Werbelimit

ORF warb mehr, als er darf

08. März 2010 18:30

Der Bundeskommunikationssenat entschied, dass der ORF im November sein tägliches Werbelimit pro Tag und pro Stunde überschritten hat

Der Bundeskommunikationssenat entschied gerade, dass der ORF im November sein tägliches Werbelimit pro Tag und pro Stunde überschritten hat. Der Senat ließ das ORF-Argument nicht gelten, sein Tag beginne um 3 Uhr früh und ende um 2.59 Uhr. Das stündliche Limit überschritt er mit einem Spot für einen Kinofilm, den der ORF mitproduziert hat. Der Senat ließ den Spot nicht als Programmhinweis gelten.

Die Regierungsvorlage zum neuen ORF-Gesetz hilft in dem Punkt: ORF-geförderte Kinofilme zählen nach derzeitiger Fassung künftig nicht mehr zur Werbezeit des ORF. (Harald Fidler, DER STANDARD; Printausgabe, 9.3.2010)

Kommentar posten
18 Postings
philippe glatz1
13.03.2010 01:14
ORF warb mehr, als er darf

und hat es was genützt?

Valentin K.
09.03.2010 17:16
Werbung zu lange?

Mich persönlich stört Werbung zwischen einer Sendung überhaupt nicht, manchmal finde ich die Werbeschaltungen sogar amüssant. Aber wenn der Bundeskommunikationssenat entscheidet ...

Pestassori
09.03.2010 17:08
Nicht mehr ernst nehmen kann ich den Bundeskommunikationssenat, wenn er ...

... dem ORF allen Ernstes vorwirft, das stündliche Limit mit einem Spot für einen Kinofilm, den der ORF mitproduziert hat, überschritten zu haben, denn der Senat ließ den Spot nicht als Programmhinweis gelten. ???

derfleischhacker
09.03.2010 17:12
Pesstassori sollte das Gesetz lesen

aber das ist wohl eine unzumutbare Hürde für den Durchschnittsösterreicher

Pestassori
09.03.2010 17:48
derfleischhacker sollte den Artikel lesen, ...

... in dem die entsprechnede Gesetzesänderung (wohl wegen der "Eigentümlichkeit" der alten Regelung) bereits angekündigt wird.

PS: Ist der "fleischhacker" kein Durchschnittsösterreicher?

junge_roemerin
09.03.2010 13:47
ORF-Gebühren

Darf ich nun wenigstens weniger ORF-Gebühren zahlen als ich muss ?

Der Vater Staat
09.03.2010 13:33

Der Beistrich vor "als" ist fehlerhaft und sinnentstellend.

Pannonia Jack
09.03.2010 13:06

Ich bin davon überzeugt, dass der ORF seine ganzen gesetzlich geregelten Werbezeiten zwischen 19:45 und 20:15 verbraucht!

Ruth Schlabbeeritzka-Pangl
09.03.2010 11:50
Und täglich grüsst...

In periodischen Abständen werden diverse Werbe-Gaunereien des ORF angeprangert. Mich würde jetzt intererssieren, welche Konsequenzen es bisher gegeben hat! Von einem bierernsten "Du-Du" eines zahnlosen K&K Bundes-irgendwas-Senats wird sich der ORF kaum ans Bein pinkeln lassen. Schad' ums (Steuer)-Geld...

Jack Nicklson
09.03.2010 10:34
Die Lösung lautet...

Bestandsmanagement! Wird in der Logistik seit Jahrzehnten angewendet & kann mittlerweile softwaretechnisch gesteuert werden.

Klaus Kurz1
09.03.2010 08:37
Konsequenzen?

Gut, jetzt wissen wir dass gegen eine Vorgabe gehandelt wurde. Aber was sind jetzt die Konsequenzen? Abmahnung? Finanzielle Strafe? Alle bis jetzt produzierten Chili-Folgen hintereinander anschauen? (wäre mein Favorit)....

Wachtmeister Barbrady
09.03.2010 08:56

Beförderung, Bonuszahlungen, Gebührenerhöhung

nichtsdestotrotz
09.03.2010 07:42

wenn der orf 24 h werbung sendet ist auch wurscht, kenne das programm nur mehr vom hörensagen. kann das nur jeden raten.

sicsche
08.03.2010 19:02

Und Konsequenzen? Die wird man wohl vergeblich suchen. Die Konkurenz dürft sich gratulieren wenn so etwas vorkommt.

Odoakker Hurgga
08.03.2010 19:34
Sie haben einen Film beworben,

.... den sie selbst produziert haben. Hängt sie höher!

Ferdinand Berger
09.03.2010 11:07
richtig...

...denn sowas nennt man wettbewerbsverzehrung, denn wenn jemand anderer einen qualitativ hochwertigen film produziert hat er nicht die möglichkeit in einem von der öffentlichkeit finanzierten sender gezeigt zu werden, ohne was zahlen zu müssen!

leonid
09.03.2010 13:08

wettbewerbsverzehrung
mahlzeit ;-)

Ferdinand Berger
09.03.2010 13:15
war schon...

...geistig beim mittagessen, obwohl wenn man die nachrichten liest einem eigentlich der appetit vergeht ;-)

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