Rohstoffe

US-Ölpreis im Plus

16. März 2010 14:05

Goldpreis mit festerer Tendenz

Wien - Der Ölpreis hat am frühen Dienstagnachmittag mit leichten Aufschlägen gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April 80,23 Dollar und damit 0,54 Prozent mehr als am Montag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 78,44 Dollar gehandelt. Das waren 0,71 Prozent mehr als am Vortag.

Am Montag hatte der WTI-Ölpreis noch fast zwei Prozent an Wert eingebüßt und war erstmals seit Anfang März unter die Marke von 80 Dollar gerutscht. Damit hat sich nach Ansicht der Commerzbank-Analysten das charttechnische Bild eingetrübt, was für weitere Kursverluste sprechen würde. Nach schwächerem Start konnten die Ölnotierungen im Tagesverlauf jedoch in die Gewinnzone drehen.

Der Goldpreis zeigte sich trotz des stärkeren US-Dollars mit etwas festerer Tendenz. Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.113,25 Dollar und damit höher zum Montag-Vormittags-Fixing von 1.104,00 Dollar. Das höhere physische Kaufinteresse bei diesen Preisen sollte einen nachhaltigen Preisrückgang bei Gold verhindern, meint die Commerzbank in einer aktuellen Studie.

Der Fokus der Marktteilnehmer dürfte sich heute jedoch auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Abend richten. Wobei sich eine Beibehaltung der aktuellen Niedrigzinspolitik über einen längeren Zeithorizont tendenziell negativ auf den US-Dollar und im Umkehrschluss positiv auf den Goldpreis auswirken sollte, hieß es weiter. (APA)

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16 Postings
estewe
15.03.2010 13:47
Ostern kommt

schurli trauttmann
15.03.2010 10:14
Vorige Woche 1,05 heute 1,17 Super

Eindeutig billiger, diese Gauner...

Ivan Bukov
15.03.2010 09:43

Gasschieffer damit zu tun hat?

peak oil
08.03.2010 08:49
"Ölpreise gestiegen"

diese schlagzeile wird man heuer noch oft sehen. auch wenn das angebot nur langsam sinkt, die westlichen industriestaaten, besonders die usa brauchen inflation, um ihre exorbitanten schulden zu reduzieren.

Tschäntsche
09.03.2010 09:00
inflation wirst bekommen

mehr als dir lieb ist - das kann ich dir garantieren....

peak oil
09.03.2010 16:09
mir ist sie ja eh nicht lieb, die inflation

aber kapitalismus ohne inflation funktioniert nicht.

peak oil
09.03.2010 16:15
und auf längere sicht

funktioniert kapitalismus auch mit inflation nicht, denn auf einer begrenzten erde ist unbegrenztes exponentielles wachstum unmöglich.

JohnP
15.03.2010 11:26

das mit der exp.funktion ist ja schwachsinn.

die math.exp.funktion geht ja immer davon aus, daß sich der input NIE ändert.

die wachstumskurve der wirtschaft
1. das BIP wird in geld (preis) gerechnet und NICHT in der menge der wirtschaftsgüter
2. das BIP "wächst" automatisch auch durch inflation.
3. der input in das BIP bzw. in die produzierenden güter verändert (verstärkt) sich ständig.

die exp.funktion ist eine mathematische und hat mit dem wirtschafts"wachstum" im prinzip nichts zu tun.

JohnP
15.03.2010 11:33

zusätzlich:

das BIP verändert sich (wächst, sinkt) auch mit der anzahl der "arbeitenden" bevölkerung:

mehr arbeitende bevölkerung (geburten, zuwanderung) - mehr bip

d.h. in wahrheit müsste man ja das BIP pro Kopf heranziehen um vergleiche zu vorjahren heranziehen zu können.
...und dieses bip müsste man dann noch inflationsbereinigen

conclusio:
wenn das BIP nicht oder nur leicht wächst und es gleichzeitig inflation + bevölkerungszunahme gibt (beides haben wir in den vergangenen jahren), dann sinkt in wahrheit die wirtschaftsleistung, auch wenn das BIP ein wachstum ausweist.

Leech
15.03.2010 13:22

nachdem die umlaufende Geldmenge immer weniger ist als die Kreditschulden (durch die das Geld ja generiert wird) KANN dieses system NICHT auf dauer funktionieren.

JohnP
15.03.2010 14:36

hm - schwierige diskussion :-)

auf basis ihrer richtigen aussage bezüglich geldmenge zu kreditmenge ist klar, daß immer mehr geld "gedruckt" werden muss (inflation), damit die zinsen alter schulden bedient werden können.

es ist somit auch klar, daß die schulden betragsmäßig immer mehr werden müssen.

wieso das aber auf dauer nicht funktionieren könnte versteh ich nicht ganz.

es werden in zukunft BETRAGSmäßig finanzguthaben sowie finanzschulden immer mehr, WERTmäßig muss sich in der gesamtheit nicht viel ändern.

bsp:
in zukunft kostet halt eine semmel statt 30 Cent 60 Cent, dafür verdient man statt 1.000 euro 2.000 euro.

Leech
15.03.2010 17:37
wieso das aber auf dauer nicht funktionieren könnte versteh ich nicht ganz.

weil die banken irgendwann aufhören ihnen kredite zu geben um die zinsen bedienen zu können.

Das hat die FED schon mehrmals gemacht.

siehe 20er Jahre.
Alles geht in die Hose. Was macht die FED? Anstatt mehr geld in den Markt zu pumpen um dem ganzen entgegen zu wirken, zieht die FED zu der Zeit auch noch Geld aus dem Markt so das die Lage noch verschärft wird.

Das selbe geschah Jahre später gleich nochmal.

Und in jüngster zeit wars auch wieder nix anderes. Banken haben ausstehende Kredite eingefordert für Häuser die überteuert waren...
(das war die große immobilienblase)

JohnP
15.03.2010 18:42

die fehler der 20er jahre wurden diesmal nicht gemacht, da ja den banken genug liquidität zur verfügung gestellt wurde (was von vielen ja kritisiert wird).

zur jüngsten zeit...
die banken dürfen in österreich keine kredite fällig stellen, solange die kreditraten rechtzeitig bezahlt werden.

die banken werden immer kredite geben können solange sie genug eigenkapital haben (durch gewinne, durch einlagen anderer wie z.b. staat).

mit anderen worten: es funktioniert doch, das zinsenbasierte kreditsystem :-)

Leech
16.03.2010 13:09

es funktioniert so lange, solang es leute gibt die vor ausbeutung nicht zurückschrecken. ^^

Ivan Bukov
15.03.2010 09:40

Das werden wir ja noch sehen. PS. Die Sonne gibt mehr Energie ab als wir jemals verbrauchen koennen...

kein nick will mir mehr einfallen
10.03.2010 09:49
gratuliere, peak oil!

zwischen 16.09 und 16.15 war das ein enormer erkenntnisgewinn - weiter so :-)

im übrigen wäre ich dafür, spekulation auf lebensmittel, wohnraum und energie nicht weiter zuzulassen.

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