Soziale Hängematte hängt an dünnen Fäden

9. März 2010, 18:33

Die ÖVP will "Sozialbetrügern den Kampf ansagen" und präsentiert eine Liste von Missbrauchsfällen - Doch ein Gegencheck des STANDARD zeigt: Die schwarze Anklage hält einer genauen Überprüfung nicht stand

Wien - Acht Beispiele von "Sozialmissbrauch" nennt ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger. der Standard hat die Fälle geprüft.

Erschlichene Mindestsicherung: 20 Prozent der Bezieher könnten die neue Leistung, die bisher Sozialhilfe hieß, missbrauchen, sagt Kaltenegger und verweist auf Schätzungen aus Deutschland. Seine "Experten" sind allerdings Politiker wie Wolfgang Clement (SPD) und Guido Westerwelle (FDP). Die deutsche Arbeitsagentur beziffert die Missbrauchsquote mit nur 1,9 Prozent - weshalb sich Martin Schenk von der Armutskonferenz über Kalteneggers Mutmaßung ärgert: "Genauso gut könnte ich behaupten, er bohrt 20 Prozent seiner Arbeitszeit in der Nase."

Das Europäische Zentrum für Sozialforschung geht vom Gegenteil der ÖVP-These aus: Demnach holen sich 60 Prozent der Berechtigten die Sozialhilfe gar nicht ab.

Faktum sind strenge Zugangshürden. Wer die künftigen 744 Euro Mindestsicherung beantragt, weil er über kein (ausreichendes) Einkommen verfügt, muss fürs Arbeitsmarktservice verfügbar sein - einfach faulenzen geht nicht. Ehe der Staat zahlt, muss Vermögen über einer Freigrenze von 3720 Euro ausgegeben werden. Lebensversicherungen müssen aufgelöst, Autos verkauft werden, sofern nicht beruflich nötig. Im Eigenheim darf der Bezieher bleiben, nach sechs Monaten lässt sich aber das Amt als Besitzer eintragen.

Ärztetourismus: Ganze Ausländersippen, suggeriert Kaltenegger, würden sich dank einer einzigen E-Card behandeln lassen. Im Hauptverband der Sozialversicherungen spricht man hingegen von Ausnahmefällen, weil sich Missbrauch leicht verhindern lasse. Ärzte müssten im Zweifel bloß Ausweise verlangen, in Wiener Spitälern ist dies bereits Vorschrift. Die dortigen Erfahrungen deuten nicht auf Schindluder im großen Stil hin: Trotz Ausweispflicht blieb der Zustrom in die Ambulanzen konstant.

Kriminelle Asylwerber: Der ÖVP-Generalsekretär prangert straffällige Asylwerber an, die Arbeitslosengeld kassierten. Dies ist tatsächlich möglich, hat mit widerrechtlichem Erschleichen allerdings nichts zu tun. Wer im Gefängnis länger als ein Jahr arbeitet, erwirbt Anspruch auf die Leistung - egal ob In- oder Ausländer. Zahlen kann niemand nennen, laut Sozialministerium handelt es sich um "keinen Regelfall". Wenn der Bezieher abgeschoben wird, ist das Geld passé.

Kindergeld-Betrug: Ausländer würden das Geld beziehen, obwohl sie nicht hierzulande lebten, glaubt Kaltenegger. "Fast unmöglich" kontert man im ebenfalls von der ÖVP geführten Familienstaatssekretariat. Wer Kindergeld kassiert, muss den Lebensmittelpunkt in Österreich, einen gemeinsamen Haushalt mit dem Kind und Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen nachweisen. Ausländer brauchen dazu noch eine Aufenthaltsgenehmigung.

Pfuschende Arbeitslose: Tatsache ist, dass die Krise die Schwarzarbeit anheizt. Doch arbeitslos gemeldete Menschen, wie sie sich auf Kalteneggers Liste finden, sind laut offiziellen Zahlen nicht das Hauptproblem. Das Arbeitsmarktservice zählte im Vorjahr 503 aufgeflogene arbeitslose Schwarzarbeiter, das Finanzministerium 1382. Bei 11.000 Fällen insgesamt so oder so eine Minderheit.

Falsche Invaliditätspensionisten: Nicht nur arbeitsunfähige Menschen würden sich in die Invalidenpension flüchten, so der Verdacht. Kommt fallweise zweifellos vor. Was Kaltenegger aber verschweigt: Zwei Drittel dieser Frühpensionisten kommen nicht direkt aus der Arbeit, sondern bezogen vorher Arbeitslose, Notstandshilfe, Krankengeld. Die angeblichen Tachinierer sterben im Schnitt um zehn (Männer) bzw. sechs Jahre (Frauen) früher als "normale" Pensionisten und beziehen viel niedrigere Pensionen.

Pflegeschwindel: "Oft", meint Kaltenegger, werde Pflegegeld nicht für Pflege ausgegeben. Wie viele Angehörige tatsächlich die Kohle versaufen und Omas verlottern lassen, lässt sich schwer feststellen - dazu müsste der Staat Spione aussenden. Auf ein Strukturproblem durch zu üppige Leistung deutet nichts hin: Laut Rechnungshof deckt das Pflegegeld maximal 58 Prozent der Kosten ab, in unteren Pflegestufen oft nicht einmal 20 Prozent. Sporadische Erhöhungen wiegen die Inflation nicht auf, laut Armutskonferenz hat die Leistung seit 1993 um 21,6 Prozent an Wert verloren.

Gerissene Rentner: "Rumänische Personen", die sich ihre "Minipension" hierzulande aufbessern - letzte Gruppe auf Kalteneggers Abschussliste. Möglich macht's die EU: Senioren mit Pensionsanspruch im Ausland können nach Österreich ziehen und die "Ausgleichszulage" bis zur Mindestpension von 744 Euro lukrieren. Die Statistik belegt allerdings keinen Massenansturm, schon gar nicht vom Balkan. 2009 haben 31 Rumänen eine Ausgleichszulage bezogen - 0,013 Prozent von 240.000 Mindestpensionisten. Daran gemessen wären Österreicher die weitaus größeren Sozialschmarotzer: 1325 Landsleute nützen den gleichen Passus in der Schweiz. (Gerald John/DER STANDARD-Printausgabe, 10.3.2010)

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Yossarian
00
28.5.2010, 10:41
"Falsche Invaliditätspensionisten"

Bezieht nicht Othmar Karas von der ÖVP eine Invaliditätspension?

Herr Schnaberl
00
20.3.2010, 08:54
Hängt sie Höher...

...die euch den Strick geliefert haben !

B(edingungsloses)G(rund)E(inkommen)
01
16.3.2010, 14:36
Soziale Hängematte

Dazu fallen mir folgende Leute ein: Faymann, Pröll, ...

Schöne Bananenrepublik!

BGE

fräulein potmesil
00

also ein name fällt mir da zu allererst ein nämlich KH GRASSER!!!!!!
faymann pröll - von denen ist mir nicht bekannt, dass sie sich steuerbegünstigungen erschleichen. auch wenn sie ihre politik nicht nach meinem geschack machen

Der alte Mann spielt mit seiner Krone!
11
16.3.2010, 08:38
Dann sollen Sie gleich bei Ihrem eigenen Kilientel anfangen!

Oder arbeiten Beamte schon etwas in Österreich?

Helmal
13
15.3.2010, 20:50
Sozialleistungen für Reiche

In den Familienlastenausgleichsfonds werden Gelder aus unselbständigen Einkommen eingezahlt. Von allen anderen Einkunftsarten wird kommt kein Cent hinein. Weder von Miet- oder Pachteinkünften, noch von Kapitalerträgen oder Einkünften aus Selbständiger Arbeit oder Unternehmertum. Es bekommen jedoch alle Leistungen aus dem FLAF. Auch jene, mit Einkommen jenseits von dem, was als mittelständisch bezeichnet werden kann. Familienbeihilfe, Schülerfreifahrt, Schulbuchaktion für Millionäre? Kann da noch von Kindern gesprochen werden, die alle gleich sind und die alle die Familienbeihilfe benötigen? Wenn alle Kinder gleich viel wert sind, dann sollten alle Kinder auch teurere Bildungseinrichtungen besuchen können.

willi weimaraner
50
15.3.2010, 18:51
Der entscheidende Punkt ist ...

... dass die, die Sozialleistungen in Anspruch nehmen, auch irgendeiner Art von sinnvoller Tätigkeit nachgehen. Und wenn es das Entfernen von Schmutz (auch Schmierereien) im öffentlichen Raum ist. Ausgenommen von der Arbeit sind nur die, die wirklich nicht können bzw. Kinder betreuen u.ä.

Nirvanacharly
 
01
17.3.2010, 03:04
entfernen von schmutz aus foren

ist eine wichtige tätigkeit, die geistige umweltverschmutzung ist eine beträchtliche.

Nirvanacharly
 
00
17.3.2010, 02:43
ja sehr wesentlich ist es schmutz aus

internetforen zu entfernen, die geistige umweltverschmutzung ist eine beträchtliche.

naihoit
01
16.3.2010, 09:35
Wo wohnen Sie, Sie Arme/r

Bleibt bei Ihnen Schmutz etc. einfach liegen, räumt das niemand weg, oder erledigen das Freiwillige gratis?
Und wenn nicht, dann geschieht das jetzt in Form von Arbeitsverhältnissen, von denen Menschen, oft ganze Familien leben.
Möchten Sie deren Existenzgrundlage vernichten, oder denken Sie einfach nur flach?
Nur Neid schränkt die Wahrnehmung mehr ein als taubblind geboren zu sein.

Man in black1
07
13.3.2010, 17:41

Soziale Hängematte bei 744€ ? Soll das ein Witz sein?
Selbst die wirklichen "Sozialschmarotzer" sind das
kleinere Übel als die Schmarotzer am oberen Ende der "Sozialleiter".Vor allem jene der sog."Volkspartei",
die in keiner Weise dem Volk dient, geschweige denn
hilft! Man sollte den höchsten Politikern 1 Jahr lang
nur Geld etwa in Höhe der Notstandshilfen als Einkommen zukommen lassen,damit sie spüren,mit wie wenig Geld Arbeitslose leben müsse.Allerdings würde das nicht ins Gewicht fallen,haben sie doch schon längst ihre "Schäfchen"
ins Trockene gebracht! Ich leide unter einer chronischen Krankheit,mit der ich bis zum Tod leben muß,wurde nicht frühpensioniert,kann aber auch nicht arbeiten.Lebe seit Jahren nur von Notstandshilfe!

naihoit
00
16.3.2010, 09:38
Die Christlich-Sozialen (welch Hohn)

würden Sie vermutlich lieber beim lieben Gott sehen als für Sie zu bezahlen.

Der alte Mann spielt mit seiner Krone!
01
16.3.2010, 08:46
Ein ordentlicher Witz sogar! HAhahahahahaha!

Es handelt sich hier um ein Politikum wo man die SPÖ nicht aufkommen lassen will das ist alles!
Denn die Kosten sind einfach lächerlich!
Von zirka 450,- EURO auf 730,- für drei Leute in Österreich!
Dafür entfallen die Sozialleistungen!
Und es kommen durch den irren Nachholbedarf beim Einkaufen, wesentlich mehr Steuern wieder zurück und die Arbeitslosigkeit wird etwas eingedämmt, weil zum Verkaufen braucht man ja auch Leute!
Ein wichtiger Schritt der unbedingt die Wirtschaft ankurbelt und sozial gerecht ist auch für Leute die nichts dafür können, weil sie zB. erziehende Mütter sind und ähnliches..!
Nicht schon wieder den NEID die österreichische Psycherlkrankheit Nr. 1 aufkommen lassen sondern einfach das Gehirn einschalten!

perau1
 
01
16.3.2010, 00:16

das ist das verwerfliche an dieser partei. sie versucht mit ihren unbewiesenen unterstellungen und verdächtigungen pauschal menschen zu diffamieren u. sie gegeneinander aufzuhussen, neiddebatten zu schüren, menschengruppen zu diffamieren usw usf.
dass övp-fekter, unterstützt vom po der övp, bei der asylpolitik die fpö rechts überholen will ist bekannt und menschenverachtend. die övp ist schon einen schritt weiter als die fpö, sie husst auch inländer gegeneinander auf. wenn eine ihrer neiddebatten aufgeht schüttet sie noch öl ins feuer, damit es ja lichterloh brennt u.ihre niederträchtigkeit überlagert.

d.diese partei sich als staatstragende wirtschaftspartei darstellt zeigt eine verlogenheit u.heuchelei d. unerträglich ist.



suboptimal
 
09
15.3.2010, 15:43
korekt,

die Schmarotzer sind ÜBER uns

naihoit
02
16.3.2010, 09:39
Was gäbe ich dafür,

wenn das mir eingefallen wäre.
Nur schade, daß es stimmt.

B(edingungsloses)G(rund)E(inkommen)
13
11.3.2010, 18:32
Minimalsicherung

ÖVP und Kaltenegger: Wie der Schelm ist, so denkt er!
SPÖ: Mindestsicherung ... LACH! Bestenfalls Minimalsicherung!

BGE

also dann ...
17
11.3.2010, 13:40
die övp-partie ... wíll ja nur von den echten P A R A S I T E N des staates ablenken :

- die grossen AG`s
- die reiche(re)n
- und die "stifterln" a la SORGER (IV), koch usw usw.

ad. transfers (östat,integr.eink.steuer 2006,s.48,49).
- jene die über 50 k p.a. verdienen = 5.949,-
- ..."...".. unter 10 k p.a....."........ = 2.921,-
(je st.pflichtiger).

wer zahlt k e i n e steuern ?
- 31 % der lohn-abhängigen (lohnst. 2006, s.35)
- 31,5 % der selbständigen (eink.steuer 2006,s.49)
- 40,9% der kap.gesellschaften (köst 05, s.37)
von den A G `s ...
- zahlen 50,8 % ( ! ) keine köst (seite 41)
sie zahlen 627 mio = 12,3 % der köst (5,07 mrd)

JA - zum transferkonto für
- parteien_finanzierung und -spenden
- s u b v e n t i o n e n von 16 mrd ( ! )
- bauern-förderungen
- beamten-pensionen.

Wolfgang Erhart.
03
11.3.2010, 16:12
Säg...säg...

Neulich habe ich einen Artikel gelesen, der darlegte, wie die Medien dazu benutzt werden, Sozialneid zu schüren. Aber nicht gegen die Bosse, die, wenn sie MILLIONENGEWINNE machen, noch Leute entlassen, sondern eben gegen die "gefährlichen" Sozialschmarotzer, die das System unterminieren.

Dahinter stecken Wirtschaftsinteressen. Aber natürlich ist die Streichung von Sozialleistungen an und für sich eine eher unpopuläre Maßnahme. Es könnte ja schließlich jeden - oder viele - treffen. Trotzdem schaffen es Medien und PR-Agenturen, die gesamte Gesellschaft durch Generalisierungen und Pauschalisierungen gegen den Sozialstaat in Stellung zu bringen.

Und die Menschen sägen willig den Ast ab, auf den sie vielleich selber sitzen müssen. Kurios!

also dann ...
02
11.3.2010, 18:41
stimme ihnen zu - siehe auch die hartz IV debatten (?) in D.

die medien
(sie sind ja nur das sprachrohr...der eigentümer - und sabbern eben deren interssen herunter : z.b. in Ö... ist faymann ja gegen eine anhebung der vermög.bez.steuern, eben weil...)
blenden die wahren SOZIALSCHMMAROTZER (siehe oben) aus - und hauen auf die kleinstverdiener + arbeitslosen hin.

die debatte ist allein schon wegen der tatsache, dass den 400.000 arb.losen nur 30000 offene stellen gegenüberstehen a b s u r d.
hinzu kommt dass 85 % der sog. transfers keine sind,
sondern versicherungs-leistungen ...

trotzdem wird von den ö v p medien des giebelkreuzerl-bauern-vereins... das transfer-konto
als wichtig heruntergeleiert...bis es alle glauben.
und (zumindest hier)
muss man diesem s e n f...entgegentreten !

Poldi Prettljausn
01
11.3.2010, 14:36
Trotzdem werden wir um Transparenzkonto nicht umhin kommen:

Das Globalbudget des Wirtschaftsministeriums weist ein veranschlagtes Minus von 93 Millionen € bis 2014 aus.

Bei Unternehmens­subventionen sieht Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner Sparpotenzial: „Es gibt Doppelförderungen, wo Projekte von Bund, Länder und Gemeinden gleichzeitig subventioniert werden.“ Langfristig sieht das Wifo hier sogar ein Sparpotenzial von bis zu fünf Milliarden €. Der Geschäfts­führer der staatlichen Förderbank aws, Bernhard Sagmeister, sagt: „Abgesehen vom internationalen Förderfonds ERP sind Einsparungen bei anderen Förderinstrumenten möglich.“

OttotheBusdriver
02
11.3.2010, 12:27
Die selbsternannte "Wirtschaftspartei"

will doch damit nur von ihrem eigenen Chaos ablenken:

http://derstandard.at/126774371... bei-Madoff

Alles die gleiche Baggage, SPÖVP dort rinnt unser Geld davon.

Poldi Prettljausn
10
11.3.2010, 14:40
Alle müssen sparen:

Arbeitsmarkt: - 833 Millionen €

Gesundheit: - 1,88 Milliarden €

Forschung: - 362 Millionen €

Investitionen: - 93 Millionen €

Umwelt: - 671 Millionen €

Infrastruktur: - 725 Millionen €

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oest... 1/index.do

nouriel roubini
00
24.5.2010, 18:25


nur die politiker verordenen sich gehaltserhöhungen

maj jong
07
11.3.2010, 11:52
es geht hier primär um Entsolidarisierung....

wobei der ÖVP Grundgedanke ist, die Zahlungen die ein Arbeitnehmer leistet müssen in den Sozialtopf um Arbeitgeber, Kleinunternehmer abzusichern oder in der Hängematte zu finanzieren!

Leistungen vom Arbeiter automatisch abgezogen im Zuge der Schmarotzerdebatte enthalten und vorgeworfen!

Arbeitgeber schulden riesige Sozialbeiträge, die dem Arbeitnehmern bereits abgezogen wurden, die ÖVP will dieses Geld nicht eintreiben sondern den kleinen Arbeitnehmern um seine Zahlungen- Absicherung zu betrügen!

Die größten, meisten Sozialschuldner sind ÖVP - Wähler!

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