"Die Sünder werden zur Kasse gebeten"

9. März 2010, 18:58
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    foto: deutsche bank

Welche Sanktionsmöglichkeiten der Europäische Währungsfonds haben soll und warum Spekulationen auch einen Nutzen haben, erklärt Thomas Mayer, neuer Chefvolkswirt der Deutschen Bank

STANDARD: Sie haben mit der Brüsseler Denkfabrik Centre for European Policy Studies ein Papier ausgearbeitet, indem der zentrale Punkt eines EWF das geordnete Verfahren bei einer Zahlungsunfähigkeit ist. Wie soll das funktionieren?

Mayer: Steht ein Staat heute vor der Insolvenz, hat er das Druckmittel zu sagen: "Ihr anderen Staaten müsst mir aus der Patsche helfen indem ihr sicherstellt, dass ich meine Schulden bedienen kann. Weil wenn ich bankrott gehe, würde das euer Finanzsystem so schädigen, dass ihr ein Riesenproblem habt." Der EWF soll hier dazwischen gehen und Anlegern Schuldtitel des Landes zu einem Abschlag abnehmen. Im Gegenzug würde der EFW Forderungen an das jeweilige Land nehmen.

STANDARD: Also eine Art Prellbock zwischen den Kontrahenten?

Mayer: Ja. Wie man die Abstriche für Anleger gestaltet, muss man noch überlegen. Man könnte sich an der Schuldenquote eines Landes orientieren. Der EWF würde versuchen, das Land wieder zurück auf den Pfad der Tugend zu bringen, indem er der Politik Auflagen macht. Widersetzt sich ein Land den Auflagen, soll der EWF die Möglichkeit haben, dem Land EU-Mittel, etwa aus dem Strukturfonds, vorzuenthalten und zur Schuldentilgung heranzuziehen.

STANDARD: Den Kredithahn zudrehen kann der IWF aber auch.

Mayer: Richtig. Der IWF zieht sich zurück, wenn alle Bemühungen gescheitert sind. Dann gibt es einen ungeordneten Default, was auch Gläubiger in Schwierigkeiten bringt und einen Dominoeffekt auslösen kann. Eine systemische Krise kann via geordnetem Verfahren abgewehrt werden.

STANDARD: Kritiker des EWF sagen, für Problemstaaten wäre das Auffangnetz der falsche Anreiz.

Mayer: Es ist genau umgekehrt. Der Anreiz ist, jetzt zu sagen, mein Problem ist ein Problem der Gemeinschaft. Denn jetzt kann es sich die Gemeinschaft nicht erlauben, dass ein Land bankrott geht. Der moral hazard existiert jetzt, der EWF soll diesen reduzieren - dadurch, dass ein Land bankrott gehen kann - aber eben geordnet.

STANDARD: Wer soll das böse Oberhaupt werden, der in solchen Fällen auf EU-Ebene durchgreift?

Mayer: Man könnte sich an der IWF-Struktur orientieren und einen Staab einrichten, der die ökonomische Analyse betreibt. Dann könnte es ein Board geben, in dem die Vertreter der Euro-Group sitzen. Der EWF könnte auch die regelmäßige ökonomische Überwachung der Mitgliedsländer der Europäischen Währungsunion (EWU) übernehmen. Und zwar weitergehend als es bisher im Rahmen des Stabilitäts-und Wachstumspakt passiert ist. Man hat die wachsenden Leistungsbilanzungleichgewichte der EWU bisher kaum beachtet. Daher wäre der EWF auch aufgerufen, umfassende ökonomische Analysen der einzelnen Länder zu machen.

STANDARD: Was voraussetzt, dass die Zahlen, die der EWF bekommt, auch stimmen, was ja ein Grundproblem bei Griechenland war.

Mayer: Absolut. Da muss sich die Politik selbst am Bein fassen. Die Politik hat die Wünsche von Eurostat, da nachzubohren, abgewiesen. Heute weiß man, dass das ein Fehler war.

STANDARD: Wie viel Geld bräuchte der EWF mindestens, um handlungsfähig zu sein?

Mayer: Nimmt man Griechenland als Orientierung, würde man auf rund 200 Milliarden Euro kommen. Wichtiger ist aber, dass man es dem Fonds ermöglicht, sich neben der Speisung durch die Mitgliedsländer auf dem Markt durch die Ausgabe europäischer Anleihen Geld zu holen. Man muss Anreize für Länder schaffen, eine solide Finanzpolitik zu fahren. Die Sünder werden zur Kasse gebeten.

STANDARD: Bei Griechenland wurde sofort auf die Staatspleite gewettet. Soll man diese Wetten verbieten?

Mayer: Würde man Spekulationen verbieten wäre das so, als ob man einem Boten untersagt, schlechte Nachrichten zu bringen. Das löst das Problem nicht. Es ist denkbar, dass Spekulationen destabilisierend wirken. Sie haben aber auch Nutzen, denn damit werden Informationen sichtbar. Stoppt man das, baut sich der Druck trotzdem auf. Man erkennt ihn nur nicht, am Ende bricht der Damm dann unerwartet. (Bettina Pfluger, DER STANDARD, Printausgabe, 10.3.2010)

Zur Person

Thomas Mayer (56) ist Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Zuvor war er unter anderem bei Goldman Sachs tätig. Von 1983 bis 1990 hatte Mayer verschiedene Funktionen beim Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington inne.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 48
1 2
pathological weakness of the financial memory
00
11.3.2010, 09:49
da werden seit gestern keine kommentare mehr freigeschalten - sehr interessant.

naja2009
 
21
10.3.2010, 13:19
...umfassende ökonomische Analysen...

von den sattsam bekannten Experten! Zum weinen! Austreten aus der EU-Wärungsunion,zurück zu Drachmen und entsprechend abwerten. Nur das hilft allen Beteiligten.

rggre rewqfew
00
10.3.2010, 14:54

und in wie fern lösst das das schuldenproblem? die anleihen blieben in euro und würden dann noch teurer zu bedienen.

Geronimo 02
10
10.3.2010, 12:50
hahahahahahaha

wen wundert es, wenn wir typInnen wie den in brüssel oder wo auch immer auf posten wie diesen haben:
"....Brüsseler Denkfabrik Centre for European Policy Studies...."
kein wunder, dass das kabarett den bach hinunter geht, denn bei leuten wie diesen sind diese ganz einfach chanzenlos.
denn wer kann sich erlauben, derartigen witz zu produzieren, dabei viel geld zu verdienen und dazu noch ernst genommen werden (bei derartigen verlusten welche danach und derzeit produziert werden).
STANDARD: Kritiker des EWF sagen, für Problemstaaten wäre das Auffangnetz der falsche Anreiz.
Mayer: Es ist genau umgekehrt. Der Anreiz ist, jetzt zu sagen, mein Problem ist ein Problem der Gemeinschaft. Denn jetzt kann es sich die Gemeinschaft nicht erlauben..

Doris Altmann
21
10.3.2010, 12:44
Die Staaten müssen lernen zu sparen und besser zu wirtschaften mit dem Steuerzahlergeld. Der Staat hat stets nur Schulden aufgebaut und

jetzt in der Krise noch mehr. Und jetzt fehlt das Geld doppelt.
Der Staat hat ja gut von der Konjunktur gelebt, nur: Die Konjunktur ist passé. Verabsäumt wurde zu sparen (wie das etwa Keynes für Zeiten der Konjunktur dringend fordert).
Jetzt ist kein Geld da. Die Zinsen fressen das Budget auf. Die Wirtschaftsleistung geht zurück, der öffentliche Sektor muss daher auch reduziert werden (gehaltsbezogen, personenbezogen, stundenbezogen).
Dagegen wird nun demonstriert und gestreikt (Studenten, Lehrer, Postler, Richter...)
Ähnlich bei uns: Wer fürs Sanieren der Budgetlöcher war (ÖBB, Post usw.) oder gar fürs Sparen war, der wurde mundtot gemacht wie bei uns mit "Kaputtsparen", "Weg in die soziale Kälte", "Sparen am Rücken der Ärmsten"..

das ist fix
11
10.3.2010, 12:25


Aha - die "PIGS"-Staaten haben in den letzten Jahren nur Schulden gemacht - und aus diesen Schulden sollen jetzt die Strafen finanziert werden - ???? - Bezahlt kann nur werden, wenn es Erträge aus produktiven Wirtschaftszweigen gibt (da sind nicht die Beamten der griechischen Behörden gemeint)

Rote Socke
 
12
10.3.2010, 12:04
Die Schulden der einen sind die Guthaben der anderen

Um die Rendite der Vermögenshorter zu sichern ist es erforderlich, dass sich jemand verschuldet. Kein Guthaben ohne Schulden. Da sich Private und auch Unternehmen kaum mehr in einen für diesen Rahmen notwendigen Ausmaß verschulden können, übernehmen das die Staaten. Nach den Gesetzen der Mathematik erfolgt das Wachstum des Schulden-Guthaben Zwillings exponentiell. Wenn die Inflation ca. gleich hoch wäre, wäre dies kein Problem, aber ein "Weginflationieren" der Schulden ist keinesfalls im Sinne der Geldhorter und passiert darum nicht. Ergo: Zahlungsprobleme. Die logische Folge wäre, dass zu forsche Investoren Verluste hinnehmen müssten. Die Alternative ist die Verluste der Allgemeinheit zuzuschanzen, das wird propagiert.

mfg Rote Socke

das ist fix
03
10.3.2010, 12:32


"Die Schulden der einen sind die Guthaben der anderen" - Dies trifft eigentlich nur für USA zu, die meisten anderen Staaten wie z.B. Japan, sind im eigenen Land verschuldet - d.h. die Schulden sind eine Art "Zirkelschluss" konkretes Beispiel:
Sie zahlen in eine Pensionszusatzversicherung ein, die Versicherung legt das Geld in vermeintlich sicheren Staatsanleihen an - Sie als Staatsbürger sind als Staatsbürger einerseits Schuldner (Staatsanleihen), anderseits sind Sie Gläubiger (Pensionsanspruch)... *grübel*

Rote Socke
 
03
10.3.2010, 13:21
Im Allgemeinen

stimme ich Ihnen zu, das Interessante sind aber dabei die Details.

Erstens korrelliert die Verteilung der Steuerlasten kaum mit jener des Haltens von Staatsanleihen in Bezug auf unterschiedliche Einkommens- und Vermögensgruppen.

Es ist zwar richtig, dass Pensionsfonds, Lebensversicherer, etc. in vermeindlich sichere Staatsanleihen investieren, daneben sind es aber vor allem (Groß)banken und direkt oder indirekt entsprechend begüterte Privatleute, deren Intessen sollen geschützt werden. Die kapitalgedeckten Pensionsvorsorgen sind eigentlich nur weiteres Mittel zum Zweck der Zuführung von "frischem" Spielgeld in ein System, deren Regeln andere bestimmen. Daher bin ich auch ein Befürworter des Umlagesystems.


mfg RS

cipf
 
12
10.3.2010, 11:23

Mei iss der aber lieb.
Moral Hazard, gemeinschaftlicher Druck, Selbstkontrolle....

Dafür hat er einen Haufen von hochbezahlten Spezialisten in einem Think Tank beschäftigt um mit solchem Blödstumpf daher zu kommen?

Solche Ansätze vorauszusetzen (Eigenständigket, Anständigkeit, moralisches Vorgehen, Eigenkontrolle...) haben uns erst in diesen Schlamassel gebracht.
Hart durchgreifen.
Politiker, die solches verpfuschen vor einen int. Gerichtshof schleppen und auf ewig zu Zwangsarbeit verdonnern (ev. Griechenlands Strände säubern - da hammse genug zu tun)

Alkolix
21
10.3.2010, 11:01
na das ist ein klasse man

der braucht spekulanten um irgendwas zu erkennen

und terrororganisationen zeigen und soziale ungleichgewichte und sind deshalb wahrscheinlich auch eine super sache....

leaping frog
00
10.3.2010, 11:12
was wüssten sie über die probleme der arabischen länder ohne terroranschläge?

trotzdem haben sie recht, dass die spekulationen eine grenze haben müssen.

Alkolix
00
10.3.2010, 11:21
also ich bin der meinung

Amnesty International informiert mich besser als autobomben

oder in österreich gibt es die armutskonferenz

de scha wü
21
10.3.2010, 10:44
es wird in zukunft öfters gelten, alles (das system) retten zu müssen!

wir sind getriebene eines alles aufzährenden hyperkapitalismus in einer hyperglobalisierten welt

zusammenhänge sind nicht mehr zu durchschauen, verflechtungen und deren konsequenzen nicht absehbar

aber: die konsequnenzen solcher verfehlungen und die kosten deren rettung werden uns wieder einholen. spätestens wenn z.b. spanien, portugal oder ungarn ihren etat nicht mehr zusammenbringen und wenn sich die eu-wirtschaft die nächsten 2/3 jahre nicht erhohlen wird, was absehbar ist.

ich habe immer geglaubt, die eu ist unsere rettung und die währungseinheit ein segen

------> ich bin mir gar nicht mehr so sicher

aiuto
11
10.3.2010, 10:31
man mag zwar darüber denken wie man will,

aber ich meine, dass der griechische Staat ohne weiteres seine Inseln verkaufen könnte.
SChließlich wurde ja bei uns auch schon etliches aus dem Besitz der Republik verscherbelt.

José Atento
02
10.3.2010, 10:16
Sehr schön formuliert:

<Würde man Spekulationen verbieten wäre das so, als ob man einem Boten untersagt, schlechte Nachrichten zu bringen. Das löst das Problem nicht. Es ist denkbar, dass Spekulationen destabilisierend wirken. Sie haben aber auch Nutzen, denn damit werden Informationen sichtbar. Stoppt man das, baut sich der Druck trotzdem auf. Man erkennt ihn nur nicht, am Ende bricht der Damm dann unerwartet.>

Wer viel billiges Geld in die Welt setzt, wird mehr Spekulationen ernten. Das bewirkt in Wahrheit die Destabilisierung.

José Atento
13
10.3.2010, 10:12
Schon unglaublich

<Steht ein Staat heute vor der Insolvenz, hat er das Druckmittel zu sagen: "Ihr anderen Staaten müsst mir aus der Patsche helfen indem ihr sicherstellt, dass ich meine Schulden bedienen kann. >

Vor einigen Jahren erntete man mit solchen Aussagen ein ungläubiges Lächeln. Heute ist es fast schon normal, dass Staaten vor der Pleite stehen.

Aber es ist schon viele Jahre klar, dass das passieren wird. Besonders die österreichische Schule der Nationalökonomie warnte schon lange vor solchen Szenarien. Sie warnt auch jetzt wieder vor den falschen Reaktionen der Politiker (bail out, Ausgabenerhöhungen, Steuererhöhungen, etc.).

mises.org

lessismore
20
10.3.2010, 09:58

Und da hatte ich schon den Abgang von Herrn Walter gefeiert, weil ich dachte, es kommt Besseres nach -- ich Naivchen!

Aber mit einem hatte ich schon recht: Es IST die Bundesrepublik Deutsche Bank!

Lady Prudence of Fairfax
10
10.3.2010, 01:03

9 postings und keine/r hat auf irgendjemanden reagiert. ich schließe daraus, dass niemand sich sattelfest genug fühlt. wer kennt sich wirklich aus in dem system? und trotzdem sind wir alle auf dieses system angewiesen. ich denke es ist nicht wirklich so komplex, es wird nur kompliziert gemacht damit der/die 0815-bürger/in nicht dahinter kommt, was da eigentlich passiert. wer schon einmal einen kredit unterzeichnet hat, weiß was gemeint ist. die meisten menschen verstehen nicht was sie da eigentlich alles unterzeichnen.

Alkolix
01
10.3.2010, 10:52
die grundlagen sind relativ einfach

jedoch haben diese vermögenden leute (Bank-Chef etc.) kein interesse das System zu reparieren, es würde ihre einkünfte und ihr vermögen erheblich verkleinern

oder aber sie sind zu dumm? (nach österreichischen verhältnissen würde mich das nicht wundern)

aufjedenfall wäre ein echte pleite griechenlands ein gottesgeschenkt :)

Lady Prudence of Fairfax
00
11.3.2010, 20:59

ja ich denke auch, dass die grundlagen nicht so schwer begreiflich wären...aber auf die muss man erst mal kommen. das meiste wird einfach unnötig kompliziert gemacht und aufgeblasen. auch manche banker verlieren da den überblick...und der staat sieht zu, weil er das bankenwesen wie ein krebsgeschwür trägt. ich frage mich nur was passiert, wenn diese geschwulst das system ruiniert hat. in der medizin stirbt der krebs ja dann mit...

José Atento
00
10.3.2010, 10:18

Die wirtschaftliche Bildung, besonders der Österreicher, ist grottenschlecht. In der Grundschule lernt man eigentlich gar nichts über Finanzmärkte, Wirtschaft, etc..

Lady Prudence of Fairfax
00
11.3.2010, 21:04

das kann ich nur bestätigen. wir haben im gymnasium nur das primitivste darüber gelernt. und auch heute halte ich mich diesbezüglich für nicht mal halbgebildet. es ist wahnsinn was da passiert. fast jeder mensch hat in seinem leben zwangsläufig mit banken zu tun. dem ganzen steht man relativ entmündigt gegenüber. das gehört unbedingt ins bildungssystem eingegliedert.

José Atento
00
13.3.2010, 13:16

Das Problem dabei ist, dass es wohl in keiner anderen Wissenssparte SO viel Lüge/Falschinformation gibt, wie in der Finanzwirtschaft. Hier werden sogar Nobelpreisträger politisch gemacht. Die Medien und Politiker sind meist selbst ahnungslos. Wenige mächtige Banker prägen hier die Stimmung und die Meinung. Aber leider immer zu ihrem eigenen Vorteil.

Zu Wirtschaftstheorien kann ich nur mises.org empfehlen, um einmal eine andere Sichtweise kennenzulernen.

Errorrrrrr
02
da könnte doch ein jeder kommen!

"Ihr anderen Staaten müsst mir aus der Patsche helfen indem ihr sicherstellt, dass ich meine Schulden bedienen kann. Weil wenn ich bankrott gehe, würde das euer Finanzsystem so schädigen, dass ihr ein Riesenproblem habt."

wo kommen wir denn da hin, wenn sich staaten nun auch so verhalten wie die banken in der letzten krise? wenn das schule macht funktioniert das u.u nicht mehr.
nein, nein!!! diese vorgangsweise darf nur den banken vorbehalten bleiben!

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