Trend Micro: Antiviren-Software muss schnell sein

6. März 2010, 13:11
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    foto: pixelio.de, stephanie hofschlaeger

    Netbooks: Sie brauchen schlanke AV-Lösungen.

Bessere Performance durch Auslagerung in die Cloud

So mancher User hat schon die subjektive Erfahrung gemacht, dass AV-Software den eigenen PC träge macht. "Unserer Erfahrung nach ist Performance-Verlangsamung die Kundenbeschwerde Nummer eins", betont Carol Carpeneter, General Manager Consumer und Small Business bei Trend Micro.

Geringer Ressourcenhunger

Das treffe auf Kleinunternehmen ebenso zu wie auf Gamer oder Netbook-Nutzer. Für Performance-bewusste User hat Trend Micro nun mit "Trend Titanium Security for Netbooks" ein speziell optimiertes Produkt entwickelt. Die Idee dahinter ist eine Sicherheitslösung, die schnell und einfach ist. Zum einen soll es keine merklichen Performance-Einbußen geben. Zum anderen setzt Trend Micro darauf, dass die Software den User möglichst wenig behelligt. Seit Ende 2009 werden Asus-PCs mit vorinstalliertem Trend Titanium Security for Netbooks ausgeliefert.

So wenig Client wie möglich

Neben Schnelligkeit und Einfachheit setzt Trend Micro auf eine schlanke lokale Software. "Es werden so viele Features wie möglich in die Cloud verlagert", erklärt Carpenter. Somit entfallen nicht zuletzt häufige Signaturupdates, welche Bandbreite beanspruchen und allein dadurch Online-Games oder Video-Streaming merklich beeinträchtigen können. Ganz ohne Client-seitige Mechanismen geht es freilich nicht.

Einmal in der Woche ein Update

Heuristiken und verhaltensbasierte Malwareerkennung erfolgen nach wie vor lokal. Allerdings sind somit Updates etwa ein Mal pro Woche ausreichend, so Carpenter. Bereits in der aktuellen Produktgeneration habe man aktualisierungsbedingten Performance-Beeinträchtigungen durch ein "State Aware"-Feature den Kampf angesagt, betont die Trend Micro-Managerin. Demnach werden Updates nur dann via Internet an den lokalen Client gepusht, solange der Computer weniger als 50 Prozent der verfügbaren Bandbreite anderwärtig nutzt und nicht im Fullscreen-Modus läuft.

Bundling bewährt sich

Carpenter unterstreicht, dass nach Trend-Micro-Statistik an die 15 Prozent der User gar keine AV-Software nutzen und weitere 30 Prozent ausschließlich Gratis-Software. Ein beachtlichter Teil davon dürften Gamer sein. "Die Frage wäre selbst bei einem absolut perfekten Produkt, ob diese User es auch kaufen würden", meint die Expertin. Jedenfalls setzt Trend Micro durch das Bundling von Titanium mit Asus-PCs auf ein bewährtes Prinzip. Nutzer kostenpflichtige AV-Software tendieren grundsätzlich dazu, beim vorinstallierten Produkt zu bleiben, so Carpenter. Die Frage ist somit, wie Nutzer dazu motiviert werden können, nach Ablauf der inkludierten Abonnement-Zeit auf kostenpflichtige Updates zu verzichten und somit schlecht geschützt zu sein. Das gelte umso mehr bei einem guten AV-Produkt, betont Carpenter - denn dieses glänzt dadurch, zu schützen, ohne sich ständig für den User bemerkbar zu machen. Trend Micro habe dies gelöst, indem gegen Ende von Testabos Statistiken ausgegeben werden, wie viel die Software im Hintergrund geleistet hat, indem sie etwa schädliche Inhalte von Webseiten blockiert.(pte)

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23 Postings
Vorratsdatenspeicherung = Verfassungswidrig!
00
so kommt man an die persönlichen daten...

dieser artikel sollte mit dem anderen artikel verknüpft werden!

ausserdem:
* es reicht brain 1.0 um viren zu vermeiden.
* cloud computing ist nur ein modewort für terminal server und wird sich demnach nicht durchsetzen.
* wenn alles im cloud rennt, braucht man keinen lokalen AV mehr - ob man jedoch sämtliche daten auf irgendeinem cloud haben möchte, ist ne andere sache...

adelheid5
01
wie soll das gehen?

Wenn alles in der Cloud ist, dann muss ich doch wohl die Dateien die ich scannen will dorthin übertragen.
Und das beansprucht ja wohl mehr Bandbreite als die paar mikrigen Signaturen...

Kräuterpfarrer Escobar
00
"Signaturupdates, welche Bandbreite beanspruchen"

Ah ja, klar - 1x am Tag ein Update zu machen, das etwa 1 MB gross ist, schlägt ja heutzutage brutal auf das Traffic-Konto. Nur zum Vergleich: Ein schammiges 10min YouTube-Video hatte noch - vor der "HD"-Zeit - bereits 18 MB.

Also von mir aus kann sich mein Virenscanner jede Stunde updaten, ich hab damit kein Problem.

Und Punkto "schnell muss er sein": Den TrendMicro hatten wir vor Jahren bei uns in der Firma im Einsatz. Der hat jeden Download zuerst mal im Hintergrund entpackt und den Inhalt gescannt. Was ziemlich unlustig ist, wenn man gerade eine 300 MB ZIP-Datei downloadet, weil der Rechner dann wirklich minutenlang stillstand. Wir sind inzw. zum avast umgestiegen.

h 90
00

es gibt aber noch immer leute mit langsamen internet

h 90
00

ja sicher! Ich meinte das nicht alle so eine Internetverbindung wie "Kraeuterpfarrer Escobar" haben und dauerndes updaten auch schon schwierig ist.

GrafBobby
 
00
Ich bezweifle,

dass das Überprüfen von möglicherweise schädlichen Dateien am Server (dazu erforderlich, wohl die ganze Datei hochzuladen) weniger Datenverkehr verbraucht als Signaturupdates - insbesondere, da ja relativ viele Dateien hochgeschickt werden müssen wohl, weil man die Schwelle recht niedrig ansetzen muss um keine Viren zu übersehen.

KistenFreund
 
00
Trend Micro: Antiviren-Software muss schnell sein

Falsch! Antiviren-Software muss in erster Linie möglichst alle Viren erkennen können.

Wenn man sich aktuelle Vergleichstests anschaut, wo Trend Micro mitgetestet wurde, kommen gerade hier Zweifel auf.

xSMOKEx
 
00
12.5.2010, 14:58
Jein

Wenn dein Computer nicht nutzbar ist weil die AV Software eine Auslastung deines PC's die ganze Zeit erzeugt...
ist er zwar auch geschützt :D

Aber bringt dir keinen Nutzen mehr...
Eine AV Software soll schützen aber so das du nicht merklich in deiner Arbeit eingeschränkt wirst.

Es würde ja auch keinen einfallen ein Auto mit eckigen Reifen zu verkaufen....

Haplorrhinus Hominidus
03
MS Security Essentials

downloaden und gut is

/dev/root/john_doe
00

nur leider nicht der schnellste. aba sonst "gut"!

posaunist
00
zumindest nicht soooo schlecht ....

Andreas Schmidt
20
Der Wappler hat den Antivirus Nina in sich

Der Wappler hat Norton-Security und ist sehr zufrieden damit!

posaunist
05
Mein Beileid!

gladio
24
Antiviren-Software muss garnicht sein

wenn man das richtige Betriebssystem benutzt^^

GrafBobby
 
11

Bzw. gibt es dann gar keine (brauchbare) Antivirensoftware - naja, Antivir gibt es auch für Linux, aber ClamAV kann man schmeißen.

Tatsächlich bräuchte man auch unter Windows keinen Virenscanner, wenn man nur ein wenig aufpasst:
* Keine "unseriösen" Seiten ansurfen, insbesondere auch keine Cracks oder andere Software (illegal) herunterladen (auch keine legale von unseriösen Quellen, aber das macht eh keiner)
* Mails, von denen man im Header schon erkennen kann, dass sie Spam enthalten, nicht öffnen, HTML-Ansicht deaktivieren
* Automatische Updates aktivieren

und das war es - ich habe einen Antivirus (AntiVir), der aber auf den PCs, wo hauptsächlich ich Windows benutze, noch nie einen Virus gefunden hat (also sinnlos war).

Mathias
 
01
Tatsächlich bräuchte man auch unter Windows keinen Virenscanner

Das geht nur gut, solange das Betriebssystem keine großen Lücken hat. Das war zB mit dem Blaster genau das Problem! Trotz Virenscanner und Wächterprogrammen schwirrte der Wurm durch die großen Lücken hindurch und verseuchte die Netzwerke.

Wenn die Schadsoftware nicht frühzeitig erkannt wird, und die Hersteller nicht sofort mit Updates der Virensignaturen reagieren, nützt das beste Verteidigungssytem nichts, wenn das OS Lücken so groß wie Hangartore hat ;-)

user00
00
Ja finde ich auch!

...ich benutze Windows XP SP3 und bei mir läuft kein Virenscanner... ich mach das nämlich so:

Zwei Partitionen eine für das Windows eine für die Daten. Dann mache ich mir zwei Ghost Images: eines wo nur das neu installierte Windows mit allen Treibern drauf ist und dann noch eines nachdem ich alle Programme installiert habe. Die kommen dann beide auf ein bootbaren Ghost USB Stick und ruhen da. Alle ca. 6 Monate installiere ich mir ein Antivirus, check das System durch und Ziehe mir ein neues System vom Stick rüber (meistens das mit installierten Programmen). Dann noch alles updaten, paar Apps nachinstallieren und gut ist’s. (Brauche dafür ca. 20-30 Minuten. Bin in 2Jahren erst einmal einem harmlosen Virus zum Opfer gefallen :)

user00
00
Anmerkung:

-Ich sichere regelmäßig meine Daten
-Ich verwende eine Firewall
-Und ich klicke nicht auf jede *.exe im E-Mail Anhang :)

/dev/root/john_doe
01

eine "personal firewall" außer der integrierten windows fw ist noch unnötiger als der (in euren augen unnötige) virenscanner

die Resi-Tant Evil
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Ist es nicht auf Dauer frustrierend, den Leuten etwas aufdrängen zu wollen, das 99 % nichtmal geschenkt nehmen würden?

Wobei diese 99 % durchaus keine Hausnummer sind, hier eine Quellenangabe: http://www.heise.de/newsticke... 16986.html

/dev/root/john_doe
01

es liegt nicht daran dass sie es nicht geschenkt nehmen würden. es liegt daran dass sie es
a) nicht kennen
b)lieber ein einfaches klicki-bunti-os (z.b. mac os x) wollen (wo ja der marktanteil im moment imho recht stark am steigen ist)
oder
c) auf os abhängige software nicht verzichten können (sei es jetzt mac os oder windows)

gladio
01

Ich will niemandem etwas aufdrängen sondern nur die Vorzüge aufzeigen. Die Meldung ist übrigens knapp ein Jahr alt und auf heise.de surften da bereits 14.8% unter Linux.

mondaen
46

ich korrigiere,
wenn man ein os nutzt, welches eine clientseitige verbreitung von unter 10% hat und/oder relativ funktionslos ist.

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