Expedition

Geologen wollen klären, wo die Karibik entstand

7. März 2010, 17:46
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    grafik: r. werner, ifm-geomar

    Klassisches Modell zur Entstehung von Flutbasaltprovinzen: An einem sogenannten Mantelplume steigt heißes Material aus dem Grenzbereich zwischen Erdkern und Erdmantel bis an die Unterseite der Erdkruste. An einigen Stellen tritt es aus und bildet gigantische Lavaplateaus bzw. Flutbasaltprovinzen. Mit der Bewegung der tektonischen Platten entfernen sie sich in Millionen von Jahren von ihren Ursprungsorten. Die karibische Flutbasaltprovinz könnte beim Galapagos-Hotspot oder bereits zwischen den Amerikas entstanden sein.

Gebiet hat sich entweder im Pazifik oder zwischen den beiden Amerikas gebildet - Tauchroboter soll Gesteinsproben erbringen

Greifswald - Der Ursprung der Region, die wir heute als die Karibik kennen, ist immer noch nicht geklärt. Zwei Modelle stehen dabei einander gegenüber: Eines geht davon aus, dass sich die Karibik ursprünglich im Gebiet des Pazifiks am sogenannten "Galapagos-Hotspot" bildete und sich während der Kreidezeit zwischen die nord- und die südamerikanische Platte schob. Ein anderes Modell lässt die Karibik bereits zwischen den beiden Amerikas entstehen.

Auf einer Expedition in das Meeresgebiet wollen Greifswalder Geologen die Bildung dieser Erdregion nun klären. Im März 2010 begeben sich vier Geologen unter der Leitung von Martin Meschede auf Forschungsexpedition in die Karibik. Mit dem Forschungsschiff "Meteor" untersuchen die Forscher die Meeresregionen zwischen Venezuela und den großen Antillen-Inseln, um festzustellen, welche geodynamischen Prozesse zur Bildung der Karibik führten.

Tauchgänge

Geplant sei etwa, mit einem Tauchroboter Gestein aus 2.500 bis 4.500 Meter Meerestiefe zu holen, erklärte Meschede. Mit ihm könnten das Alter der ozeanischen Kruste und geochemische Besonderheiten analysiert werden. Über die Entstehungszeit der Karibik herrscht immerhin weitgehende Übereinstimmung zwischen den Modellen. Zu dieser Zeit flossen riesige Mengen an Basalt auf dem Meeresboden der Karibik aus, sodass die ozeanische Kruste in dem Einflussbereich, der fast die Hälfte der karibischen Platte umfasst, um mehrere Kilometer verdickte. Um diese sogenannte "Große Flutbasaltprovinz" zu untersuchen, werden mit Hilfe eines ferngesteuerten U-Bootes, wie es zum Beispiel bei der Erkundung des "Titanic"-Wracks zum Einsatz kam, gezielt Gesteinsproben entnommen.

Mit Dredgen - das sind Körbe, die über den Ozeanboden geschleift werden - können Gesteinsproben eher zufällig aus einem bestimmten Gebiet geborgen werden. Anhand der Gesteinsproben können das Alter der ozeanischen Kruste und ihre geochemischen Besonderheiten bestimmt werden. Außerdem sollen magnetische Untersuchungen durchgeführt werden, die über die Spreizungsgeschichte der karibischen Platte während der Kreidezeit Auskunft geben können.

Das Forschungsprogramm ist eingebunden in ein internationales Konzept zur Erforschung von Flutbasaltprovinzen und startet in einer Kooperation der Universität Greifswald mit dem Institut für Meereswissenschaften (IfM)/Geomar Kiel und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) Hannover. (red/APA)

Illuminati
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Das "Zuwachsen der beiden Amerika" war für die Menschheit bis Heute wesentlich bedeutender.

Deswegen gibt es zwei vereiste Pole und es konnte das heutige Klima entstehen.

Aber Karibik hin oder her, Auffaltung oder Vulkanisch, das wird sich doch klären lassen.

Gilgamesch
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das verstehe ich nicht - wieso hat das "zusammenwachsen" beider amerika was mit der vereisung der pole zu tun?

Extrabreit
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Das Zwachsen hat den Golftsrom

entstehen lassen und dadurch konnte mehr Feuchtigkeit verdunsten. Hab ich da nachgelesen:
http://www.scinexx.de/dossier-d... 173-6.html
natürlich eine Theorie...

Plinius
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die haben...

...Sorgen...

shaki1
06
Segen der Karibik


Wenn die Geologen schlau sind, klären sie den Urspung der Region auch mit dieser Expedition nicht...
Gibt wahrlich unattraktivere Ziele für Forschungsreisen.

Unten ist da wo das Boot spitz ist
 
32
Und was, wenn "ollas gaunz aundas woar" ?

Was, wenn sich im Erdinneren nicht der geschmolzene Erdkern befände, sondern wenn da drinnen ein rieeeeeesengroßes Opposum läge ???

Zsammengrolt halt, weil wie soll bitteschön ein Opposum sonst im Erdinneren liegen. Und dieses zsammengerollte Opposum lässt von Zeit zu Zeit halt gigantische Opposumfurze sausen ... und die zischen dann gen Erdkruste, wölben diese empor und es gebiert sich sozusagen - originär aus einem Opposumschas .... die Karibik!

Zugegeben - unwahrscheinlich ... aber nicht unmöglich! Man möge mir das Gegenteil beweisen.

Und wenn meine Opposum-Theorie stimmt, dann, ja dann wär mir der Geologen-Nobelpreis wohl nicht zu nehmen ... ned woar!

A Leacherlschas? - Na, a Opposumphuhhh ... ;-)

Frohsinns dicke Katze
 
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nur ein einwand: opossum.

Der Gneis der alles weiß
00
kommt drauf an...

... ob mikro- oder makro-oppossum.
meines erachtens könnte das vieh schon gestreckt liegen und unter umständen auch den platz besitzen, sich zu wenden bzw in der gegend rumzuhupfen.

jaja die ungeklärten fragen der menschheit. gründen wir doch eine neue religion!!
"Oppossuismus", eine salonfähige alternative zu christentum und islam. ich mein: was ist wahrscheinlicher, ein oppossum im erdkern oder ein gott, der in einsamer glückseeligkeit auf uns menschen achtet und seine jungfrau maria schwängert.
also ich an josef seiner stelle würd da ja amok rennen.... so'n sack!

OPPOSSUM!!!

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