"Höchste Provisionen"

AK: Makler informieren oft nur unzureichend

10. März 2010 12:11
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    montage: derstandard.at

    Praktisch alle Makler würden von Mietern die höchst mögliche Provision verlangen, bei Wohnungskäufern wurde in drei Viertel der Fälle die Höchstprovision verrechnet, ergab eine Studie von IFES für die Arbeiterkammer.

Präsident Tumpel: Heimische Wohnungssuchende müssen so tief ins Geldbörsel greifen wie nirgendwo sonst in Europa

Die Arbeiterkammer (AK) kritisiert einmal mehr die aus ihrer Sicht viel zu hohen Maklerprovisionen in Österreich. Laut einer IFES-Erhebung für die AK würden Mieter derzeit durchschnittlich 2.400 Euro, Käufer einer Eigentumswohnung im Schnitt 5.400 Euro Provision an Immobilienmakler bezahlen. 200 Mieter und Wohnungseigentümer, die in den letzten vier Jahren eine Wohnung über Makler gemietet oder gekauft haben, wurden dafür befragt.

"Für die Vermittlung einer Wohnung müssen Mieter und Wohnungssuchende so tief in die Geldbörse greifen wie nirgendwo sonst in Europa", berichtet AK Präsident Herbert Tumpel. "Was bekommen sie dafür? Viel zu oft schlechte, unvollständige Infos. So wird etwa in vielen Fällen den Mietern verschwiegen, ob die verlangte Miete dem Gesetz entspricht oder in welchem Zustand die Wohnung ist."

"Makler halten sich bei Mietern schadlos"

Praktisch alle Makler würden von Mietern die höchst mögliche Provision verlangen, also drei Monatsmieten bei unbefristeten, zwei Monatsmieten bei bis zu drei Jahre befristeten Mietverträgen plus 20 Prozent Umsatzsteuer. Bei den Eigentümern wurde in drei Viertel der Fälle die Höchstprovision verrechnet, nämlich drei Prozent des Kaufpreises plus 20 Prozent Umsatzsteuer.

Jeder zweite befragte Mieter äußerte den Eindruck, dass der Makler in erster Linie die Interessen des Vermieters vertreten habe. "Das Ergebnis entspricht auch den tatsächlichen Marktverhältnissen. Die Vermieter oder Hausverwalter beauftragen die Makler, ihnen einen Mieter zu suchen. Trotzdem zahlen die Hausverwalter/Vermieter in der Regel nichts an den Makler. Die Makler halten sich stattdessen bei den Mietern schadlos. Sie müssen folglich die höchsten Provisionen in Europa zahlen", kritisiert Tumpel (siehe auch Tabellen auf Seite 2).

"Schlecht informiert"

Weiters zeige die AK-Studie, dass Makler Wohnungssuchende oft schlecht informieren würden. "Mieter bekamen zwar in der Regel die Aufgliederung der Miet- und Betriebskosten und den Mietvertragsentwurf", so Tumpel. In 15 Prozent der Fälle sei dies aber nicht der Fall gewesen. Nur sechs von zehn Mietern gaben an, genauere Informationen etwa über den Zustand des Hauses, der Wohnung oder der Einrichtung vom Makler bekommen zu haben.

"Noch viel lückenhafter ist die Informationsweitergabe der Makler an die angehenden Mieter: Über gesetzliche Grundlagen des Mietvertrages informieren nur 36 Prozent. Darüber, ob die Miethöhe dem Gesetz entspricht, informierten nur 24 Prozent. Über allfällige nachteilige Klauseln im Mietvertrag informierten nur 22 Prozent."

"Maklerverordnung rasch ändern"

Käufern einer Eigentumswohnung hätten Makler zwar in den meisten Fällen einen Grundbuchauszug und den Kaufvertragsentwurf vorgelegt. "Aber zwölf Prozent erhielten keinen Grundbuchauszug, 18 Prozent keinen Kaufvertragsentwurf." Jedem fünften Käufer hätten die Makler eine Aufstellung der Bewirtschaftungskosten (etwa Betriebskosten, Rücklagen) verweigert. "35 Prozent der Befragten bekamen vom Makler nicht den Wohnungseigentumsvertrag. Fast jeder Zweite wurde nicht über anstehende Hausreparaturen informiert", so Tumpel.

Die AK fordert den Wirtschaftsminister dazu auf, die Maklerverordnung "rasch zu ändern. Die Maklerprovisonen für Miet- und Eigentumswohnungen müssen gesenkt werden", so Tumpel. Die Provisionsbelastung müsse bei allen Mietwohnungen "zumindest auf deutsches Niveau" gesenkt werden, das sind maximal zwei Nettomonatsmieten (Mieten ohne Hausnebenkosten) für alle Wohnungsmietverträge. Bei Kaufverträgen von Eigentumswohnungen und Eigenheimen sollten die Maklerprovisionen für den Käufer auf zwei Prozent der Kaufsumme beschränkt werden, fordert die AK weiters. Und:
Hausverwalter oder Sub- und Tochterfirmen des Vermieters sollen vom Wohnungssuchenden keine Provisionen verlangen dürfen, "denn es liegt überhaupt keine Vermittlungstätigkeit vor".

Grüner Ellensohn: "Wohnungswechsel kostet ein Vermögen"

Der Stadtrat der Wiener Grünen, David Ellensohn, unterstützt die Forderungen Tumpels und fordert ebenso die Senkung der Maklerprovisionen auf maximal zwei Bruttomonatsmieten. "Die Maklerprovisionen sind in Österreich viel zu hoch und im europäischen Vergleich die teuersten. Ein Wohnungswechsel kostet in Wien mittlerweile ein Vermögen", so Ellensohn.

Zusätzlich fordern die Wiener Grünen Wien die Novellierung des Maklergesetzes und der Immobilienmaklerverordnung. "Es ist nicht einzusehen, warum in Österreich meist beide Seiten - also Vermieter und Mieter - Provision zahlen müssen. Wir fordern, dass nur derjenige Provision zahlt, der das Maklerbüro aktiv beauftragt hat. Alles andere ist Abzocke und nicht nachvollziehbar." Ellensohn weist darauf hin, dass der damalige Wiener Wohnbaustadtrat und heutige Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) einst einen Antrag der Wiener Grünen auf Senkung der Maklerprovisionen, der im Gemeinderat auch mit den Stimmen der SPÖ beschlossen wurde, ausdrücklich unterstützt habe. "Jetzt kann Faymann Nägel mit Köpfen machen und endlich die überteuerten Maklerprovisionen senken. Jetzt sitzt er am Hebel, wir warten seit fünf Jahren darauf, dass seinen Worten endlich Taten folgen", so Ellensohn.

ÖVI weist Kritik scharf zurück

Der Österreichische Verband der Immobilientreuhänder (ÖVI) hingegen wehrt sich "mit aller Vehemenz" gegen die von der Arbeiterkammer aufgestellten Behauptungen. "Der zitierte Vergleich mit den anderen europäischen Ländern ist einfach falsch", so Geschäftsführer Anton Holzapfel, der in den Zahlen der AK den Versuch sieht, "die laufenden Verhandlungen der Sozialpartner in bezug auf die Mieterprovision zu torpedieren".

Die Studie habe gravierende Mängel, weil die unterschiedlichen Geschäftsmodelle in den einzelnen europäischen Ländern nicht berücksichtigt seien. "Oftmals wird die Vermittlung einer Wohnung nämlich von einer Immobilienverwaltung durchgeführt, die im Rahmen eines prozentuellen Anteils an der Miete dann monatlich ein Entgelt erhält."

Die österreichische Gesetzeslage hält Holzapfel für völlig ausreichend. "Das Maklergesetz sichert dem Kunden einen überaus großen Schutz. Wenn der Makler seine Informationspflichten verletzt hat, steht dem Kunden eine Provisionsminderung zu." Mit einer Kürzung der Provision per Gesetz - die das Regierungsprogramm vorsieht - werde "auch die Qualität der Vermittlung und der Kundenbetreuung sinken", warnt Holzapfel. (red)

Weiter zu Seite 2: Tabellen zu Provisionszahlungen von Mietern und Eigentümern

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Kommentar posten
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Laughing-Man
05.07.2010 12:27
der makler

von dem ich heute die wohnung nehme, hatte mir keine unterlagen gezeigt, auf einem schmierzettel hatte er irgendwo die gesamtsummer aufgeschrieben...was kann ich jetzt tun?

Laughing-Man
25.06.2010 21:42
volksbegehren!!!

Immobilienwelt24
 
12.03.2010 10:31
Immobiliewelt24.at sieht sich bestärkt

Ich kann nur sagen: Hut ab AK Österreich. Immobilienwelt24 wurde im Zuge der Provisionsabschaffung per einstweiliger Verfügung untersagt, zu behaupten, dass Maklerprovisionen "zu hoch" sind, in "Österreich am höchsten" oder "generell zu hoch" sind. Des weiteren dürfen wir nichts mehr über die Maklergepflogenheiten äußern......... und dann präsentiert die AK so eine Studie. Das ist doch ein freire Staat:)))

Laughing-Man
08.07.2010 16:00

suche Wohnung!

Eva Goldstern
11.03.2010 15:30

Bin gerade intensiv auf Wohnungssuche, und ich kann nur sagen: zu 90% haarsträubend, was einem da bzgl. Makler unterkommt. Die restlichen 10% scheinen die absolute Ausnahme zu sein.

Wien1
21.03.2010 07:08

Meine Erfahrungen mit Maklern sind enttäuschend. Ich frage mich, was für Vorteile ein Makler bringt? Dafür, dass mir dieser die Wohnung aufsperrt und zeigt wo sich das Klo, Bad und Küche befindet (sorry, das finde ich schon selbst), soll der Mieter 2-3 Monatsmieten Provision zahlen? Das nenne ich Abzocke auf höchstem Niveau - bzw. Fenster öffnen und Geld raus schmeissen. Bis dato hat mir kein einziger Makler weitere Wohnungen anbieten können, wenn ich ihn darum gebeten habe. Es heisst immer nur, wir haben noch andere, passende Wohnungen für sie, jedoch meldet sich nie wieder einer von ihnen. Offensichtlich haben es die Makler nicht notwendig und verdienen gutes Geld, ansonsten wäre er ja interessiert ein Geschäft zu machen.

Wien1
21.03.2010 07:33

Das Maklersystem ist komplett verkehrt. In Wahrheit sollte der Auftraggeber die Provision gänzlich bezahlen, nicht der Mieter. Als Mieter bin ich dem Makler komplett ausgeliefert, wenn ich an bestimmten Wohnungen interessiert bin. Unabhängig von seiner Qualität - dies ist kein freier Wettbewerb, so wie es in anderen Branchen üblich ist.
Meines Erachtens besteht dieses Gewerbe aus 95% Menschen, die schlechte Bildung haben oder in anderen, besseren Berufsbereichen keine Fähigkeiten aufweisen können. Das Maklergewerbe ist eine Auffangstelle für solche, die es beruflich nicht weit bringen. Ich gebe mein Geld lieber einem Obdachlosen als diesem geldgierigen Verein.

Wien1
21.03.2010 07:57

Ein Makler rechtfertigt sich für die vielen gefahrenen leer Kilometer und die vielen Arbeitsstunden, auch in der Freizeit. Da sage ich nur "selberschuld". Denn wenn die Wohnungen, bereits im Vorfeld (Website) der Realität und Wahrheit entsprechend ausgelobt und mit brauchbarem Bildmaterial bestückt wären, würde sich der Makler das meiste gefahrene Leergeld und Freizeiteinsatz sparen. Im Übringen, wer zahlt denn mir das Leergeld und die Freizeit für fehlgeschlagene Wohnungsbesichtigungen?? In den Anzeigen steht stets, wie die Wohnungen top, perfekt, modernst etc. ausgestattet sind. Davon sind die meisten meilenweit entfernt... Deshalb gehört das ganze reformiert um eine gesunde Wettbewerbsstruktur reinzubringen. Die guten werden überleben.

Wien1
21.03.2010 07:20

Ein posting von einem Makler, welcher sich rechtfertigt, wieviel Arbeit, Freizeit und Kilometer im Jahr für die Besichtigung drauf gehen, da kann ich auch nur sagen "Selberschuld". Denn wenn der Beschrieb der Wohnungen realitätsgetreu und der Wahrheit entsprechend dokumentiert und brauchbares Bildmaterial zur Verfügung stehen würde, so würden sich die meisten das leer Kilometer Geld sparen. In dem Fall nicht nur der Makler, sondern auch der potentielle Mieter. Wer zahlt mir die Leerkilometer und Freizeit für die missfallene Wohnungsbesichtigung?? Weil in den Anzeigen steht eben immer nur, dass die Wohnungen super, top, modernst, gehoben etc. sind. Davon sind die meisten weit entfernt.

waltendorf
11.03.2010 14:32
bessere ausbildung nötig

makler sollten eine matura, besser noch eine akademische ausbildung, vorweisen müssen, dann würde die beratungsqualität niveau haben.
so kann prinzipiell jeder als makler beginnen!

das sich aber gerade die ak ("kammer für rote parteigünstlinge") darüber mokiert mit ihrem präsidenten tumpel und nicht zb der sehr geschätzte vki ist mehr als seltsam. diese herrschaften der ak sollten besser zuerst in der eigenen stube kehren und dort einmal mit dem ausmisten ihrer privilegien beginnen

Das Liebenswürdige Scheusal
 
11.03.2010 17:46
Ein ganz ei kluger.

Wer finanziert denn das vki?

unterschichtskind auf dem weg nach oben
11.03.2010 14:26

Ich bin ja derzeit auf Wohnungssuche und es ist frustrierend. Nicht nur, dass die meisten Wohnungen nur via. Makler zu bekommen sind, sondern dass die Wohnungen zum Teil eine Frechheit sind. Da kann man sich Löcher ansehen zu ~10€/m2 und mehr. Aber sogar auf der ÖH-Seite sind die privaten Anbieter zum Teil teurer als Wohnungen vom Makler.
Heute meinte ein Makler, dass der Vertrag 3Jahre befristet ist und ich trotzdem 3MM Provision zahlen soll. Da der Vertrag auf 3Jahre und EINEN Tag abgeschlossen wird. Wobei er meinte, dass man über die Umsatzsteuer reden könnte. Ein Witz.

liebes oesterreich
26.08.2010 02:16

Ich würde auf das Angebot des Maklers einsteigen und auf die MEHRWERTSTEUER verzichten, im nachhinein würde ich ihn beim Finazamt aber wegen Steuerbetrug anzeigen - Abgabenpflichtig ist der Dienstleistungsanbieter

Chocoholic
11.03.2010 21:48
Richtig. Unverschaemt, da werden Wohnungen zum Marktwertpreis vermietet! Unglaublich!

10 Euro und dann im Hotelstatus 5 Sterne wohnen wollen geht halt nicht im privaten Markt...

unterschichtskind auf dem weg nach oben
12.03.2010 08:26

ha ha. Marktpreis, das beste Argument um Löcher zu vermieten. Ich bin bereit für Qualität zu zahlen, aber wo keine Qualität, da auch keine Bereitschaft.

Chocoholic
12.03.2010 18:44
Es steht Ihnen frei, selbst eine Wohnung zu kaufen, und die dann

vermieten, wenn es so viel Geld bringt, sollte das doch fuer Sie kein Problem sein.

Eigentumspreise von ca. 1500-2000 Euro pro m2 Kaufpreis netto (plus 20% Zusatzkosten, plus 1000 Euro fuer die Neurenovierung), und das soll dann um 4 Euro pro Monat vermietet werden? Das kann sich doch jeder auf einer Hand ausrechnen, dass sich das nicht rentieren kann!

Sie wollen fuer Qualitaet zahlen? Na sicher, aber sicher nicht mehr als der Richtwertzins es vorgibt, oder? Da gibt es mehrere wie Sie, die glauben, mit dem Richtwertzins ein Anspruch auf beste Lage, beste Ausstattung zu haben.

unterschichtskind auf dem weg nach oben
16.03.2010 08:41

die meisten Wohnungen sind nur den Richtwert wert. und das ist eine Tatsache und der Marktwert ist die billigste Ausrede seit es Ausreden gibt.

Chocoholic
28.04.2010 17:57
Dann schauen Sie sich doch einmal den Kaufwert dieser angeblich so lausigen Wohnungen an.

Wenn die tatsaechlich nur so wenig Miete Wert waeren, vor allem in geringeren Kategorien, wie kommt es dann, dass ein Loch mit 30 m2, wo sogar der Fussboden erneuert werden muss, wo KEINERLEI WC, Dusche oder Waschbecken, geschweige denn sonstige Notwendigkeiten vorhanden sind, mindestens 1500 Euro plus 20% Kaufnebenkosten kostet? Und das soll dann um 1 euro nichts vermietet werden, nachdem man bei der Renovierung der notwendigsten Dinge mindestens noch einmal 500-1000 Euro pro m2 hineingesteckt hat, nur weil das Klo vielleicht am Gang ist oder keine Badewanne und kein eigenes Klozimmer vorhanden ist? Denken Sie doch einmal nach, bevor Sie hier Bloedsinn posten.

Laughing-Man
25.06.2010 21:21
haha

die jammernden vermieter sollen ihre wohnungen einfach verkaufen und das geld besser anlegen.

fannyfein
14.03.2010 12:34
zahlt sich auf jedenfall aus

bruttoverkaufspreis: 2900/m2
nettomiete: 8€/m2 (für top ausstattung+terasse!)
=> jährliche rendite ca. 4,5%

Imobilien sind eben anlagen und da dauerts halt länger bis der gewinn spürbar wird. wenn sie schneller geld verdienen wollen müssen Sie halt arbeiten...

Chocoholic
28.04.2010 18:02
PS: Die 20%igen Kaufnebenkosten, die Instandhaltungskosten und anderes haben Sie

wohl geflissentlich unter den Teppich fallen lassen. Und von 8 Euro netto Miete traeumen die Altbauvermieter. Da gibts nichts ueber 4,70 selbst fuer die beste Top A Kategorie. Das rechnen Sie mir nun noch einmal mit dem m2 Preis von 2000 plus 400 Euro Kaufkosten vor. Da wirds dann gleich ganz anders die jaehrliche Rendite. Selbst Schuld, wenn sich die Immobilienfirmen dann das Geld von woanders herholen muessen, z.B. im Neubau oder Dachgeschosswohnungen oder ueberhaupt mit Abzocktechniken.

Chocoholic
28.04.2010 18:00
GEWINN??????

Ich darf Sie beruhigen, die meisten koennen von Gewinn nur traeumen. Sie sind halt besonders altklug und glauben, dass die Wohnungen heute so billig zu kaufen sind? Warum kaufen Sie dann keine und investieren selbst einmal, damit Sie lernen, was es eigentlich tatsaechlich kostet, eine Wohnung zu kaufen, zu erhalten und die Nebenkosten auch noch zu tragen. Ich durfte meinem Mieter, den ich Gott seis gedankt nur befristet mieten liess, weil ich nicht wusste, ob ich nicht doch selbst einziehen werde, 7000 Euro zahlen muessen, damit er drin wohnt. Keine Sorge: ohne Arbeit waere ich ein Sozialfall geworden. Denn Rueckzahlung kam auch noch dazu, und die 20%igen Kaufkosten. Ihr habt die Loecher verdient, die vermietet werden.

Laughing-Man
25.06.2010 21:23
dann leg doch dein vertrotteltes geld doch wo anders an

Eva Goldstern
11.03.2010 15:37

Mir geht es zur Zeit genauso: Die Makler minderwertig, die oft Wohnungen ebenso, Mietpreise und Gebühren aber top.

europa fassen
11.03.2010 14:15
So ziemlich die unnötigsten Läuse im Pelz des Wohnungsmarktes

Ich habe noch keinen Immobilienmakler erlebt, der mich nicht über's Ohr hauen wollte. Am ärgsten waren die, die sich am seriösten gaben.

Und wenn ich dann lese "...die Makler haben soo viele Leertermine...", dann rechnen wir mal nach.

Bei einem billigen Haus (200.000,-) kommen 6.000,- EUR. Provision raus. Das ist der Bruttogehalt für 3 Monate bei einem ähnlich ausgebildeten Normalbürger. Wenn ein Makler also vier solche Häuser im Jahr verkauft, hat er dasselbe, wie der Normalbürger, der auch jeden Tag in die Arbeit fahren muss.

Einen Tipp für "notleidende" Makler: Sparen Sie doch mal beim Auto. Es muss nicht immer der protzige dunkle Benz oder dicke dunkelblaue BMW sein....

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