Rumänische Eisenbahn baut 4.000 Mitarbeiter ab

8. März 2010, 13:12

Im April müssen weitere 6.300 Mitarbeiter von insgesamt 78.000 Beschäftigten gehen

Bukarest - Die staatliche rumänische Eisenbahngesellschaft CFR hat am Montag 4.000 von insgesamt rund 78.000 Beschäftigten gekündigt. Weitere 6.300 Angestellte müssen im April gehen, wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax berichtete. Die Regierung in Bukarest hatte die Kündigungen bereits im Oktober 2009 beschlossen.

Am stärksten betroffen von der Kündigungswelle ist CFR Marfa, die Bahngesellschaft für Güterverkehr, bei der insgesamt 6.700 Stellen abgebaut werden. Die CFR ist hoch verschuldet und auf staatliche Subventionen angewiesen. Durch die Wirtschaftskrise und den Wettbewerb mit privaten Bahnbetreibern hat sich die Situation weiter verschlechtert. Der Güterverkehr auf Schienen ist 2009 in Rumänien um etwa 50 Prozent geschrumpft. (APA)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.