen, um alle Mitarbeiter zu beschäftigen. "Jetzt auch noch Technikern vorzuwerfen, dass sie sich nicht ins Call Center setzen, ist das Gegenteil von einer Lösung", hieß es. (APA)

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10 Postings
Ava Tar
10.03.2010 23:51
Glaubwürdig

hatte nie irgendwo einen derart schrägen Eindruck vom HR-Management wie in der TA

Falls die TA noch "Plätze für Postler" sucht => Bundesmuseen

Wenn man zB im Kunsthistorischen zuschaut, wie sich Amerikaner und Japaner, die für Wien im Schnitt 3 Tage Zeit haben, sich in einer Schlange vom Kartenschalter bis zurück zur Eingangstür (ca. 40 Personen) die Füße in den Bauch stehen, weil der einzige diensthabende Kartenbändiger im Tempo einer querschnittgelähmten Schnecke arbeitet ...

solche Touristen erzählen ihre Erlebnisse daheim weiter, das ist der Österreich-Werbung ja wohl klar ?

Profis wohin man schaut.

Mathias
 
26.03.2010 21:13
managment by idiots

was will man mehr?

Stinkefinger für Pröll
10.03.2010 20:28
damit fördergelder fließen

muß die telekom vorgauckeln es wären arbeitsplätze frei...
ist doch jedes jahr das gleiche.

leonidis
10.03.2010 18:50
"Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter"

dass der Privilegien-Betriebsratskaiser Leuten, die seit Jahren tagein tagaus bei vollen Bezügen spazierengehen als MIT-arbeiterinnen und MIT-arbeiter bezeichnet ist schon dreist.

Elfmeter
10.03.2010 18:47
Die freigestellten werden ziemlich sicher die Reißer sein,....

.... die die TeleKom nach vorne katapultieren. Wird schon seine Gründe haben, warum man von diesen Leuten Abstand nimmt.

Tullner Liebe
10.03.2010 19:19

Ja, sie sind über 50 Jahre alt....
Das reicht dort schon für die Freisetzung!

stare @ goats
10.03.2010 16:24

Rot: Betriebsräte kümmern sich tatsächlich um alle Mitarbeiter.
Grün: Betriebsräte kümmern sich primär um ihre eigenen Privilegien.

Es wird natürlich Betriebsräte geben die gute Arbeit leisten, aber ich kenne sie nur als Tachinierer und Besitzstandswahrer.

Nee-Chee
11.03.2010 08:02

Rot und grün :-) ich kenne beides.

mundll
10.03.2010 14:42
Als Tankwart bei den Telefonzellen

monoton
10.03.2010 14:32

ist es nicht schon letzte jahr stolz den aktionären und investoren verkündet worden wie die telekom die beamten hinausmobben will?
kaum vorstellbar das dieser brilliante managementplan geändert wurde..

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