Einbruch bei Lufthansa

AUA befördert wieder mehr Passagiere

9. März 2010, 13:54

Die AUA spürt einen leichten Aufwärtstrend, die Preise bleiben unter Druck, Mutter Lufthansa spürt den Streik

Die Austrian Airlines Group hat im Februar 2010 mit 646.000 Passagieren um vier Prozent mehr als im Februar 2009 befördert. Die Auslastung  der Flüge stieg um 3,4 Prozentpunkte auf 72 Prozent, teilte die AUA mit.  Die AUA hat mittlerweile die Segmentierung ihrer Verkehrsgebiete an die Lufthansa-Strukturen angepasst: Europa, Intercontinental und Charter. Bei den Europa-Flügen meldete die AUA heute für Februar ein Plus um 8 Prozent auf 510.000 Passagiere (Auslastung: 62,9 Prozent).

Im Interkontinentalverkehr stieg das Passagieraufkommen der AUA um 5,8 Prozent auf 109.300 (Auslastung: 81,3 Prozent). Erwartungsgemäß stark rückläufig war die Chartersparte: Im Februar flog die AUA im Chartergeschäft 26.000 Passagiere, ein Rückgang um 42,3 Prozent. Die Auslastung sank um 16,4 Prozentpunkte auf 63 Prozent.

Preise unter Druck

Die Austrian-Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik: "Das Passagieraufkommen dürfte sich allmählich erholen. Die Situation bei den Erträgen ist aber weiter angespannt. Die Preise sind unter Druck."

Im Zeitraum Jänner bis Februar 2010 lag die Passagierzahl mit rund 1,3 Millionen um 3,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Auslastung stieg um 4 Prozentpunkte auf 70,6 Prozent.

Hart getroffen wurde die Konzernmutter Lufthansa vom Pilotenstreik. In der Lufthansa Passage (Fluglinien unter der Marke Lufthansa) wurden im Februar 3,513 Millionen Passagiere befördert, um 7,2 Prozent weniger als vor einem Jahr, die Sitzauslastung sank auf 71,5 Prozent. Bei der Tochter Swiss gab es ein Plus um 11 Prozent auf 1 Million Passagiere, British Midland (bmi) beförderte im Februar 444.000 Leute.

Im Lufthansa-Gesamtkonzern - also mit allen Zukäufen - wurden im Februar 5,6 Millionen Menschen transportiert, ein Plus von 19,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Tarifverhandlungen

Der vor knapp zwei Wochen ausgesetzte Streik der Lufthansa-Piloten wird offenbar vorerst nicht fortgeführt. Nach Ablauf der vereinbarten Friedenspflicht in der Nacht zum Dienstag seien im Lauf der Woche weitere Tarifgespräche mit der Deutschen Lufthansa geplant, so Jan Krawitz, Pressereferent der Piloten-Gewerkschaft Cockpit auf derStandard.at-Anfrage. Ob oder wie weit man von den ursprünglichen Forderungen abrücken werde, wollte Krawitz nicht kommentieren. (red)

Queen of Sheba
 
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"Einbruch bei Lufthansa" - keine Spur von den Tätern.

Dr. Fu Manchu
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Offensichtlich sind dabei jedoch mehrere Passagiere abhanden gekommen. Auch wurden einige Prozentpunkte aus der Sitzauslastung entwendet.

Max Mayer3
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