Pröll denkt nicht an Massensteuern

10. März 2010 07:09

Finanzminister: "Sozialverträgliche und wirtschaftlich vernünftige Maßnahmen" - Mehrwertsteuer-Erhöhung sei nicht geplant

Wien - Finanzminister Josef Pröll hat am Dienstagabend versprochen, dass die Maßnahmen zur Budgetsanierung "sozial verträglich und wirtschaftlich vernünftig" sein werden. In der "ZiB2" verriet er zwar neuerlich nicht, wie die angekündigten 1,7 Milliarden neuer Einnahmen für den Staat hereingebracht werden sollen, er versicherte aber, dass er nicht an Massensteuern wie etwa eine Erhöhung der Mehrwertsteuer denke. Die Steuermaßnahmen dürften jedenfalls nicht das Wirtschaftswachstum hemmen. Man werde jedenfalls jetzt nichts übers Knie brechen, sondern sich Zeit nehmen und die Vorschläge bewerten.

"Ohne Steuern geht es nicht mehr"

Den Vorwurf, dass er unglaubwürdig geworden sei, weil er bis zuletzt Steuererhöhungen ausgeschlossen hatte, will sich Pröll nicht gefallen lassen. Im letzten Jahr habe es eine dramatische Entwicklung gegeben, das Defizit sei stärker als erwartet aus dem Ruder gelaufen und würde ohne Gegenmaßnahmen fünf Prozent des BIP erreichen. "Ohne Steuern geht es nicht mehr." Dennoch müsse zuerst der Schwerpunkt bei den Ausgaben des Staates gesetzt werden, sprach der Finanzminister neuerlich von einem "ausgewogenen Paket" und einer 60:40 Verteilung von ausgaben- und einnahmenseitigen Maßnahmen.

Unterdessen betonten Wirtschaftsexperten im Ö1-Morgenjournal, dass es keine Alternative zum Sparkurs gebe. Eines steht für die Budget-Experten von WIFO und IHS fest: Langfristig wird die Regierung die Finanzen nur in den Griff bekommen, wenn Bund, Länder und Gemeinden gemeinsam sparen und eine Verwaltungsreform umgesetzt wird. (APA)/red)

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James T. Kirk
10.03.2010 22:43
Die große soziale Kälte

..ja, ja, wie haben da manche getönt, ganze Wahlkämpfe wurden unter "Kaputtsparen", "Soziale Kälte" etc geführt...Sparefroh wurde dem Molterer noch als Schimpfwort umgehängt..aber Hauptsache Kanzler...und die x-te Generation ÖBB-manager, Abfertigungen in Millionenhöhe für feine Pinkel, die man zuvor noch mit Staatsgeld retten musste.. manchmal frage ich mich schon, warum sich das Wahlvolk so toll verscheissern lässt...

unser 1
 
10.03.2010 17:37
Meiner Meinung nach

können die Europäischen Staaten durch massive Struktureformen einem Supergau in 10-15Jahren noch vorbeugen aber, wenn wir so weiterwurschteln nicht.

http://www.youtube.com/watch?v=k... re=related

zum thema nicht vorhersehbar und Banken aus 2005:
http://www.youtube.com/watch?v=m... re=related
ab minute 4/5 wirds grauslich

das ist fix
10.03.2010 19:33


Unbedingt beide Videos ansehen!

Mostbluzza
11.03.2010 13:49
dann gucken sie mal das

so könnte ein kaffekränzchen pröll - banken laufen.

http://www.youtube.com/watch?v=UFkfKDawAFY

MekongTscharli
10.03.2010 14:55
"Pröll denkt nicht an Massensteuern" - macht er's auch so!? Erhöhungen wurden angekündigt und werden zu gegebenen Zeitpunkt als Panazee präsentiert.

"Pröll ...", Interpretationen eines Banausen:

1a. Pröll denkt - es stellt sich die Frage, regelmäßig od. immer öfter?
1b. Pröll+denkt; a.k.a. Wasser u. Öl, Tag u. Nacht,...
2a. Pröll denkt nicht - die Vermutung liegt bei regelmäßig oft.
3a. M.St. - mit Kleinkram ist der sinkende Kahn nicht zu retten.
(Kleingruppen geben ungern/kaum was ab)
3b. M.St. - ob auch jeder wirklich nicht zum Handkuss kommt?
4a. Massen steuern - ist (nicht) "gezielt in's (eigene) Sackerl lenken" damit gemeint??
4b. Massen steuern - strebt der Finanz-Samariter nach mehr? Kanzler/Präsident

Ah.
Masse könnte mit seinem Naturell in Verbindung gebracht werden.
MASSENSTEUERN(= M.St.), wie will das Kind dann genannt werden?!

Weiter ist moi, mit lesen, nicht gekommen.

Doris Altmann
10.03.2010 14:35
Pröll verschweigt, dass es ohne Massensteuern sich nicht ausgehen wird!

Siehe etwa:
http://www.andreas-unterberger.at/2010/03/r... -blamabel/

minimonk
10.03.2010 17:33

hörns doch amal auf mit dem gespam. das ist ja wirklich ärgerlich.

tramezzino
10.03.2010 17:54

gelesen auch oder nur reflexposting?

Mostbluzer
10.03.2010 14:30
ich denke nicht an pröll

ich denke an österreich.

wenn wir hier 20 leute entlassen würden, würde das ...

"Die Reichen und Superreichen sind wieder im Kommen", freut sich Spectrem-Chef George H. Walper, dem indes ein Detail ins Auge gefallen ist: Parallel zur Zahl der Millionäre sind Produktivität und Arbeitslosigkeit gestiegen. Kein Wunder: Wenn die Produktivität steigt, dann meist aufgrund von Entlassungen. Der Arbeiter geht, der Chef spart, verbessert die Margen – und seinen Kontostand.

http://www.teleboerse.de/nachricht... 68094.html

für österreich tuns wir es nicht, ausser "spövp" zwingt uns dazu - siehe artikel.

01052004
10.03.2010 14:27
SPAREN !!! JETZT !!!

eine krankenkasse für alle
weg mit den mehrgleisigkeiten zwischen bund-ländern-gemeinden
weg mit unnützem "republikspersonal": nationalrat verkleinern, detto auf länder- und gemeindeebene, bundesrat abschaffen
aus für steuerfinanzierte parteispenden, wahlkampffinanzierungen
sofort das geborgte geld von den banken zurückholen (die meisten verzeichnen massive gewinne)
wahnsinns-bauprojekte überarbeiten (österreich kann ja nicht von bauarbeitern aus der ukraine (grüß gott an die strabag!) gerettet werden)
weg mit überteuertem klumpert (abfangjäger und so)

da aber das "staatsziel" die nächsten wahlen sind, wird davon genau (wie bisher) nix passieren. die betroffenen müssen nur laut genug aufschreien und dann zahlts eh wieder der steuerzahler

Durchblick14
10.03.2010 14:25
Der einfachste Weg...

Monatelang zu trommeln " Steuererhöhung ohne mich...", nichts tun und dann zu sagen, wir müssen leider doch..., kann man diesen Neffen nicht zum Abdanken zwingen? http://www.andreas-unterberger.at/2010/03/m... #more-1485

perau1
 
10.03.2010 17:48

da ging es auch um vermögenbez. steuern und bankenbeitrag, die der koalitionspartner forderte - das kann pröll doch nicht zulassen.

europa fassen
10.03.2010 14:34
TSchuldigung, aber Andreas Unterberger ist

einfach nur ein frustrierter Erzkonservativer.

James T. Kirk
10.03.2010 22:46
Wier wär's mit einer anderen Meinung?

Unterberger mag frustriert sein - kann man's ihm verdenken bei DER politischen Entwicklung? Und: Er hat in vielen Dingen leider Recht. Die ganze Geldrauswerferei zum Stimmen- und Meinungskaufkauf ist einer Demokratie unwürdig.

also dann ...
10.03.2010 14:13
jajaja - pröll ... der witze-kanzler hat gesrpochen - h u g h ! es glaubt dieser lollie- regierung...

sowie keiner mehr irgendetwas !

NONA...
mussten die steuererhöhungen kommen, weil
- diese pimperl-einsparungen (noch dazu bei den falschen...) völlig unzureichend sind
- und angesichts der immensen neuverschuldung (zugunsten der bank_S_ter... zulasten d. st.zahler)
daran kein weg vorbeiführt.

eine lösung - die einer groko "angebracht wäre" hätte
- von den SUBVENTIONEN von 16 mrd ( ! ) mindestens 10 % eingespart = 1,6 mrd
- und, e n d l i c h (!), die vermögensbez. steuern auf eu-niveau angehoben = 4,2 mrd...
beide
massnahmen hätten die konj. wenig bis null tangiert !

die derzeitigen lösungsansätze...sind weder
- das papier f.d. mainstream-geschreibsel
- noch die verbale unterstützung... der "gekauften"
wi-forscher wert !

pei mei
10.03.2010 14:11
Pröll denkt .... seit wann ?

unser 1
 
10.03.2010 13:52
ad Strukturell

Milliarden € Defizit
-2,1 1976
-1,6 1980
-3,1 1985
-3,5 1990
-10,2 1995
-3,8 2000
-0,3 2001
-1,9 2002
-3,5 2003
-10,5 2004
-4,1 2005
-4,5 2006
-1,8 2007
-1,5 2008

http://www.statistik.at/web_de/st... 019897.xls

Geil ist auch die Psotition der Ausgaben des Staates:
Arbeitnehmerentgelt: 25€ Milliarden - Wahnsinn

2009 und 2010 verschweigen sie dort.
Gibt aber einen Link der Bundesregierung (andere Berechnung aber auch offiziell : -13,6 Milliarden 2009) werd die in den nächsten Tagen wieder suchen.

unser 1
 
10.03.2010 16:42
hier ist der Link

http://bkacms.bka.gv.at/Docs/2009... o15_de.pdf

.....Im Jahr 2009 stehen Staatseinnahmen von 63,88 Mrd. Euro Ausgaben von 77,47 Mrd. Euro gegenüber.
--> -ca.13 € Milliarden

Für 2010 werden Einnahmen von 57,59 Mrd. Euro und Ausgaben von 70,77 Mrd. Euro erwartet.
--> -ca. 13 e Milliarden

Doris Altmann
10.03.2010 13:48
Bin da skeptisch. Etwa auch der sozialpopulistische Stimmenkauf um Steuergelder zwei Tage vor der letzen NR-Wahl war der reine Irrsinn.

Wenigstens konnte Faymann die MwSt-Senkung nicht durchsetzen. Dennoch:
Der Zinsendienst für die Schulden ist schon jetzt so groß wie die Ausgaben für Erziehung, Kunst, Unterricht, Kultur, Forschung und Wissenschaft zusammen: nämlich ca. 15 % der Einnahmen oder rund 10 Mrd €/Jahr.
Und der Zinsendienst wird weiter steigen!
Dazu kommt nun noch das Faymann-Defizit von vor der Wahl von etwa 2,9 Mrd/Jahr (auch ohne USt-Senkung).
Alleine die jährlichen Zinsen betragen schon jetzt
€ 1.200 je Einwohner (noch ohne Tilgung!).
Aber Hauptsache Faymann/Dichand haben den anderen das "Kaputtsparen" (sic!) erfolgreich angedichtet und so die Wahl gewonnen.

perau1
 
10.03.2010 18:09

ihnen dürfte entgangen sein, dass - außer abschaffung der studengebühren - alle vor der wahl beschlossenen gesetze (z.b. steuerreform, einkommensbez.kindergeld, hacklerregelung bis 2013 etc.) zum größten teil von allen parteien eigene vorschläge (meistens ident mit den anderen vorschlägen) eingebracht wurden.

also schenken sie sich ihre anpatzereien - die sind so etwas von abgedroschen, dass sie dafür höchstens einen hilflosenzuschlag verdienen.

übrigens heißt der finanzminister pröll und ist von der övp.

minimonk
10.03.2010 15:31

Sie kennen den Namen des Bundeskanzlers. Kennen Sie auch den des Finanzministers?

tramezzino
10.03.2010 17:56

ist der finanzminister nicht auch gleichzeitig bundeskanzler ? ;-))

ron kreitler
10.03.2010 13:41
Im letzten Jahr habe es eine dramatische Entwicklung gegeben

ja sicher der herr Proll hat viel zu viel veschwendet; stichwort pensionsreform und studiengebuhren abgeschaft.

CM88
10.03.2010 13:48
herr pröll?

??

die studiengebühren wollte doch die spö abschaffen und die pensionsreform ist auch von der spö initiiert worden.

??

ron kreitler
10.03.2010 17:30
eben aber er hat die GROKO zugestimmt

und also Finanzminister hat diese massnahmen realisiert

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