Facebook-Werbung läuft leicht aus dem Ruder

06. März 2010 10:33
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    Foto: archiv

    Facebook-Werbung zwischen Geniestreich und Wahnsinn.

Viele Kampagnen verschrecken und verstören

Facebook beheimatet mittlerweile zahlreiche Werbeanzeigen und Kampagnen großer Unternehmen. Gleichzeitig machen auch immer mehr kleine Firmen Gebrauch von dem sozialen Netzwerk als Werbeumfeld. Die Ergebnisse sind dabei höchst unterschiedlich und reichen von unterhaltsam und lustig bis hin zu verstörend und lästig. Weil sich das Werben in Social Networks bisher als relativ schwierig erwiesen hat, gibt es beim Erfindungsreichtum der Unternehmen kaum noch Grenzen.

Hauptsache Aufmerksamkeit

Für viele gilt offenbar das Motto "Hauptsache Aufmerksamkeit" und so kommt es nicht selten auch zu Online-Kampagnen, die falsche Tatsachen vorgaukeln und Nutzer bewusst in die Irre führen. Ein Beispiel war etwa eine Anzeigenkampagne der vergangenen Wochen, die sich den Hype rund um Apples iPad zunutze machen wollte, berichtet die New York Times. Unter anderem wurde damit geworben, dass Musikliebhaber zum Testen und Behalten eines iPads gesucht würden.

Erst am Anfang

Allerdings steckte etwas anderes dahinter und die Nutzer wurden auf eine Seite namens Prize-Rewards.net umgeleitet, wo diese sich zu Mitgliedschaften bei Onlineservices registrieren sollten. Die Kampagne wurde aufgrund der Irreführung schließlich von Facebook von der Plattform genommen. Der sogenannte Self-Service von Facebooks Werbesystem macht es jeder Person und jeder Firma relativ einfach, schnell eine Anzeige zu schalten und damit ein Millionenpublikum zu erreichen. "Vor einem Jahr hatten wir noch Anzeigen mit weniger Qualität, das hat sich inzwischen verbessert", so sich Dan Rose, Vice President Business Development bei Facebook, überzeugt. Man stehe noch am Anfang, aber es seien bereits Fortschritte gemacht worden.

Intelligent oder verstörend

Damit Werbung auf Seiten wie Facebook funktioniert, muss sie sich von klassischen Online-Anzeigen abheben und auf die Interaktion in den Netzwerken setzen. Das betont auch Social-Media-Profi Matthias Lüfkens vom WEF Davos. "Werbung, die interessant ist und Werbung, bei der man mitmachen kann, wird in sozialen Netzwerken erfolgreich sein. Man kann nicht einfach kommen und sagen, 'kauft mein Produkt'.

Gruselig

Die Werbung auf Facebook muss schon intelligenter sein." Wenn die teils verrückten Kampagnen aufgehen, so kann das einen überragenden Erfolg für das werbende Unternehmen bedeuten. "Wenn es daneben geht, ist das oft nicht nur gruselig sondern wirklich verstörend", meint Tim Hanlon von der Beratungsfirma Riverview Lane Associates in Chicago. Marketer würden danach denken, wie sie sich bei jemandem beliebt machen können. Mit dem Wissen um Persönliches könne dabei tatsächlich leicht eine Grenze überschritten werden.(pte)

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11 Postings
mörður ægisson
08.03.2010 18:18
derStandard-Werbung kann auch verschrecken und verstören

http://derstandard.at/126774345... i-Erdbeben -> Aktuelle Wohnungen finden Sie in der Immobilienbörse von derStandard.at/Immobilien
--
http://derstandard.at/126654113... 00000-Tote -> Listen and Relax mit derStandard.at/Radio
...


etepetete
07.03.2010 03:21
Wer Werbung im Internet zu sehen bekommt ist selber schuld und verdient es nicht anders.

Sich darüner aufzuregen ist jämerlich wenn man bedenkt wie einfach es für einen normaldenkenden Menschen ist diese abzuschalten.

Misik nervt
11.03.2010 13:03

darum geht es in dem artikel nicht.
ja wer webrung zu sehen bekommt, ist selbst schuld (weil man diese website aufsucht, nicht sich manche leute nicht genug mit somputern auszukennen um plugins etc, zu installieren), aber es liegt nicht im interesse von facebook abschreckende werbung geschalten zu haben und das sagt der artikel.
also trollen sie wo anders

zwiebelsuppe
09.03.2010 23:53

interessant. und vor allem cool. wie machen sie denn das?

Maxim Muster
07.03.2010 14:22
Wow, sind Sie gut!

etepetete
07.03.2010 21:58
Danke.

augusteight
06.03.2010 11:34
Naja ...

wenn man bei einem „in einer Beziehung“-Status Werbung für Kondome schaltet und nach dem ändern des Status auf „Single“ automatisch für Diäten wirbt, ist das irgendwie noch ganz weit weg von „zum mitmachen“ ... teilweise denkt man sich ja wirklich was die rechte Sidebar von einem will.

Die einzig gute Werbung und nützliche, war für mich jetzt die von Gowalla.

Erich Hofbauer
08.03.2010 14:42

Werbung? Wo?

mein mikrokosmos
07.03.2010 07:08
*zefix* jetzt haben sie mich neugierig gemacht ..

.. und nein, ich schau jetzt nicht nach, was das sein kann.
werbung wirkt!

Maxim Muster
07.03.2010 14:27
Mir ging's ähnlich.

Aber mehr wegen dem eigenartigen Namen, der mir nichts sagte.
Habs gewikied und ist eh nur irgend so ein Socialmediagame.

augusteight
08.03.2010 16:21

mehr oder weniger, man checkt halt ein und bekommt dann die Dingesn da! :P

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