Kathrin Zettel soll es richten

8. März 2010, 11:39
  • Artikelbild
    foto: apa/ techt

    Kathrin Zettel mischt im Slalom und Riesenslalom um Kristall mit.

Göstlingerin hat sowohl im Slalom als auch Riesenslalom Chance auf Kristall - Die Konkurrentinnen kommen aus Deutschland - Ausgangslage vor dem WC-Finale

Garmisch-Partenkirchen - Beim am Dienstag mit den Abfahrts-Trainings beginnenden Ski-Alpin-Weltcup-Finale in Garmisch-Partenkirchen geht es bei den Damen noch um eine große und zwei kleine Kristallkugeln. Gefallen sind die Entscheidungen bereits in Abfahrt, Super-G und Super-Kombination (jeweils Lindsey Vonn). Österreichs Hoffnungen ruhen auf Kathrin Zettel (Slalom und Riesentorlauf).

Gesamt (?): Es schaut nach dem dritten Gesamt-Weltcup-Sieg in Folge von Lindsey Vonn aus. Die einzige Athletin, die mit der US-Amerikanerin mithalten kann, ist wie vergangenen Winter Maria Riesch. Doch die Deutsche weist vier Bewerbe vor Schluss bereits 245 Punkte Rückstand auf Vonn auf. Kathrin Zettel liegt als beste Österreicherin auf Rang vier (829 Punkte), für die Niederösterreicherin ist noch Platz drei (derzeit Anja Pärson/SWE/922) möglich.

Abfahrt (Lindsey Vonn/USA): Die Abfahrts-Saison wird von Lindsey Vonn nach Belieben dominiert. Kein Wunder, dass die US-Amerikanerin bereits vor dem letzten Rennen am Mittwoch zum dritten Mal en suite als Gewinnern der Abfahrts-Kristallkugel feststeht. Aus ÖSV-Sicht war Olympia-Bronze für Elisabeth Görgl das mit Abstand Beste der Abfahrts-Saison, im Weltcup liegt Andrea Fischbacher als beste Österreicherin auf Platz 19.

Riesentorlauf (?): Kathrin Hölzl und Kathrin Zettel duellieren einander am Donnerstag um die Riesentorlauf-Kristallkugel. Die Deutsche führt mit 391 Zählern 26 Punkte vor der Österreicherin. Vergangene Saison hatte Zettel im Riesentorlauf-Weltcup mit nur sieben Punkten Rückstand auf die Finnin Tanja Poutiainen ihre erste Kristallkugel verpasst.

Super-G (Lindsey Vonn/USA): Wie in der Abfahrt ist auch im Super-G längst die Entscheidung zugunsten der erfolgreichen Titelverteidigerin Lindsey Vonn gefallen. Vor dem Rennen am Freitag führt die 25-jährige US-Amerikanerin stattliche 281 Punkte vor der ersten Verfolgerin, der Salzburger Olympiasiegerin Andrea Fischbacher. Lediglich der Kampf um Rang zwei ist noch "spannend", hinter Fischbacher (239 Punkte) lauern die Schweizerinnen Fabienne Suter (234) und Nadia Styger (231) sowie die Steirerin Elisabeth Görgl (220) und die Französin Ingrid Jacquemod (206).

Slalom (?): Nach dem Riesentorlauf hat Kathrin Zettel auch am Samstag im Slalom die Chance auf Kristall. Und auch im Torlauf geht die Niederösterreicherin als Jägerin einer deutschen Leaderin in die Entscheidung. Maria Riesch führt 23 Punkte vor Zettel und 72 Zähler vor Sandrine Aubert (FRA).

Kombination (Lindsey Vonn/USA): Der Kombinations-Weltcup war in dieser Saison eine Farce, nur zwei Bewerbe kamen in die Wertung. Nach den Bewerben in Val d'Isere und St. Moritz liegt Lindsey Vonn (USA/160 Punkte) vor Anja Pärson (SWE/150) und Michaela Kirchgasser (AUT/130), der dritte Bewerb in Crans Montana wurde gestrichen. Ob Vonn für die Mini-Wertung eine Kugel erhält, wird die FIS noch entscheiden.
(APA)

EiS
00
11.3.2010, 10:27
sponsoren?

wenn frau z. tatsächlich 2 sek schneller ist, müssen sich die sponsoren hinterfragen ob das noch finanzierbar ist. schließlich werden diese um 2 sek pro rennen weniger live übertragen :) der ösv macht das goldrichtig, langsam fahren und dafür hochdotierte verträge aushandeln :)

takayama
00
10.3.2010, 20:53
Neue Methode

wenn Frau Z, ihr enormes Riechorgan seitlich hielte dann kann sie es wie einen Spinnaker einsetzen.
Das gibt 2 Sekunden Vorsprung.

Der Große von Gegenüber
02

"WC-Finale" paßt eigentlich ...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.