"Ohne Tante Gretes Kernöl geht nichts"

  • Inhalte des ballesterer Nr. 50 (März 2010) Ab sofort österreichweit im Zeitschriftenhandel
SCHWERPUNKT: FANMEDIEN
Die Piratenheftln der depperten BuamWie Fanzines dem Stehplatz-Publikum eine Stimme verliehen
»Ich will nicht der Vater sein, der vom Krieg erzählt«11Freunde-Gründer Philipp Köster im Interview
Hochglanz-SprachrohrZu Gast bei den Machern des Block-West-Echos
Ungeschminkte SzeneberichteDer Grenzgänger hat polnische Hools und Ultras im Fokus
EXTRA - 10 JAHRE BALLESTERER:
ErfolgsgeschichteEine Bilanz von Chefredakteur Reinhard Krennhuber
Das große ballesterer-ABCGeschichten und Gschichterln zum zehnjährigen Bestehen
»Organisch gewachsene Glaubwürdigkeit«Pascal Claude schätzt den ballesterer seit Ausgabe zwei
»Heast, den ballesterer, den kann deine Mutter lesen«Naumoski, Merkel, Grad und weitere Prominente gratulieren 
Außerdem in der neuen Ausgabe:
Die Braut des AutokratenKritik am Führungsstil von LASK-Präsident Reichel
Sesselwärmer und falsche FansPolens Verbandspräsident Lato übt den Rundumschlag 
Stadion-ArchitekturBrit-Bowl: VIP-Logen statt Stehplatzcharme
»We're shit and we know we are«Eine Auswärtsfahrt mit den Fans von QPR
Der aufmüpfige Proll-PoetGlasvegas-Sänger James Allen - vom Fußballprofi zum Rockstar
Schauprozess Wie die Medien die Anklage gegen Rapid-Fans ausschlachten
Sinnreichs SpielmacherHat sich FIFA-Präsident Blatter beim »Risiko«-Spielen verzockt?
GroundhoppingAlgerische Schlappe, corinthianischer Samba
BarometerDie WM-Qualifikationsauslosung in Warschau
Totale SicherheitEin Anstoß zum verschärften Pyrotechnikgesetz
    foto: cover ballesterer

    Inhalte des ballesterer Nr. 50 (März 2010)
    Ab sofort österreichweit im Zeitschriftenhandel

    SCHWERPUNKT: FANMEDIEN

    Die Piratenheftln der depperten Buam
    Wie Fanzines dem Stehplatz-Publikum eine Stimme verliehen

    »Ich will nicht der Vater sein, der vom Krieg erzählt«
    11Freunde-Gründer Philipp Köster im Interview

    Hochglanz-Sprachrohr
    Zu Gast bei den Machern des Block-West-Echos

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    EXTRA - 10 JAHRE BALLESTERER:

    Erfolgsgeschichte
    Eine Bilanz von Chefredakteur Reinhard Krennhuber

    Das große ballesterer-ABC
    Geschichten und Gschichterln zum zehnjährigen Bestehen

    »Organisch gewachsene Glaubwürdigkeit«
    Pascal Claude schätzt den ballesterer seit Ausgabe zwei

    »Heast, den ballesterer, den kann deine Mutter lesen«
    Naumoski, Merkel, Grad und weitere Prominente gratulieren

    Außerdem in der neuen Ausgabe:

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    Hat sich FIFA-Präsident Blatter beim »Risiko«-Spielen verzockt?

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  • Auf drei Dinge kann Johnny Ertl in England nicht verzichten: "Suppenwürfel, Schwarzbrot und Kernöl."
    foto: apa/ fohringer

    Auf drei Dinge kann Johnny Ertl in England nicht verzichten: "Suppenwürfel, Schwarzbrot und Kernöl."

  • Artikelbild
    flyer: ballesterer

Trotz der finanziellen Schwierigkeiten von Crystal Palace genießt Johnny Ertl jeden Tag in Englands zweiter Liga

ballesterer: Hättest du nicht eigentlich den Blumenladen deiner Eltern übernehmen sollen, anstatt Fußballprofi zu werden?
Johnny Ertl: (lacht) Ja, so ungefähr. Ich war neun Jahre alt, da sind Vereinsfunktionäre des Klubs meiner Heimatgemeinde Feldkirchen bei Graz zu meinem Vater gekommen. Sie hätten mich spielen gesehen und ich solle doch beim Klub anfangen. Mein Vater hat nur gesagt: »Keine Chance. Wir sind ein Wirtschaftsbetrieb, hier geht es um Arbeit und der Bua spielt sicher nicht Fußball.« Dann habe ich halt »aus Versehen« ein paar Scheiben und Blumen zerschossen. Das hat meinen Vater umgestimmt, und er hat gemeint, bevor das Geschäft
kaputt geht, soll ich mich doch lieber beim Verein austoben. Heute ist mein Vater der Erste, der mich nach einem Spiel anruft. Und den Blumenladen »Oliva« führt jetzt meine Schwester.

Nach deinem Wechsel von Wien nach London hast du gemeint, dass du es ohne heimische Lebensmittel kaum aushalten würdest. Bestimmen Fish and Chips mittlerweile deinen Speiseplan?
Ertl: Fish and Chips? Nein, das ist noch immer nichts für mich. Ich koche sehr viel, und London hat zum Glück kulinarisch einiges zu bieten. Auf drei Dinge kann ich aber nach wie vor nicht verzichten: Suppenwürfel, Schwarzbrot und Kernöl. Österreich hat die besten Suppenwürfel der Welt, kein Vergleich. Und ohne das Kernöl meiner Tante Grete geht auch nichts. Wenn ich zu Hause in der Steiermark bin, packe ich immer einen Extrakoffer Lebensmittel ein.

Aufgrund der schlechten Ernte soll es in Österreich ab Mitte des Jahres kein Kernöl mehr geben.
Ertl: Ja, das habe ich auch gehört. Ich muss unbedingt meine Tante anrufen und ihr sagen, dass sie mir ein paar Flaschen weglegt. Ihr Kernöl ist noch ehrlich gepresst, Familientradition.

Du spielst seit 18 Monaten in England, die Fans von Crystal Palace singen Lieder auf dich, es gibt die »Johnny Ertl Appreciation Society«, das Matchprogramm brachte vor kurzem ein großes Interview mit dir. Ist das nicht zu viel der Ehre?
Ertl: Mir taugt der trockene britische Humor, das Understatement. Die englischen Fans beschäftigen sich sehr genau mit jedem Spieler, denken sich Songs aus, diskutieren Wortspiele und Eigenschaften der Spieler. Für mich gibt es zwei Lieder: »Teenage Mutant Hero Ertl« und »He is here, he is there, he is fucking everywhere, Johnny Eeertl.« Das gefällt mir. Ich reiße mir dafür auch jedes Wochenende den Arsch auf, das respektieren die Fans. Der britische Fußball passt aber auch super zu meinem Spielstil.

Du hast dir heuer einen Stammplatz erkämpft, Crystal Palace war im Rennen um das Aufstiegs-Play-off für die Premier League. Doch seit Ende Jänner ist der Klub in Konkurs, ihm wurden zehn Punkte abgezogen und der Verein sucht derzeit per Zeitungsannonce einen Käufer. Bist du angefressen?
Ertl: Nein, überhaupt nicht. Jetzt kommt es eben zu einer spannenden »Relegation-Battle«. Das hat auch was. Ich bin Crystal Palace sehr dankbar. Der Verein hat mir meinen Traum ermöglicht, in England zu spielen - in London, bei einem großen Traditionsklub. Auf die wirtschaftliche Situation habe ich keinen Einfluss, ich will spielen und mein Bestes geben. Die Championship ist die sechstgrößte Liga der Welt, ich möchte unbedingt beim Verein bleiben und helfen, dass wir sportlich erfolgreich sind. Um die Existenz des Klubs mache ich mir keine Sorgen, Crystal Palace wird es auch weiterhin geben.

Auf eurem Trainingsgelände hängt ein Schild: »Winning is everything«. In deinem Blog berichtest du regelmäßig von kuriosen Spielen oder fälschlich gegebenen Toren. Häufig mit der Anmerkung: »Dieser Tag wird noch lange in Erinnerung bleiben« oder »Der Fußball lebt von solchen Geschichten«. Ist gewinnen für dich auch alles?
Ertl: Natürlich ist Fußball mehr als nur gewinnen. Aber der Erfolg steht ohne Zweifel an erster Stelle. Ich fahre nicht gerne nach Bristol, unsere Mannschaft macht ein lupenreines Tor, 20.000 Menschen haben es gesehen, nur die drei Herren in Schwarz nicht. Jeder gibt alles für den Erfolg, die Spieler, der Trainer, die Fans. Da sage ich sicher nicht: »Pech gehabt, dem Schiedsrichter war halt die Sicht verstellt, aber es war ein grandioses Spiel, ein denkwürdiger Tag und ich habe gut gespielt.« No way. Klar gehört das Kuriose, das Unvorhersehbare, das Unfaire - diese ganzen Geschichten eben - zum Fußball dazu. Aber wenn wir aufgrund von Fehlentscheidungen verlieren, fühle ich mich verarscht.

In der Championship spielen viele Traditionsklubs. Informierst du dich über Geschichte, Erfolge oder Fankultur dieser Mannschaften? Oder ist dir nur wichtig, wie stark dein Gegner derzeit ist?
Ertl: Selbstverständlich interessieren mich die Hintergründe der Mannschaften. Wenn wir gegen Preston spielen, weiß ich, dass der Klub als erster die englische Meisterschaft gewonnen hat. Gegen Sheffield Wednesday habe ich natürlich die Hillsborough-Katastrophe im Kopf. Bei den Queens Park Rangers denke ich daran, dass der Verein Flavio Briatore und Bernie Ecclestone gehört. Demnächst spielen wir gegen Ipswich Town, da ist Roy Keane Trainer. In den englischen Medien kommen diese Geschichten auch immer wieder vor, das bekommst du automatisch mit. Klar geht es um das Spiel und die drei Punkte. Aber je mehr ich über die Klubs weiß, desto mehr kann ich die Spiele genießen.

Du giltst als vielseitig interessierter Mensch. Wie schaut in London dein Leben abseits des Fußballs aus?
Ertl: Ich lebe wahnsinnig gerne hier. Kultur, Menschen, Lebensweise, das alles macht mir großen Spaß. Ich spiele Gitarre und mache ein wenig Musik. Meine alte Band, »Ohne Lizenz«, gibt es auch noch. Vor kurzem habe ich mir ein Keyboard gekauft und mit meinem Laptop bastle ich hin und wieder an ein paar Liedern. Abwechslung muss einfach sein. In unserer Mannschaft gibt es echt gute Musiker und Sänger. Musik ist daher immer ein wichtiges Thema.

Welche Bands hast du in letzter Zeit gesehen?
Ertl: Jede Menge. Florence and the Machine, The Killers, Franz Ferdinand, vor ein paar Tagen war ich bei einem Akustik-Konzert von James Walsh, dem Sänger von Starsailor. Mir fallen gar nicht mehr alle Konzerte ein. Ich gehe häufig zu kleinen Shows. Zum Beispiel in den 101 Club am Oxford Circus oder in die Brixton Academy. In London gibt es so viel zu entdecken. Ab und zu bin ich auch bei einem Musical. Ich habe es endlich geschafft, mir »Sound of Music« anzusehen, allerdings auf DVD. Jetzt weiß ich, warum die Engländer mit Österreich nur Skifahren und Jodeln verbinden.

Stichwort Österreich: Du bist kurz vor der Heim-EM im Sommer 2008 aus dem Kader der Nationalmannschaft gerutscht. Ist das Nationalteam noch ein Thema für dich?
Ertl: Ich würde weiterhin sehr gerne für Österreich spielen. Für sein Heimatland aufzulaufen, ist für jeden Fußballer eine große Ehre. Im Moment konzentriere ich mich aber ganz auf Crystal Palace, ich fühle mich hier sehr wohl und möchte mit dem Verein erfolgreich sein. Sollte der Teamchef anrufen und mich brauchen, stehe ich zur Verfügung. (Stephan Wabl)

Zur Person:

Johannes "Johnny" Ertl (27) spielte von 2002 bis 2006 bei Sturm Graz, danach bis 2008 bei Austria Wien. Seit Sommer 2008 ist der Londoner Klub Crystal Palace Ertls Arbeitgeber. Der Verteidiger brachte es bisher auf sieben Einsätze im ÖFB-Nationalteam.

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kann er natürlich net, aber ganz lieb.

du hat ihn doch noch nie spielen gesehen

hab das cupspiel gegen aston villa gesehen - da hat er gut gespielt. weiter so & mit ein bisserl körberlgeld ist london wirklich eine geile stadt

mit suppenwürfel kann ich mich nicht anfreunden. aber schwarzbrot und kernöl, hmmm.
kommen eigentliche alle guten österreichischen kicker aus dem sturmnachwuchs?

Ich fürchte mit diesem Interview ist seine Team karriere unter Constantini zu Ende

Er kann sprechen, denkt offenbar manchmal nach, interessiert sich für andere Mannschaften (!) und dürfte ein fähiger Fußballer sein.
Der Didi wird sich schon grausig abwenden.

Habe ihm kennengelernt wie er bei der Austria spielte.
Ein sehr sympathischer Bursch,ohne das übliche blablabla bringt die Sachen auf den Punkt,genauso
wie ihm Interview.Sein Statement zu unseren Suppenwürfeln hat mehr Substanz und Inhalt als
es eine Pressekonferenz von Hickersberger oder Dico
jemals hatte,die beide ,die Fans durch die Blume für Volltrotteln halten.

genau so

sollte ein Interview sein! Gute Fragen, von einem interessanten und vor allem interessierten Menschen beantwortet. Solche Zeilen lese ich 100x lieber als ein dämliches Schönfelder, Maier, Dico,... Interview.

Super Statement: "Österreich hat die besten Suppenwürfel der Welt. Kein Vergleich". Selten ein vergleichbar gutes Sportler Interview gelesen oder gehört.

ein wirklich grausiger hundskicker

machen sie sich keine sorgen! auch ihnen kann geholfen werden...

Habe Sie gerade eine schwere Niederlage zu verarbeiten?

Bei Fifa 10 oder ähnlichem?

Wenn man das Interview so durchliest,

hat man das Gefühl, daß er trotzdem ein zufriedenes Leben führt.

Jeder, der deine Postings kennt weiß, daß das bei dir sicherlich nicht der Fall ist!

Bin zwar nicht der Erste, der das schreibt, aber so ein Interview liest man einfach gerne. Fußballer mit Hirn, die eben nicht nur über Fußball reden können. Sehr sympathisch!

wobei man sagen muss, zu einem intelligenten interview gehoeren immer ZWEI!!!!!! der fragensteller sollte demnach auch ueber ein gewisses niveau verfuegen!

nun, da brauch ma uns beim ballesterer eher keine sorgen machen.

Vollste Zustimmung! Gott sei Dank gibt es den ballesterer und seine Angestellten.

tolles interview

wenns so stimmt, wies da steht, scheint er in england jede menge spaß zu haben - weiter so :)

scheint ein vifes bürscherl zu sein

»Teenage Mutant Hero Ertl«

Super!

finde ich sympathisch

und das kommt bei fußballern nicht oft vor.
außerdem kann hier am ende andrea iwannschitz lernen, wie man sich korrekt dem NT-team "anbietet"- ohne selbstdarstellung, öffentliches geweine und rosenkrieg.

...DER johnny scheint si nicht so hölzern mit fremdsprachen anzustellen...

der andere heißt jimmy

Da werden dinge geschrieben, was eigentlich niemanden angeht. England ist einfach super zu spielen. In schnitt kamen 08-09 25000(2.liga!!)

was???????

Teenage Mutant Hero Ertl. Ich habe gelacht.

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