Laden und kommunizieren

10. März 2010, 18:00
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    foto: siemens

    Über das Ladekabel kommt nicht nur Strom sondern auch Information für Energieversorger und die Abrechnung.

Die Elektroautos der Zukunft werden über das Ladekabel nicht nur Strom beziehen sondern auch wichtige Informationen mit dem Energieversorger austauschen

Ob der Umstieg auf Elektromobilität gelingt, hängt von der Lösung vieler Detailfragen ab. Wenn schon in einigen Jahren weltweit mehr als eine Million Elektroautos unterwegs sein sollen, werden in Ballungsgebieten Tausende Aufladestationen gebraucht. Eine Möglichkeit, dies kostengünstig umzusetzen, ist die Verbindung einer zentralen Kontrollstation mit mehreren preiswerteren Ladesatelliten. Ein solches System, in dem eine zentrale Bezahlstation den gewünschten Ladesatelliten freigibt, an dem dann Strom "getankt" werden kann, wird beim Genfer Autosalon von Siemens gezeigt. Die Informationen werden etwa zur Abrechnung mit dem Energieanbieter an einen Computer in einer Leitstelle weitergegeben. 

Information für Smart Grids

Wenn der Ladestecker eingesteckt wird, sollen Elektrofahrzeuge am besten sofort mit der Ladestation kommunizieren können. Dazu werden Komponenten, die heute unterschiedliche Kommunikationsprotokolle verwenden, miteinander vernetzt: das Energie- und Bordnetz des Autos, Verkehrsinformationssysteme oder die Kontodatenverwaltung von Stromkunden. Energieversorger sind dadurch in der Lage, den Energiebedarf mit der Energieverfügbarkeit besser abzugleichen. So behält das intelligente Stromnetz der Zukunft den Überblick, wie viel Strom aus welchen Quellen erzeugt und verbraucht wird. Elektrofahrzeuge können zum Beispiel bevorzugt überschüssigen Strom aus Windenergie konsumieren, für den es anderswo gerade keinen Verbraucher gibt. Teil der Kommunikation, die zwischen Ladesäule und Auto per Funk oder direkt über das Ladekabel via Powerline ablaufen kann, ist auch der Bezahlvorgang.

 

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thare
00
12.3.2010, 14:39
Man

kann aber dann natürlich auch gleich den strom der aus der autoladestation kommt höher besteuern. Wer glaubt dass elektroautos auf lange sicht billiger würden als benziner, der irrt gewaltig. Es wird sich weder der staat noch die e-industrie um das zusätzliche körberlgeld bringen lassen.

immer am Stand(ard)
00
11.3.2010, 08:57

Die Grundidee ist ja nicht schlecht, aber meiner Meinung nach sollte die "Erstausrüstung" des Strom-Tankstellennetzes einfacher ausfallen bis die Einnahmen es wieder erlauben zu investieren und zu verfeinern.
Es macht keinen Sinn wenn der Strom dann anstatt weniger Cent zu Hause an der Tanke einen Euro kostet, nur weil die Geräte so teuer sind.

Mulla Nasrudin
00
10.3.2010, 21:29

Toller Ersatz für Section-Control! Die ASFINAG misst einfach die Zeit von Tankstelle zu Tankstelle (ohnehin so alle 100km), und wenn einer zu schnell war, kriegt er keinen Strom mehr, und wird noch direkt an der Tankstelle gestellt.
(duck und weg!)

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