US-Anklage gegen Terroristin

"JihadJane" rekrutierte für "Heiligen Krieg"

10. März 2010 08:05

Colleen LaRose sollte auf Befehl von unbekannter Seite schwedischen Cartoonisten ermorden

Washington - Geheimdienste haben wahrscheinlich einen Mordanschlag auf einen skandinavischen Mohammed-Karikaturisten verhindert: Die US-Justiz hat eine Amerikanerin wegen des Versuchs angeklagt, im Internet Kämpfer für den islamischen "Heiligen Krieg" zu rekrutieren. Darüber hinaus soll die Verdächtige Pläne gehabt haben, den schwedischen Künstler Lars Vilks zu ermorden.

Colleen LaRose aus dem US-Staat Pennsylvania habe mit fünf über den Erdball verstreuten Komplizen Männer für Terroranschläge in Europa und Südasien angeworben, teilte das US-Justizministerium am Dienstag (Ortszeit) mit. Sie ist seit ihrer Rückkehr im letztem Oktober in Haft.

Daneben hätten sie Frauen rekrutiert, die mit unverdächtigen Pässen in Europa umherreisen und den "Jihad" unterstützen könnten. LaRose, die auch als "Fatima LaRose" und "JihadJane" bekannt sei, müsse im Falle eine Verurteilung mit lebenslanger Haft rechnen, hieß es weiter.

Mord an schwedischen Zeichner geplant

Die 1963 geborene Frau habe einen "direkten Befehl" erhalten, den schwedischen Künstler Lars Vilks in seiner Heimat zu ermorden. Wie der Rundfunksender SR am Mittwoch in Stockholm meldete, soll sie den Zeichner nach Erkenntnissen der Justizbehörden in den USA ausspioniert haben.

Damit solle "die ganze Welt der Ungläubigen" das Fürchten gelehrt werden, hieß es in der Mitteilung, allerdings ohne näher zu erwähnen, wer den Befehl erteilte. LaRose sei daraufhin nach Europa gereist und habe das potenzielle Opfer über das Internet ausgekundschaftet, "mit dem Ziel, die Aufgabe zu Ende zu bringen."

Der Schwede hatte 2007 eine Zeichnung des Religionsstifters Mohammed als Hund veröffentlicht. Vilks sagte im Rundfunk, er lasse sich durch die Drohungen nicht einschüchtern. Er will in seinem Haus in Südschweden mit allgemein bekannter Adresse wohnen bleiben.

Mohammed-Zeichnung wiederveröffentlicht

Schwedische Tageszeitungen haben unterdessen am Mittwoch Vilks' Zeichnung als Reaktion auf das Mordkomplott wiederveröffentlicht. Die Skizze stellt ein von ihm ersonnenes Kunstwerk in Form eines Hundes mit dem Kopf des Propheten Mohammed dar. Unter anderem erschien die Zeichnung im liberalen "Dagens Nyheter", dem Boulevardblatt "Expressen" sowie im in Malmö erscheinenden "Sydsvenska Dagbladet".

Während die Skizze auch im Schwedischen Fernsehen gezeigt wurde, verzichtete das größte Boulevardblatt Schwedens, "Aftonbladet", auf eine Neuveröffentlichung und begründete dies mit fehlendem News-Wert. "Aftonbladet" hatte die Skizze vor zweieinhalb Jahren bereits im Kulturteil veröffentlicht.

Die Skizze war erstmals im Sommer 2007 von der Regionalzeitung "Nerikes Allehanda" veröffentlicht worden, nachdem Vilks' Entwurf für eine Kreisverkehr-Skulptur bei einer Ausstellung abgelehnt worden war. Die Folge waren Protestkundgebung vor der Redaktion der Zeitung und diplomatische Reaktionen aus Teilen der muslimischen Welt. Im Herbst 2007 wurde Vilks erstmals von einer sich der Al Kaida zurechnenden Gruppe mit dem Tod bedroht. Die Gruppe setzte auch ein Kopfgeld auf Vilks aus. (red/APA)

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kal el
11.03.2010 22:02

20 Jahre bei Wasser und Brot sollten genügen

springflower
11.03.2010 08:04
Ein guter Psychotherapeut hätte ihr sagen können,

dass sie ein Ventil für ihre untergeordnete Stellung als Frau gesucht hat. Sie ist wahrscheinlich ein Alpha-Weibchen und brauchte ein Wirkungsfeld. Blöd nur, dass das bei den Islamisten immer gleich zu Blutrausch mit anschließender Erwartung des jenseitigen Paradieses führt.

Ava Tar
10.03.2010 23:25
Ich glaube jedes Wort

hat sie auch Uran in Niger gekauft ?

Ex-Muslim
11.03.2010 03:38

Nein. Du?

Freund der Wirtschaft
10.03.2010 20:35
imho handelt es sich um Posterinnen der wütenden Art.

Wer hätte sie gehindert, den am angeblich allgemein bekannten Ort Wohnhaften auftragsgemäß zu ermorden? Erraten, niemand. Doch die Frau Jane war nur wütend, wünschte, wie wir alle hier schon mal, jemand in die ewigen Jagdgründe und hat dies blöderweise veröffentlicht. Der unbekannte Auftraggeber hat also Jane beauftragt und die wollte anscheinend selber nicht und redete lieber über ihren Auftrag, um wen anderen zu finden, der ihr die Arbeit freundlicherweise abnimmt. Man müßte die halbe Menschheit lebenslänglich wegsperren, wenn diese Praxis Schule macht. Aber imho ist sie sowieso nur ein Bäuerinnenopfer im Kampf um die Inangsthaltung einer immer unruhigerwerdenden Bevölkerung.

Ex-Muslim
11.03.2010 03:35

Blühende Phantasie.

minimonk
10.03.2010 20:26

Mord an schwedischen Zeichner geplant

Dativ, dritter Fall, an wem? An...Its a BINGOOOO

Gerhard Eigner
10.03.2010 19:52
die schlimmsten sind immer die KonvertitInnen

die fanatischten und die verblendedsten.

eine erleben wir hier in Ö

Knieriem
10.03.2010 20:44

Liegt vielleicht daran, daß Verräter, und als diese werden sie wahrscheinlich auch von den "neuen Brüdern" gesehen, immer verdächtigt werden, weshalb sie oft auch die fanatischsten "Gläubligen" sind.

Der Waehlerwille
 
10.03.2010 20:16
deshalb ist der deutschnationalismus in österreich ja so problematisch

da die meisten mittel und ostösterreicher eh ganz essentiell osteuropäisch/slawisch/ungarisch/rumänische usw vorfahren haben

und so kommen dann namen wie "heidrun tschagurnik" zustande ..

konvertiten sind immer die schlimmsten. völlig bei ihnen.

gladio
10.03.2010 19:49
"und habe das potenzielle Opfer über das Internet ausgekundschaftet"

Wie hat man sich das vorzustellen, hat sie seinen Namen bei google eingegeben?

WunzelPunzel
10.03.2010 21:38

dann sehen sie doch mal nach bei 123people.at dann werden sie ja sehen, ob ma sie ne auch findet....

schmeiser
10.03.2010 20:56

nein, beim herold

swim to the sea
10.03.2010 17:38

gleich terrorverdächtig wie der herr der wegen reisens quer durch die usa, seiner religion und dem einkaufen von kosmetikartikeln festgenommen wurde?

Pythagorean triple
10.03.2010 17:51
Na...

der richtige "Herr" ist von Beruf Waffenentwickler und Techniker; gibt natürlich bei der Einreise "Terrorismus" an.

swim to the sea
10.03.2010 17:37
jihadjane

gehts noch nievauloser?

King Of Wörschtlständ
10.03.2010 20:54
Ist einfach nur Soldatenjargon.

Wie Billy Yank für einen US Soldaten im Bürgerkrieg (die Blauen)
und Johnny Reb für die Rebellen des Südens (die Grauen)

Knieriem
10.03.2010 20:47

Samma a bißerl humorlos? Warum finden manche alles niveaulos, außer ihrer eigenen Meinung?

yotix
10.03.2010 19:38

Das ist ein Wortspiel: G.I. Joe hießen US-Soldaten früher (angeblich wegen der "General Issue" Uniform). Dann gabs einen Film G.I. Jane ... und Dschi Aih Dschäin verleitet dann schon auch Dschih Had Jane zu sagen :)

DieBo
11.03.2010 12:55
aber es nervt wenn solche Wortspiele blöde übernommen werden auch wenn dann überhaupt kein Witz mehr drin vorkommt. So wie "Chemie Ali" wo der Witz eigentlich das "Chemicali" war.

Wir sind aber schon so durchwurstet von diesen anglizismen dass unserer eigener humor abhanden gekommen ist. Auch die merkwürdige redewendung "Ich glaubs nicht!" ist schlicht bei der der Synchronisation von Hollywoodfilmen entstanden.

Tischkalender
 
10.03.2010 17:33
alles nicht wahr ....

irgendjemand hat da wiedermal falsch übersetzt.

jihad heisst doch nur "anstrengung" und nicht krieg.

oder es kann auch einfach nur "bemühung" heissen und nicht töten.

irgendjemand muss da beim übersetzen ganz furchtbar geschlampt haben.

oder nicht ??


muharharharhar

;-D

Jane Lane
 
10.03.2010 17:29
DEFINITIV OFFTOPIC

Aber der Alias "JihadJane"rockt! :D

WunzelPunzel
10.03.2010 16:13

diese frau ist imho in einem amerikanischen hochsicherheitsgefängnis bestens aufgehoben!

raff1
10.03.2010 15:44
Jetzt fehlt nur noch der Jihad Joe.

Gerhard Eigner
10.03.2010 19:53
da gibts viele Joes

da sind die Waltons ein Schas dagegen.

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