Nach ÖWA-Ausschluss: oe24.at erhebt Einspruch

9. März 2010, 13:27

Geschäftsführer Martin Gaiger: Prüfen, welche rechtlichen Varianten es gibt - Ausschluss "bedauerlich und völlig verfehlt"

Vergangene Woche wurde die "Österreich"-Plattform oe24.at wie berichtet aus der Webanalyse ausgeschlossen. Der Grund dafür waren Aussagen von oe24.-Geschäftsführer Martin Gaiger in einem Interview. Gaigers Aussagen liefen auf "massive Herabwürdigung des Vereins und seiner Tools hinaus", so die ÖWA.

oe24.at wird gegen den Ausschluss Einspruch erheben, sagt Gaiger am Dienstag gegenüber etat.at. Man werde auch prüfen, welche rechtlichen Varianten es gibt. Er sei aber wenig "hoffnungsfroh" und halte auch nichts von einem Rechtsstreit. Den Ausschluss findet er "bedauerlich und völlig verfehlt", auch in Hinblick darauf, dass es Ziel der Webanaylse sei, den gesamten Markt abzudecken. Ein Verein wie die Webanalyse müsse Kritik aushalten.

Gaiger: "Der Ausschluss ist weder gut für die ÖWA, noch für die Medienwirtschaft. Ich finde es auch bedenklich, dass Mitbewerber über Konkurrenten entscheiden". Die ÖWA solle sich auf die "Erfassung von technischen Reichweiten konzentrieren und nicht Politik betreiben". Gegenüber der Werbewirtschaft wird er jetzt vermehrt mit den Daten von Google-Analytics operieren, das Tool gehöre "zu den besten, die es derzeit gibt und kostet nichts". Gemius hatte seine Marktchance, das Modell sei "gut, aber nicht gut genug". (Astrid Ebenführer, derStandard.at, 9.3.2010)

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12.3.2010, 08:51
Teil 5

fett gedruckten Namen der Prozessparteien, im Übrigen jedoch mit Normallettern, jeweils auf Seite 3 einer Freitagsausgabe der österreichweit erscheinenden Tageszeitungen "Österreich" und "Kurier" sowie "Kronenzeitung" zu veröffentlichen.

Handelsgericht Wien, am 28. November 2008, Hofrat Dr. Geißler

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12.3.2010, 08:51
Teil 4

Online Medium OE 24 auf der Website www.oe24.at oder, sollte die genannte Internetadresse geändert werden, auf einer Website, mit der an Stelle der Internetadresse www.oe24.at verwendeten Internetadresse in einem Fenster in der Größe eines Viertels der Bildschirmoberfläche, die bei Eingabe der Internetadresse www.oe24.at bzw. an der Stelle der Internetadresse www.oe24.at eingegebenen Internetadresse in der Adresszeile des Webbrowsers unmittelbar erscheint, für die Dauer von 30 Tagen zu veröffentlichen.

Die Klägerin wird ermächtigt, den klagsstattgebenden Teil des Urteils (ausschließlich der Kostenentscheidung) binnen sechs Monaten nach Rechtskraft auf Kosten der Erstbeklagten mit Fettumrandung, Fettdrucküberschrift sowie mit gesperrt und

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12.3.2010, 08:50
Teil 3

zeitung "Österreich" zu fördern, indem sie die Tageszeitung "Österreich", wenn auch bloß sinngemäß, unter Bezugnahme auf die ÖAK als die Nummer 1 der Tageszeitungen des Landes bezeichnet, sofern die Tageszeitung "Österreich" nicht in allen von der ÖAK im Rahmen der von ihre erhobenen Auflagenliste ermittelten Kriterien, so insbesondere nicht im Kriterium "Verkauf Gesamt", nachweislich die höchste Auflagenzahl aufweist.

Die Zweitbeklagte ist schuldig, den klagsstattgegebenden Teil des Urteils (ausschließlich der Kostenentscheidung) ohne unnötige Verzögerung nach Rechtskraft auf eigene Kosten mit Fettumrandung, Fettdrucküberschrift sowie mit gesperrt und fett gedruckten Namen der Prozessparteien, im Übrigen jedoch mit Normallettern in ihrem

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12.3.2010, 08:48
Teil 2

Die Erstbeklagte ist schuldig, es zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr zum Nachteil der Klägerin den Wettbeweb des Medieninhabers der Tageszeitung "Österreich" zu fördern, indem sie die Tageszeitung "Österreich", wenn auch bloß sinngemäß, als die neue Nr. 1 der österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) bezeichnet, sofern die Tageszeitung "Österreich" nicht in allen von der ÖAK im Rahmen der von ihr erhobenen Auflagenliste ermittelten Kriterien, so insbesondere nicht im Kriterium "Verkauf Gesamt", nachweislich die höchste Auflagenzahl aufweist.

Die Zweitbeklagte ist schuldig, es zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr zum Nachteil der Klägerin den Wettbeweb des Medieninhabers der Tages

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12.3.2010, 08:48
die nächste erfolgreiche Klage

für alle, die es nicht verfolgt haben - gestern auf oe24 gefunden:

Im Namen der Republik!
Das Handelsgericht Wien erkennt durch Hofrat Dr. Rainer Geißler als Richter in der Rechtssache der klagenden Partei M E D I A P R I N T Z E I T U N G S - U N D V E R L A G G M B H & C o K G, Muthgasse 2, 1190 Wien, vertreten durch Höhne, In der Maur & Partner Rechtsanwälte GmbH in 1070 Wien, wider die beklagten Parteien 1. "Ö S T E R R E I C H" - Z E I T U N G S V E R L A G G M B H, Friedrichstraße 10, 1010 Wien, 2. M E D I A D I G I T A L G M B H, Friedrichstraße 10, 1010 Wien, vertreten durch Berger Saurer Zöchbauer Rechtsanwälte in 1030 Wien, wegen Unterlassung (EUR 11.000, 00) und Veröffentlichung (EUR 2.000,00) zu Recht:

Onlineguru
 
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10.3.2010, 13:57
so viel zum Thema...

Hat jemand die heutige - außerhalb der Ubahn-Stationen vorfindbare - "Österreich" gelesen?

Eine Bodenlose Frechheit, die den Ausschluss der ÖWA bestätigen sollte. Ich beziehe mich nur auf die Schlagzeilen:

- oe24-Netz Nummer 1: falsch! Nummer 6!
- Ausgeschlossen, weil die Daten zu gut sind: falsch! weil sie missbräuchlich abgefälscht und mit der Belegungseinheit der ÖWA Plus publiziert wurden
- Eine in Europa einzigartige Form der Zensur: falsch! eine richtige Reaktion auf das absichtlich assoziale Verhalten des oe24-Netzes; alle Mitglieder halten sich an Statuten - oe24 nicht!
- das ist die Antwort der schlechten Verlierer: RICHTIG! Sie sind wirklich und zu recht Verlierer!

ich bitte alle Leser, sich selbst Meinung zu bilden...

cyrus virus
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10.3.2010, 14:35
Doppelseite weinerliches Jammern

Da Österreich in Print ja keine Werbung hat, kann man auf einer Doppelseite (!) weinen und sich über die bösen Mitbewerber beschweren, die das Lügentheater von oe24.at endlich gestoppt haben.

david crutton
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also wenn ich...

...die Kommentare von Herrn Gaiger im letzten Thread zum Thema lese frage ich mich, warum er überhaupt Mitglied in der ÖWA sein will.

Enduser
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gute Frage

Hr. Gaiger,

warum wollen Sie Mitglied in einem Verein sein, dessen Technologie und Entscheidungsweise Sie Ihren Wortmeldungen folgend offenbar gar nichts abgewinnen können?

Onlineguru
 
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das dürfte firmenphilosophie sein...

...grundsätzlich gegen alles zu sein, überall anzuecken und dann aber doch realisieren, dass es nicht zielführend ist.

ellington
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10.3.2010, 13:12

da sind wir wieder. nun die frage ist eigentlich ganz einfach: die werbewirtschaft in Ö baut auf öwa zu einem beachtlichen teil. daher: weil es nötig ist. die frage ist eigentlich bei einem halbwegs wirtschaftlich denkenden menschen, leicht zu beantworten.

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