Nicht ohne meine Waffe

09. März 2010 14:26
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    Foto: screenshot

    Grafik der Brady Campaign against Gun Violence. Die Brady Campaign will mit einer Online-Petition Starbucks dazu bringen, das Tragen von Waffen in ihren Filialen zu verbieten.

Die Waffe griffbereit an der Hüfte spazieren sie in Cafés, kaufen ein und fahren Auto - Vertreter der "Open-Carry"-Bewegung sind allzeit schussbereit

Sie bestehen auf ihrem Recht, ihre Waffen offen zu tragen - im Supermarkt, in einer Bank oder auf dem College. Warum das ihrer Meinung nach eine gute Idee ist? Es sei einfach ihr Recht - sie hätten die Freiheit, das zu tun. "Jedes Recht, das nicht in Anspruch genommen wird, ist ein verlorenes Recht", ist auf OpenCarry.org zu lesen. Die Website dient als Plattform der "Open-Carry"-Bewegung.

Waffen im Alltag salonfähig machen

Schon seit Jahren versuchen die Waffenbesitzer durch Auftritte und Treffen auf öffentlichen Plätzen, das öffentliche Tragen von Waffen salonfähig zu machen. Frei nach dem Motto: Wenn jeder einfach seine Waffen überall hin mitnimmt, wird sich auch bald niemand mehr daran stoßen.

In den USA hat grundsätzlich jeder das Recht, Waffen zu besitzen und diese auch zu tragen. Trägt jemand seine Waffe verdeckt, gilt es in den meisten Bundesstaaten aber strenge Auflagen zu erfüllen. Das offene, unverdeckte Tragen von Waffen ist dagegen kaum geregelt. Ausnahmen sind Städte mit einem Waffenverbot - wie zum Beispiel Chicago.

Ein Video aus dem Jahr 2008. Mitglieder der Virginia Citizens Defense League bei einem Grillfest - mit Waffen. Quelle: Youtube

Kalifornien als Kampfgebiet

In den vergangenen Wochen gab es viele dieser Treffen in Kalifornien, wo das Gesetz über das Tragen von Waffen in der Öffentlichkeit besonders restriktiv ist. Mike Stollenwerk, der gemeinsam mit John Pierce die Website OpenCarry.org ins Leben gerufen hat, versteht die Aufregung nicht. "Wir machen das Gleiche, das auch die Träger versteckter Waffen tun. Einziger Unterschied: Wir ziehen unsere Jacken aus", sagte er zur New York Times.

Waffen bei Starbucks noch erlaubt

Aber genau das ist für einige Cafes und Restaurants ein Problem. Und sie haben darauf reagiert: Bei Peet's Coffee and Tea und California Pizza Kitchen sind Waffen im Lokal nicht mehr erlaubt. Die Kaffeekette Starbucks hat sich noch nicht zu diesem Schritt entschlossen, sondern will weiterhin gemäß der lokalen Gesetzgebung vorgehen.

Die Brady Campaign to Prevent Gun Violence, die sich für strenge Waffengesetze einsetzt, will das nicht hinnehmen und Starbucks zu einem Waffen-Verbot in den Filialen bewegen. Auf der Website kann eine Online-Petition unterzeichnet werden, um genau das zu erreichen.


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Das Recht eine Waffe zu tragen, war immer ein Grundanliegen der National Rifle Association (NRA). Was die "Open-Carry"-Bewegung verlangt, geht auch der NRA fast zu weit. Die NRA verteidigt zwar das Recht Waffen zu tragen mit Zähnen und Klauen. Das Anliegen, dies auch unverdeckt zu tun, ist allerdings keines ihrer Hauptprobleme.

Waffenverbot in Chicago vor Surpreme Court

Am US-Surpreme Court steht in den kommenden Monaten eine wichtige Entscheidung in Bezug auf das Waffenrecht an. Vier Bürger aus Chicago klagen vor dem Gericht ihr Recht auf Waffenbesitz ein.

Seit 28 Jahren gilt in Chicago ein Waffenverbot. Bereits vor zwei Jahren hatten die Richter ein ähnliches Verbot in Washington gekippt. Die Kläger in Chicago fordern vom Surpreme Court, auch in anderen Staaten und Städten solche Waffenverbote aufzuheben. (mka, derStandard.at, 9.3.2010)

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Gilgamesh
11.03.2010 13:20

So alt ist das Land doch noch gar nicht, als dass sich dermaßen großflächige Auswirkungen der Inzucht zeigen könnten....

Poldi Fesch
11.03.2010 14:12
eher umgekehrt

das hpstsache gewaltfrei ist ein Zeichen v. Degeneration

Arthur Hobel1
11.03.2010 11:55

"greg dement" der name ist programm

Knieriem
11.03.2010 11:21

Gott segne Amerika! - und seine Waffenlobby! Die lassen sich nicht wie Schafe vorführen und entwaffnen!

t-bonesteak
11.03.2010 15:11
arm

leuchter

Harry Meier
 
11.03.2010 12:44
Das Recht die Waffe frei herumzutragen kann man

.. natürlich sehr einschränken. z.b. können Banken, Verkehrsbetriebe, Veranstalter, Supermärkte etc. das Tragen von Waffen auf ihrem Gelände jederzeit verbieten. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, das sie in Disneyland mit einer Waffe Eintritt erhalten.

Dann wirds dann nicht mehr lustig, wenn man das Ding ständig im Auto lassen muß und die Forderungen der Waffenlobby sind damit ad absurdum geführt.

Poldi Fesch
11.03.2010 14:13
wichtig ist,

dasz es der Staat nicht darf

Empire CPSIII
11.03.2010 12:09
Vom PowerPlay ins Standard Forum

Oder verwechsle ich dich da jetzt mit jemandem?

Löschkandidat
10.03.2010 21:04
Abseits von individuellen Gründen Waffen besitzen zu wollen gilt:

1)Waffe=Macht
2)Keine Waffe=keine Macht
3)Waffen in der Hand von Bürgern=Macht in den Händen der Bürger

Und jetzt die historische Frage: Welche Gruppen haben das Recht Waffen zu besitzen aufgegeben und sind NICHT nach kurzer Zeit entrechtet gewesen? Bitte u Beispiele.

Hossam Hassan
20.03.2010 10:22
Ihr Argument in allen Ehren

Aber was sie sagen, nützt vor allem gewalttätigen Kriminellen, die sich gegenseitig umbringen und dabei Passanten und Unbeteiligte erwischen.
Waffen in den Händen von Bürgern heißt nämlich keineswegs macht in den Händen von Bürgern, sondern Macht für diejenigen, die keine Skrupel haben sie auch zu benutzen. In einem Shootout zwischen solchen, denen der Finger locker sitzt und sagen wir mal ihnen, werden sie am Boden liegen und tot sein, nicht der Verbrecher.

t-bonesteak
11.03.2010 15:12
was für ein humbug

Löschkandidat
12.03.2010 08:57
Humbug

Annahme : meine Aussage 1 ist Humbug, dann sind folgerichtig alle Nachrichten über Kriege, Überfälle etc.falsch. Denn dort werden mit Waffengewalt Ansprüche durchgesetzt.
Annhame meine Aussage 2 ist falsch: dann sind folgerichtig alle Nachrichten über Massaker, Unterdrückung falsch.
Annahme meine Aussage 3 ist falsch. Dann unterhalten totalitäre Staaten ihre Repressions und Gewaltinstrument nur aus Dummheit, Jux und Tollerei.

der imp
11.03.2010 15:11
Vor wem bitte?

Vor wem haben sie solche Angst das Sie der Meinung sind die Menschen sollten Waffen besitzen?
Vor der Schweiz?
Vor Russland?
Vor Ausländerbanden?
Vor dem Iran?

Wenn unsere heutigen Welt ein Krieg beginnt der Österreich wirklich betrifft, hilft ihnen ein Handfeuerwaffe herzlich wenig!
Idioten die sich nicht selbst unter Kontrolle haben gibts überall! Wenn die dann auch noch Waffen tragen dürfen...

Löschkandidat
12.03.2010 09:13
Ich habe in der Regel überhaupt keine Angst

Wir leben in Österreich in einem der sichersten und sicher harmlosesten Ländern der Erde. Mehrere hunderttausend Waffenbesitzer und Sie. Quentin Tarantino ist Comic nicht die Realität.

der imp
12.03.2010 12:40
Ahh ja

Also ich verstehe ihr Kommentar nicht ganz, aber egal. Ich formuliere die Frage einfach noch einmal: Vor wem soll man sich in Österreich mit einer Waffe schützten?

btw: Gegen organisierte Gewalt (von einer paramilitärischen Organisation oder einem Staat) helfen Waffen in der Hand von Bürgern nicht wirklich viel.

Vintageologist
 
24.03.2010 04:30
Nur so als Beispiel

http://noe.orf.at/stories/363405/

Ich könnte jetzt hunderte solche Fälle "ausgraben" auch noch schlimmere... tote Pensionistenehepaare etc.

Mit Glock in der Hand wär ihr das nicht passiert.

Kriminalität passiert... und zwar öfters, als Sie anscheinend glauben.

Löschkandidat
13.03.2010 15:53
Vor denen die anderendas Recht darauf absprechen frei zu entscheiden ob man eine haben will oder nicht

Zu ihrem btw: Warschauer Aufstand 1944, die tapferen polnischen Zivilisten haben der Wehrmacht ganz ordentlich zugesetzt.

der imp
13.03.2010 22:20
Und wieder keine Antwort...

Wer soll es denn sein der einem Bürger in Österreich (oder in den USA) das Recht abspricht frei zu entscheiden ob man was haben will oder nicht?

naja wirklich erfolgreich haben sie sich nicht gewehrt "Doch dürften auch auf Seiten der Deutschen 300–500 SS-Soldaten getötet worden sein."
"Insgesamt forderten die Kämpfe 12.000 Opfer. Weitere 30.000 Menschen wurden nach den Kämpfen erschossen, 7000 in Vernichtungslager transportiert."
Wikipedia

War vielleicht ein gutes Zeichen, dass nicht alle Juden in Europa vor den Nazis kapitulieren aber vom militärischen Aspekt nicht erfolgreich.

Tethys
11.03.2010 09:55

Welche "Macht" haben Sie denn konkret wenn Sie jemandem eine Waffe ins Gesicht halten?

Und welches Leben führen SIE, wenn Sie obiges als "Macht" bezeichnen?

Löschkandidat
11.03.2010 11:19
Liebe Tehtys

lassen Sie mich bitte mit Ihren geheimen Gewaltphantasien in Ruhe. Wenn ich durch die Gegend ginge um Leute mit der Puffn in der Hand zu zwingen Liegestütz zu machen wär es ein Verbrechen und Sie hätten das ohnehin schon in der Zeitung gelesen.
Was sagen Sie denn zu Revolutionären, Widerstandskämpfern, Partisanen? Wahrscheinlich " Ja dürfen's denn das?"

Tethys
11.03.2010 12:24

Gewaltphantasien wie Ihre?:
"Im gegenteil das Recht Waffen zu tragen ist das Fundament aller Bürgerrechte

Glauben Sie ein Berlusconi muss die Menschenrechte achten weil er so ein lieber aufgeklärter Kerl ist? Er muß es weil in LETZTER Konsequenz möglicherweise ein Truppp Leute vor der Tür steht und ihn zur nächsten Laterne führt. "

Bleiben Sie sachlich beim Thema und lernen Sie das Argumentieren. Und lernen Sie, dass es Menschen gibt, die anderer Meinung sind und Fragen stellen. Lernen Sie, diese Fragen zu beantworten - mit Argumenten.

Löschkandidat
11.03.2010 12:56
Ja lassen wir's da hätt ich auch versuchen können mit dem Haider zu diskutieren

Tethys
11.03.2010 15:54

Genau das meinte ich mit "Argumenten". Danke, dass Sie Ihr Unvermögen nochmals verdeutlicht haben.
mfG

Erwin Brandstetter
11.03.2010 02:40

Wo hätte Waffenbesitz denn eine Unterschied gemacht? Das "Recht" Waffen zu tragen, ist eine erbärmliche Karikatur von Bürgerrechten.

Löschkandidat
11.03.2010 11:07
Im gegenteil das Recht Waffen zu tragen ist das Fundament aller Bürgerrechte

Glauben Sie ein Berlusconi muss die Menschenrechte achten weil er so ein lieber aufgeklärter Kerl ist? Er muß es weil in LETZTER Konsequenz möglicherweise ein Truppp Leute vor der Tür steht und ihn zur nächsten Laterne führt. Die ganze Diskussion um Waffen wird leider nur auf Basis von Extremsituationen geführt, das ist schade. Trotzdem ist es eine prinzipielle Sache: " Wenn der Grüne Sicherheitssprecher mit Verweis auf die Selbstmörderstudie ( Kapusta) sagt, daß es ok ist wenn die Rechte von Millionen eingeschränkt werden solange man nur EINEN überzeugten Selbstmörder vom Revolver zum Strick ( oder der Tablette) bringt, dann hapert es doch fundamental! Nicht vergessen: Es gibt bereits hunderttausende legale Waffen in Österreich! Und nix is

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