Im Jahr nach Linz09

9. März 2010, 16:06
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    foto: apa

    Intendantin Christine Dollhofer

Wegfall der Kulturhauptstadtgelder "ein großer Rückschritt" bei gleichzeitig ungebrochen hoher internationaler Erwartungshaltung und Anklang bei Publikum

Linz   - Das internationale Festival Crossing Europe muss bei seiner siebenten Auflage mit rund 440.000 Euro - deutlich weniger als im Vorjahr - auskommen. "Für uns ist das ein großer Rückschritt", sagte Intendantin Christine Dollhofer bei der Programmpressekonferenz wie schon bei einer ersten Vorschau Anfang März.  Eine Kompensation der heuer wegfallenden Gelder aus dem Kulturhauptstadtjahr 2009 konnte durch andere öffentliche Fördermittel nicht ausreichend realisiert werden. Linz09 habe Crossing Europe geholfen, eine gute Basis aufzubauen, mit den heurigen Mitteln komme es freilich zu keiner Expansion, sondern zu einem Erhalt des Status quo.

Im Vergleich zu anderen Festivals sei Crossing Europe ohnehin schon immer unterfinanziert gewesen. Gleichzeitig sei die internationale Erwartungshaltung sehr hoch, und alles werde teurer.  Dollhofer verwies darauf,  dass sich andere Festivals auf einem anderen Level bewegen würden: "Wir stellen für ein sehr kleines Budget sehr viel auf die Beine." Zudem müsse das Linzer Festival, "eines der wenigen europäischen Projekte in Oberösterreich", für die Ausstrahlung jedes Films - einzig die Local-Artists-Schiene ausgenommen - zahlen, erläuterte die Intendantin. Und man dürfe nicht vergessen, dass die Crossing-Europe-Veranstalter das Doppelte der regionalen Fördergelder vor Ort hier ausgeben würden.

Der internationale Wettbewerb ist einmal mehr mit 10.000 Euro dotiert, der Publikumspreis mit 5.000 Euro. Der beste Local Artist - oberösterreichische Filmschaffende sind heuer mit insgesamt 46 Arbeiten vertreten - darf sich über 6.000 Euro freuen. Neu sind der Award European Documentary, der den Ankauf der Ausstrahlungsrechte des Preisträgerfilms durch den ORF beinhaltet, und der Atelierpreis, der die zwölfmonatige Nutzung eines Raumes ermöglicht. Die Verleihung der Awards geht am 24. April über die Bühne.

"Alle wollen das Festival", verwies Dollhofer auf die stark anwachsende Akzeptanz durch das Linzer Publikum. Das Bewusstsein für die Kosten sei aber nicht zur Gänze vorhanden. Trotz Einsparungen werde Crossing Europe 2010 jedenfalls mit seinen 117 Filmen von "gewohnter Qualität" sein. In den kommenden jahren wäre allerdings ein Budget von einer halben Million Euro nötig, somit eine ähnliche Höhe wie im Kulturhauptstadtjahr 2009. (APA/red)

natascha rabel
10
21.4.2010, 18:13
weiter kürzen

ruhig weiter kürzen hier kann man wirklich sparen

johannes rosenberger
01
26.4.2010, 19:42
falsch! weiter und besser unterstützen!!!

die person mit dem user-namen n.rabel irrt! sie hat gemeint weiter unterstützen und besser finanziell absichern, das gebührt diesem wunderbaren festival, diesem highlight an internationalität und kinokultur in linz!
es kann sich m.e. nur um einen tippfehler handeln, ansonsten müsste man der verfasserin bösartige, zynische und u.u. von neid getriebene beweggründe für ihren schlichtweg unakzeptablen wie dumm dreisten kommentar unterstellen. und das sollten wir uns sparen.
sie könnten sich an dieser stelle auch entschuldigen - das würde ihrem kleinen herzen gut tun.
mit besten grüssen
johannes rosenberger

natascha rabel
00
27.4.2010, 15:29
was sind denn sie für ein ...

gereizter zeitgenosse. keine ahnung wieso sie so ausflippen. sie könnten doch selbst in die brieftasche greifen und was dazuzahlen. jedenfalls ist das der reinste schrott was sie da schreiben. wie auch immer. heuer ist dort auch nichts besonderes gelaufen, alles nur langweilige nischenfilme für noch langweiligere leute, die heulen, weil ihnen das geld ausgeht. ist ja auch egal auf ein paar verrückte mehr oder weniger kommt es auch nicht an. ich schick dir ein küsschen, sex hilft manchmal, wenn man schlechte laune hat. bussi. natascha

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