Secunia sieht Überforderung durch Sicherheitsupdates

8. März 2010, 14:31
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Will mit eigenem Tool die Wartung vereinfachen - Im Schnitt alle fünf Tage ein entsprechendes Update beim Microsoft-System

Entgegen so manchem anderen Betriebssystem kennt Windows kein zentrales Update-System für alle Anwendungen, ein Fakt den man bei Secunia nun als echtes Sicherheitsrisiko identifiziert haben will. So zeigt man sich davon überzeugt, dass der mit dem Einspielen von Security-Updates verbundene Aufwand schlicht zuviel für die Windows-NutzerInnen sei.

Daten

So würden die mit dem eigenen Personal Software Inspector (PSI) anonymisiert gesammelten Daten zeigen, dass 90 Prozent der NutzerInnen des Microsoft-Betriebssystems zwischen 51 und 86 mal Updates durchführen mussten - dabei wurden bis zu 342 Sicherheitslücken beseitigt. Die betroffenen Programme stammen von 36 unterschiedlichen Herstellern.

Zentrale

Eine Erkenntnis, aus der Secunia natürlich so seine eigenen Schlüsse zieht, mit der Version 2.0 des PSI will man das anbieten, was Windows bislang fehlt: Ein zentrales Update-Management. In der Unternehmenslösung Corporate Software Inspector (CSI) hat man schon bisher eine ähnliche Funktion im Angebot. (red, derStandard.at, 08.03.10)

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